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Hercules 3D Prophet 4500 BETAVERSION

18.04.2001 | 00:00 Uhr |

Der Kyro-II-Chip zeigt obwohl der Kartentreiber noch im Vorserienstadium war -, dass er ein ernsthafter Konkurrent für Nvidias Geforce 2 MX sein kann. Der Preis ist günstig. Sobald ein endgültiger Treiber vorliegt, testen wir die Karte nach.

Neue Konkurrenz für Nvidia: Kaum hat 3Dfx aufgegeben, bietet ST Microelectronics mit dem Kyro-II-Chip der schier übermächtigen Konkurrenz Paroli. Denn obwohl der Treiber noch im Betastadium war, zeigte die Kyro-II-Karte von Hercules eine 3D-Leistung, die sich nicht hinter Nvidias Geforce 2 MX verstecken muss.

Auffällig war vor allem, dass die 3D-Leistung der Kyro-II-Karte bis in hohe Auflösungen konstant blieb. Auch der Unterschied zwischen 16- beziehungsweise 32-Bit Farbtiefe war sehr gering. Allerdings liefen nicht alle Spiele. Bei Revolt streikte die Karte.

Die insgesamt überzeugende 3D-Leistung erzielt der Chip vor allem durch die Tile-Based-Rendering-Funktion. Er berechnet nur sichtbare Flächen, versteckte lässt er dagegen aus. Die Geometrie- und Lichtberechnung (T&L-Funktion) unterstützt der Chip nicht.

Die Bildwiederholraten sind bis in höchste Auflösungen ergonomisch. Guillemot gibt 36 Monate Garantie.

Ausstattung: 64 MB SDRAM; Taktraten: Chip 175 MHz, Speicher 175 MHz; 95 Hz bei 1600 x 1200 und 32 Bit Farbtiefe; Treiber für Win 98/ME, 2000.

Hersteller/Anbieter

Hercules

Weblink

www.guillemot.de

Preis

rund 340 Mark

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