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High-End-Grafikkarten im Test

14.05.2013 | 13:40 Uhr |

Leistung ohne Ende: Das ist es, was passionierte Gamer und Technik-Enthusiasten wollen. Erfahren Sie in unserem Vergleichstest, mit welcher Grafikkarte Sie Ihr High-End-System bestücken können, um das Maximum an Performance heraus zu holen.

Oberklasse-Grafikkarten sind vor allem eins: brutal teuer, ab knapp 400 Euro sind Sie dabei. Aktuell müssen Sie allerhöchstens 200 Euro ausgeben, um so ziemlich alle aktuellen Games in vollsten Details und in Full-HD zocken zu können. Doch die Käufer von High-End-Grafikkarten begnügen sich nicht damit – sie wollen mehr.

Dafür benötigen Sie High-End-Grafikkarten

Das Spielen in 3D fordert ungehörig viel Leistung.
Vergrößern Das Spielen in 3D fordert ungehörig viel Leistung.
© Nvidia

Ab Auflösungen jenseits von 1920 x 1080 Pixel gehen vielen günstigeren Grafikkarten bereits die Puste aus, unschöne Ruckler und einbrechende Bildraten sind an der Tagesordnung. Mittlerweile spielen immer mehr Gamer auf drei Monitoren, um das Spielerlebnis zu intensivieren. Oder sie schalten die Wiedergabe auf stereoskopisches 3D, das in der Lage ist, selbst die potentesten Systeme in die Knie zu zwingen – je nach Anwendung, versteht sich. Unter 40 Bildern pro Sekunde sollte die Bildrate bei dieser anspruchsvollen Zielgruppe niemals fallen!

So tunen Sie Ihre AMD Radeon Grafikkarte

Doch auch im Multimedia-Bereich ist die Leistung des Grafikchips wichtig wie noch nie. Videobearbeitungsprogramme wie Adobes Photoshop oder industrielle Anwendungen wie CAD-Tools setzen auf die hohe parallele Rechenkraft der GPU. Nicht umsonst verwenden aktuelle Supercomputer Grafikprozessoren anstelle von herkömmlichen CPUs. Der aktuell schnellste Supercomputer hört übrigens auf den Namen Titan und verfügt über 18688 Tesla-K20-GPUs von Nvidia, die 299008 Opteron-Rechenkerne beschleunigen. Auf diese Weise erreicht der Computer ein Ergebnis von 17,59 Petaflops. Zur Veranschaulichung: Ein Petaflop bedeutet eine Billiarde Rechenoperationen in der Sekunde, also eine Zahl mit 15 Nullen.

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Das sind die beiden Haken an der Sache

Ein schnelles Auto mit viel Pferdestärken und großem Hubraum benötigt viel mehr Kraftstoff als ein Kleinwagen – logisch. Und so verhält es sich auch mit Grafikkarten. Je mehr Power die Geräte liefern, desto mehr Ressourcen beansprucht die Karte für den Betrieb. Deshalb ist eine Leistungsaufnahme von über 300 Watt keine Überraschung im Oberklasse-Segment. Wer also Strom sparen möchte, der ist hier falsch.

Die Dual-GPU-Grafikkarte Radeon HD 7990 von AMD ist flott unterwegs.
Vergrößern Die Dual-GPU-Grafikkarte Radeon HD 7990 von AMD ist flott unterwegs.
© AMD

Zweiter Haken ist der Preis. Für eine Radeon HD 7970 müssen Sie mindestens über 350 Euro auf den Tisch legen, Grafikkarten auf Basis der Geforce GTX 680 gibt es erst ab über 420 Euro. Doch da ist noch lange nicht Schluss. Die GTX Titan bittet mit rund 1000 Euro ordentlich zur Kasse, die AMD Radeon HD 7990 kostet Sie über 900 Euro.

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Fazit: Teure Grafikkarten mit brachialer Leistung

Schlussendlich bleibt folgender Eindruck: Für viel Geld erhalten Sie auch viel Leistung, die sich mehr oder weniger sinnvoll einsetzen lässt. Richtige Stromsparer sind die Oberklasse-Grafikkarten (noch) nicht, auch wenn die 28-Nanometer-Fertigung den Stromverbrauch deutlich begrenzt, wenn wir sie mit der letzten Generation vergleichen.

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