Hardware im Test
Die leisesten Mini-PCs
Betriebsgeräusch unter Last: 27,0 dB(A). Trotz des C64-Vorbilds darf man den Asus EeeKeyboard PC EK1542 dank Touchscreen und Wireless HDMI als echte Innovation bezeichnen. Auch beim niedrigen Stromverbrauch und leisen Betriebsgeräusch setzt der PC Maßstäbe. Der Touchscreen samt Benutzeroberfläche überzeugt durch eine intuitive Bedienung, wenngleich die von Smartphones bekannte Gestensteuerung fehlt. Bezüglich Ausstattung und Rechenleistung ist der Asus EeeKeyboard PC EK1542 nicht auf der Höhe der Zeit. Die schwache CPU und die viel zu kleine Kapazität von Arbeitsspeicher und Festplatte machen selbst Routineaufgaben zum Geduldsspiel. Ohne extern angeschlossene Festplatte ist der PC als Medienwiedergabegerät nicht zu gebrauchen. Ein Ärgernis sind die vielen Yahoo- und Windows-Live-Tools, die den PC im Auslieferungszustand unnötig ausbremsen.
Betriebsgeräusch unter Last: 24,6 dB(A). Zum Preis von rund 560 Euro erhalten Sie mit dem Nexoc Nettop ION 330 ein gut ausgestattetes Medienwiedergabegerät fürs Wohnzimmer mit Blu-ray-Laufwerk nebst Blu-ray-Player-Software. Auch die Festplattenkapazität und die Anschlussoptionen sind in Ordnung. Im Betrieb arbeitet der Nexoc Nettop ION 330 sparsam und stört akustisch nicht. Die Geschwindigkeit des optischen Laufwerks beim Kopieren und Beschreiben von DVDs ist allerdings nicht optimal - hier waren andere Konkurrenten deutlich schneller.
Betriebsgeräusch unter Last: 23,3 dB(A).Der Firstway HTPC Bluray präsentierte sich als sehr leiser Nettop mit sparsamen Verbrauchswerten im Betrieb. Der Mini-Rechner bietet auch genug Rechenleistung für die typischen Aufgaben eines Wohnzimmer-PCs. Dank der Chipsatz-Grafik gibt der Nettop gängige HD-Formate bis zur 1080p-Auflösung ruckelfrei wieder und spielt auch Blu-rays-Filme flüssig ab. Rüsten Sie den Mini-PC noch mit einer TV-Lösung aus, etwa in Form eines DVB-T-Sticks, können Sie den HTPC Bluray auch als Fernseher und TV-Rekorder einsetzen. Selbst PC-Spiele können Sie mit dem Firstway HTPC Bluray zocken - sofern Sie sich bei modernen DirectX-10-Titeln in der 1024er-Auflösung mit durchschnittlicher bis niedriger Bildqualität zufrieden geben.
Betriebsgeräusch unter Last: 22,3 dB(A). Die Arlt Home Mediabox 7 Intel Atom N330 ist ein gelungener Wohnzimmer-PC, der Blu-rays ruckelfrei abspielt und neben DVB-T auch Satellitenfernsehen empfängt. Gegenüber dem Vorgängermodell fällt das reduzierte Betriebsgeräusch auf, Freunde der Digitalfotografie werden aber den Speicherkartenleser vermissen. An der Leistung hat sich nichts geändert - diese ist für die Medienwiedergabe gut bemessen. Lobenswert bleibt die Beigabe eines vollwertigen Blu-ray-Abspielprogramms und einer DVB-T-Antenne. Konnte Arlt diesen Luxus beim letzten Mal noch für unter 700 Euro anbieten, ist der PC nun mit 1000 Euro aber sehr teuer, zumal es bei der Ausstattung nur wenig Veränderungen gab.
Betriebsgeräusch unter Last: 20,8 dB(A). Die passive Kühlung bewirkt, dass der Ichbinleise HFX Micro Media flüsterleise arbeitet. Obwohl die DVB-S-Karte und das Blu-ray-Laufwerk interessante Kaufkriterien sind, ist die restliche Ausstattung im Vergleich zur Konkurrenz mager. Lediglich die Schnittstellenausstattung und das vollwertige Blu-ray-Wiedergabeprogramm verdienen noch Beachtung. Die übertaktete Atom-CPU ist zwar ein interessantes Experiment, bei einem Wohnzimmer-PC in der Praxis aber irrelevant. Zum fürstlichen Preis von 1000 Euro müssten zumindestens WLAN, Bluetooth und ein besserer Speicherkartenleser inklusive sein. In der vorhandenen Konfiguration ist der Ichbinleise HFX Micro Media schlicht zu teuer.
Betriebsgeräusch unter Last: 20,0 dB(A). Ein Fortschritt gegenüber dem alten Mac mini ist das Vollaluminium-Gehäuse, der Speicherkartenleser und die neue HDMI-Schnittstelle. Ebenfalls lobenswert sind der überaus niedrige Energieverbrauch und das fast unhörbare Betriebsgeräusch. Der Wechsel der Speicherriegel geht nun viel einfacher vonstatten. Für den saftigen Aufpreis von 250 Euro hätte die Ausstattung aber reichhaltiger und die CPU-Leistung deutlich besser als beim Vorgänger sein müssen. Nur die Grafiklösung bringt ein messbares Tempoplus.
Der MR Computertechnik Ichbinleise Office-PC 205eco Tower spielt im Test bei den PCs unter 700 Euro in zwei Bereichen ganz vorne mit: Der Stromverbrauch ist sensationell niedrig und das Betriebsgeräusch akustisch nicht wahrnehmbar. Dafür verleihen wir dem MR Computertechnik Ichbinleise Office-PC 205eco Tower unseren eco2-Award. Die Kehrseite der Medaille ist die schlechte Rechen- und Grafikleistung. Hier liegt der MR Computertechnik Ichbinleise Office-PC 205eco Tower im Bereich von Billig-PCs um 300 Euro und ist nur für Büroarbeiten und die Medienwiedergabe geeignet. Die Auswahl der Anschlüsse entspricht einem durchschnittlichen Multimedia-PC. Bezogen auf die Rechenleistung ist der MR Computertechnik Ichbinleise Office-PC 205eco Tower für 675 Euro also viel zu teuer.
Betriebsgeräusch unter Last: 19,6 dB(A). Vier Kerneigenschaften machen den Acer Veriton N260G jedoch zum idealen Arbeitsplatz-PC: Der sensationell niedrige Stromverbrauch von maximal 22,8 Watt hält die Betriebskosten niedrig. Der Business-Nettop glänzt aber auch mit einem flüsterleisen Betriebsgeräusch und erfüllt damit ein wichtiges ergonomisches Kriterium - etwa für den Einsatz in Großraumbüros. Die exzellenten ergonomischen Eigenschaften belohnen wir mit unserer Eco2-Auszeichnung für besonders umweltfreundliche PCs.
Betriebsgeräusch unter Last: 20,0 dB(A). Ein Fortschritt gegenüber dem alten Mac mini ist das Vollaluminium-Gehäuse, der Speicherkartenleser und die neue HDMI-Schnittstelle. Ebenfalls lobenswert sind der überaus niedrige Energieverbrauch und das fast unhörbare Betriebsgeräusch. Der Wechsel der Speicherriegel geht nun viel einfacher vonstatten. Für den saftigen Aufpreis von 250 Euro hätte die Ausstattung aber reichhaltiger und die CPU-Leistung deutlich besser als beim Vorgänger sein müssen. Nur die Grafiklösung bringt ein messbares Tempoplus.


