Hardware im Test
Die leisesten Notebook-Festplatten
Gute Ergebnisse erreichte die Toshiba MK5055GSX bei der Lautstärkemessung: Im Ruhezustand arbeitete das SATA-300-Laufwerk mit 21,2 dB(A) respektive 0,2 Sone schön leise. Beim Zugriff erhöhte sich zudem der Geräuschpegel der MK5055GSX nur leicht auf 23 dB(A) beziehungsweise 0,4 Sone - selbst bei geräuschempfindliche Ohren sollte sich dieser Lärmpegel nicht störend bemerkbar machen.
Trotz fehlendem AAM schnitt die Seagate Momentus 5400.6 ST9500325AS bei der Lautstärkemessung sehr gut ab. Im Ruhezustand arbeitete die Notebook-Festplatte mit 20,1 dB(A) respektive 0,2 Sone fast unhörbar. Unter Volllast stieg der Geräuschpegel des Momentus-Modells auf unauffällige 22,9 dB(A) beziehungsweise 0,4 Sone.
Im Bereitschaftszustand säuselte die Seagate Momentus 7200.4 ST9250410AS mit 20,5 dB(A) respektive 0,3 Sone leise vor sich hin. Damit schafft es das 7200.4-Modell in die Top 5 der leisesten Notebook-Laufwerke - sensationell für eine Festplatte, die mit 7200 Umdrehungen pro Minute arbeitet. Beim Zugriff stieg der Geräuschpegel des Monentus-Modells auf tadellose 22,5 dB(A) beziehungsweise 0,4 Sone.
Durch die Bank gute Ergebnisse erzielte die Samsung Spinpoint M6 HM320JI bei der Lautstärkemessung: Im Ruhezustand arbeitete das Notebook-Laufwerk mit 20,8 dB(A) respektive 0,3 Sone recht leise. Unter Volllast erhöhte sich der Geräuschpegel des Samsung-Modells auf 23,0 dB(A) beziehungsweise 0,4 Sone - das ist okay. Und mit aktiviertem AAM sank das Betriebsgeräusch wieder etwas auf nicht zu beanstandende 22,4 dB(A) respektive 0,3 Sone.
Nur durchschnittliche Ergebnisse förderte die Lautstärkemessung zu Tage: Im Ruhezustand arbeitete die Hitachi Travelstar 5K320 HTS543232L9A300 mit 21,3 dB(A) respektive 0,3 Sone unauffällig. Unter Volllast erhöhte sich der Geräuschpegel des 320-GB-Laufwerks mit 23,2 dB(A) beziehungsweise 0,4 Sone auf einen für Notebook-Festplatten vergleichsweise hohen wenn auch noch nicht störenden Wert. Immerhin: Mit aktiviertem AAM konnte die 5K320 das Betriebsgeräusch auf akzeptable 22,3 dB(A) respektive 0,3 Sone herunterregeln.
Die Samsung Spinpoint M7 HM500JI arbeitete mit 21,0 dB(A) respektive 0,2 Sone im Leerlauf sowie 23,1 dB(A) beziehungsweise 0,4 Sone beim Zugriff sehr leise. Und mit aktiviertem AAM sank das Betriebsgeräusch sogar deutlich auf exzellente 22,1 dB(A) respektive 0,3 Sone.
Keine auffälligen Befunde ergab die Geräuschmessung mit 21,6 dB(A) im Leerlauf und 23,7 dB(A) beim Zugriff. Das Laufwerk agiert mit schwachen Transferraten, ordentlichen Zugriffszeiten und unauffälliger Geräuschemission. Pluspunkte gibt's für den günstigen GB-Preis.
Eine sehr gute Figur hinterließ die Western Digital Scorpio Black WD3200BJKT auch im abschließenden Betriebsgeräusch-Test. Im Bereitschaftszustand arbeitete die WD3200BJKT mit 20,0 dB(A) respektive 0,2 Sone nahezu unhörbar. Beim Zugriff stieg der Geräuschpegel des 320-GB-Modells auf unauffällige 23,0 dB(A) beziehungsweise 0,4 Sone. Bei aktiviertem AAM sank der Pegel auf sehr gute 22,0 dB(A) respektive 0,3 Sone. Für ein Notebook-Laufwerk ist das tadellos - und bei einer Rotationsgeschwindigkeit von hohen 7200 Umdrehungen pro Minute sensationell niedrig.
Im Bereitschaftszustand arbeitete die Scorpio Blue WD5000BEVT mit 20,4 dB(A) respektive 0,2 Sone sehr leise. Unter Volllast stieg der Geräuschpegel des 500-GB-Modells auf unauffällige 22,9 dB(A) beziehungsweise 0,4 Sone. Bei aktiviertem AAM sank der Pegel auf sehr gute 22,0 dB(A) respektive 0,3 Sone - tadellos für ein Notebook-Laufwerk.
Im Bereitschaftszustand ist das Betriebsgeräusch der HTS545050B9A300 mit 19,9 dB(A) eines der niedrigsten im Testfeld - in Sone gemessen lag es bei kaum hörbaren 0,2 Sone. Bei Zugriffen ist neben dem Laufgeräusch zusätzlich die Tätigkeit des Schreib-Lesekopfarms hörbar. Auch hier erreichte die Hitachi Travelstar 5K500.B für eine Notebook-Festplatte großartige Werte: 20,7 dB (A) und 0,3 Sone. Die Zugriffsgeräusche können Sie dennoch mit dem Akustikmanagement noch weiter eindämmen, wodurch das Laufwerk auf 20,6 dB (A) und 0,2 Sone verstummt.







25.06.11
Hallo,
danke für den Artikel, schön, dass so etwas auch getestet wird. Allerdings ist mir nicht klar, *wie* getestet wurde? Wie wurden die Schreibzugriffe simuliert, was bedeutet "unter Last" (im Artikel an sich: max 23 dB unter Last)? Wurden einfach Dateien kopiert, d.h. sequenzielles Schreiben oder Lese z.B. Random Seek?
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27.06.11
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