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Kyocera Mita FS-C5100DN

15.01.2009 | 15:03 Uhr |

Der Farblaserdrucker Kyocera FS-C5100dn ist mit integrierter Duplex-Einheit und einer Papiervorratsmöglichkeit von bis zu 400 Blatt auf umfassende Druckjobs in Arbeitsgruppen ausgelegt.

Leicht raue Ränder: Kyocera Mita FS-C5100DN
Vergrößern Leicht raue Ränder: Kyocera Mita FS-C5100DN
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Besonderheit: Bei der Inbetriebnahme des Kyocera-Modells installiert sich der Farblaserdrucker mit einem sogenannten KX-Treiber. Er bietet die Emulationen PCL (Printer Command Language) und PS (Postscript). Der Wechsel zwischen den Druckersprachen funktionierte unter Windows XP per Rechtsklick auf den Treiber. Unter "Eigenschaften" und dem Blatt "Geräteeinstellungen" klickten wir auf die Taste "PDL...". Das Kürzel steht für Printer-System Description Language. Hier wählten wir KPDL (Kyocera Printer-System Description Language) - die herstellereigene PS-Emulation. Der Vorgang klingt komplizierter, als er ist.

Ausstattung: An Schnittstellen finden sich am FS-C5100DN USB und Ethernet. Ein weiterer USB-Eingang für das Drucken von Sticks bis maximal 4 GB Kapazität sitzt seitlich hinten am Gerät - etwas unpraktisch. Eine automatische Duplex-Einheit ist genauso vorhanden wie eine Papierkassette für 250 Blatt sowie ein Mehrzweckeinzug für maximal 150 Blatt - üppig. Das gilt auch für die Papierablage, die auf 250 Blatt ausgelegt ist.

Verbrauch: Im Lieferumfang sind Tonerkartuschen für 5000 monochrome und 3500 farbige Seiten. Das entspricht im Falle des Schwarztoners genau und bei den farbigen Tonern nahezu den Standard-Reichweiten. Allerdings befüllt sich der Drucker bei der ersten Installation laut Hersteller mit nahezu der Hälfte dieser Tonermengen. Legten wir Nachkaufkartuschen zugrunde, kamen wir auf 1,4 Cent für das schwarzweiße und 8,5 Cent für das farbige Blatt - günstige Folgekosten. Ohne Drucken zog das Gerät 22,3 Watt und ging im Energiesparmodus auf 7,0 Watt. Das ist für die Geräteklasse genügsam.

Tempo: Der Farblaserdrucker ist auf Durchsatz ausgelegt. So lieferte er 20 Seiten Grauert-Brief im PCL-Modus in 1:05 Minuten - flott. Gaben wir dasselbe Dokument im Duplex-Modus aus, dauerte es mit 1:59 Minuten zwar länger, war aber für den doppelseitigen Druck wiederum schnell. Auch in Farbe blieb der Drucker gut im Tempo. Für unseren farbigen 12-Seiter aus Acrobat haben wir gerade einmal 1:03 Minuten gemessen. Über die PS-Emulation dauerten jedoch alle Farbdrucke länger - der 12-Seiter aus Acrobat etwa 1:21 Minuten. Das ist nicht die Welt, kann sich aber bei hohem Durchsatz bemerkbar machen.

Druckqualität: Ungeachtet der Emulation konnten sich die Druckergebnisse gerade in Farbe sehen lassen: Farbflächen fielen homogen aus. Gleichzeitig meisterte der Drucker auch schwierige Aufgaben wie Pastelltöne gut. Im Textmodus stimmte die Schwarzdeckung. Allerdings erkannten wir leicht raue Buchstabenränder.

Fazit: Ein Farblaserdrucker, der umfassende Aufgaben in Arbeitsgruppen flott und qualitativ hochwertig meistert. Direkt am Schreibtisch wird der gut vernehmliche Lüfter auf Dauer stören. Immerhin ist er mit einem Filter versehen. Das schützt vor Feinstaub.

Alternativen: Ähnlich durchsatzstark präsentierte sich der HP Color Laserjet CP3505n im Test. In der Variante als CP3505dn gibt es das Modell auch mit integrierter Duplex-Einheit.

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