58506

High-End-Grafikkarten im Test

20.04.2006 | 15:48 Uhr |

Im High-End-Bereich geht’s bei 500 Euro los. Wer braucht Grafikkarten, die über 100 Watt Leistung verbrauchen und zwei Slotbleche belegen? Was die Modelle leisten, erfahren Sie hier.

Wolfgang B. hat sich für 500 Euro eine High-End-Grafikkarte zugelegt, um das installierte Einsteigermodell ausmustern zu können. Nach der Installation erkennt er bei keinem seiner 3D-Spiele einen Unterschied – auf seinem 1024x768-LC-Display läuft alles genauso flott und sieht auch genauso aus. Was ist schief gelaufen? Wolfgang B. hat aktive Geldvernichtung betrieben, denn bei niedrigen Auflösungen bemerken Sie generell keinen Leistungsunterschied zwischen Einsteiger- und High-End-Karten.

Dafür sind High-End-Grafikkarten da: Eine High-End-Grafikkarte brauchen Sie, wenn Sie höchste Bildqualität im 3D-Kracher einstellen und bei Bildschirmauflösungen von 1600 x 1200 Pixeln oder mehr spielen wollen – die meisten 20-Zoll-TFT-Bildschirme benötigen diese Auflösung. Wer mit einem noch größeren Display, wie etwa dem 30-Zöller Apple Cinema HD, 3D-Titel in Angriff nimmt, benötigt ebenfalls eine High-End-Karte - diese muss dann hoch aufgelöste Texturen und alle 3D-Effekte mit 2560 x 1600 Bildpunkten mit mehr als 30 Bildern/s darstellen können. Bei so viel Kraft stellte sich im Testcenter die Frage, wie man so eine Grafikkarte denn bewerten kann, schließlich testen wir nicht nur mit bester, sondern auch mit niedriger Bildqualität - schließlich wollen Sie auch wissen, wie flott günstig Einsteigermodelle sind.

0 Kommentare zu diesem Artikel
58506