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HDS725050KLA360

10.11.2006 | 09:57 Uhr |

Als einzige 500-GB-Variante ist die SATA-II-Festplatte von Hitachi mit insgesamt zehn Schreib- und Leseköpfen ausgestattet. Ob das für flotte Datentransferraten sorgt, klärt unser Test.

Im Gegensatz zu allen anderen getesteten 500-GB-Laufwerken setzt die Hitachi Deskstar 7K500 HDS725050KLA360 auf fünf statt wie sonst üblich vier Datenscheiben. Dementsprechend flitzen statt acht gleich zehn Schreib-Lese-Köpfe über die Datenträger. Davon konnte das SATA-II-Modell allerdings nicht bei den Datenübertragungsraten profitieren. Die mittlere Datenübertragungsrate der Hitachi Deskstar 7K500 HDS725050KLA360 war unterdurchschnittlich: Sie erzielte im Test magere 48,9 MB/s beim Lesen und 47,5 MB/s beim Schreiben. Die Zugriffszeiten waren hingegen vergleichsweise flott: Wir ermittelten für das 3,5-Zoll-Laufwerk 12,6 ms beim Fullstroke und durchschnittlich 5,5 ms.

Schon im Leerlauf konnten wir die Hitachi Deskstar 7K500 HDS725050KLA360 akustisch wahrnehmen - auch wenn das Geräusch nicht stört: Hier haben wir bereits 28,4 dB(A) gemessen. Beim Schreibzugriff machte sich die SATA-II-Festplatte mit 32,2 dB(A) hingegen schon störend bemerkbar.

Kostspieligstes 500-GB-Modell im Test: Mit 0,45 Euro/GB fällt der Preis für die 3,5-Zoll-Festplatte etwas höher aus als üblich – im Mittel kostet das GB in der 500-GB-Kapazitätsklasse knapp 44 Cent. Und im Vergleich zu einer 250-GB-Festplatte ist die Hitachi Deskstar 7K500 HDS725050KLA360 pro Gigabyte deutlich teurer.

Fazit: Zehn Schreib-/Leseköpfe hat das Hitachi-Modell, trotzdem war die Platte vergleichsweise langsam. Und besonders leise ging sie auch nicht zu Werke.

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