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Gainward Geforce GTX 275 896MB

21.04.2009 | 17:05 Uhr |

Diese Grafikkarte besitzt einen High-End-Grafikchip von Nvidia - was die 220 Euro teure Karte kann, erfahren Sie hier.

Der neue Nvidia-Grafikchip Geforce GTX 275 stammt wie das High-End-Modell Geforce GTX 285 und der Geforce GTX 260 (216 SP) vom gleichen Kern ab - dem GT200b. Er ist im 55-Nanometer-Verfahren gefertigt und besitzt 240 Streamprozessoren, die allesamt vom 285er wie auch vom 275 genutzt werden. Lediglich beim 260er sind davon nur 192 (216 bei 216-SP-Versionen) aktiv. Die Speicheranbindung des 275ers hat Nvidia abgespeckt: Sie ist nicht 512 sondern nur 448 Bit breit. Auch wurden nur 896 MB GDDR3-Speicher verbaut, nicht 1024 MB wie beim Geforce GTX 285. Bei den Taktraten ist Nvidia ebenfalls unter denen des 285ers geblieben: Der 275er-Grafikchip läuft mit 633 MHz, der 285er mit 648 MHz. Der Speichertakt liegt bei 1134 (275er) beziehungsweise 1242 (285er). Statt eines Nvidia-Standardkühlers wurde bei der Gainward Geforce GTX 275 896MB ein Spezialkühler mit zwei großen Lüftern eingesetzt. Der Kühler ist zwei Slotbleche breit und das dritte Slotblech ist ebenfalls kaum nutzbar, da die Luftzufuhr zur Grafikkarte nicht behindert werden sollte. Das Angenehme an der Kühlkörper-/Lüfterkombination ist, dass sie im Test kaum zu hören war - auch unter Last blieb sie angenehm leise.

3D-Leistung: Die Grafikkarte aus dem Hause Gainward ist ziemlich flott. In der Praxis heißt das, dass Sie beispielsweise die sehr anspruchsvollen 3D-Titel Crysis oder Far Cry 2 mit 1600 x 1200 Bildpunkten bei höchster Bildqualität gerade noch so spielen können - im Benchmark-Durchlauf kam die Gainward Geforce GTX 275 896 auf 25 Bilder/s - das wird gerade noch so als flüssig wahrgenommen.

Ausstattung: Die Karte bringt 896 MB GDDR3-Speicher mit - genug für alle 3D-Titel von 2009 und 2010. Die Schnittstellenausstattung birgt keine Überraschungen: Wie üblich warten zwei DVI-Buchsen, ein TV-Ausgang sowie eine SLI-Schnittstelle auf den Anschluss von analogen und digitalen Displays und Videogeräten. Das Netzteil - 550 Watt sollte es laut Gainward zu liefern imstande sein - schließen Sie über zwei 6polige Stecker an. Im Lieferumfang gibt es ein Handbuch, eine Treiber-CD, einen DVI-VGA-, einen DVI-HDMI- sowie einen S-HDTV-Adapter. Ebenfalls mit von der Partie ist ein S/P-DIF-Kabel, um auf das HDMI-Kabel auch den Ton aufzuschalten. Mit Hilfe des beiliegenden Gutscheins dürfen Sie sich den 3D-Benchmark 3D-Mark Vantage herunterladen und bei dessen Installation die "Advanced Edition" freischalten.

Fazit: Sehr flotte aber etwas teure Grafikkarte für Liebhaber höchster Bildqualität - ideal für 17- und 19-Zoll-Monitore sowie Auflösungen rund um 1600 x 1200 Bildpunkte.

Alternativen: Bei Crysis reicht die Kraft der MSI R4870-MD1G nur bis 1280 x 1024 Pixel, dafür ist sie aber mit 175 Euro deutlich günstiger. Noch ein Preistipp: Das Vorgängermodell des Geforce GTX 275 ist der Geforce GTX 260 216 SP - etwa gleich schnell ist die Palit Geforce GTX260 Sonic 216 SP - Preis: 160 Euro.

Detaillierte Testergebnisse und technische Daten finden Sie auf der nächsten Seite.

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