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Nokia N900 im Test

03.12.2009 | 17:55 Uhr |

Seit langem warten viele auf eine echte Alternative zum Apple iPhone. Mit dem Linux-Handy Nokia N900 könnte Nokia der Coup gelungen sein. Im Test steht, was das Nokia N900 kann.

Das Nokia N900 ist schmaler und länger als das iPhone, dafür aber doppelt so dick. Und mit 180 Gramm auch richtig schwer. Liebhaber kleiner Handys werden mit dem Nokia N900 also Schwierigkeiten haben. Dafür besitzt das Nokia N900 eine mechanischen Tastatur. Die Tastatur ist zwar nur dreizeilig, die deutschen Umlaute Ä, Ö und Ü haben dennoch darauf Platz gefunden. Ziffern sind über eine Umschalt-Taste zugänglich. Insgesamt macht die Tastatur einen sehr positiven Eindruck. Lediglich die Tatsache, dass die Leertaste nicht in der Mitte sitzt, mag Blindtipper irritieren. Die Tasten sind mit 7 x 6 mm ausreichend groß und reagieren prima. So sind Mails und andere Botschaften schnell getippt. Das Display bietet einen guten Kontrast, die Helligkeit dürfte aber höher sein. Bei Sonne spiegelt das Display zu stark.

Ausstattung des Nokia N900
Das Nokia N900 bringt einen Micro-USB-Anschluss mit, der eine USB-Verbindung zum PC aufbaut oder zum Laden des Handyakkus dient. Neben dem Kameraknopf gibt es die Lautstärketasten und eine 3,5-mm-Klinkenbuchse für Standard-Kopfhörer. Bei Nokia schon länger verbaut und immer noch genial: Am rechten Gehäuserand findet sich ein Schalter, der per Schiebebewegung das Display sperrt.

Ungewohnt beim Nokia N900 ist dagegen die Tatsache, dass es keine Annehmen- und Auflegen-Taste für Telefonate gibt. Die Bedienung erfolgt ausschließlich über den Touchscreen. Hier zeigt sich deutlich, dass das Nokia N900 auf den Spuren den Tablet-PCs Nokia N800 respektive 810 wandelt.

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