Hardware im Test
Die besten PCs unter 700 Euro
Der MR Computertechnik Ichbinleise Office-PC 205eco Tower spielt im Test bei den PCs unter 700 Euro in zwei Bereichen ganz vorne mit: Der Stromverbrauch ist sensationell niedrig und das Betriebsgeräusch akustisch nicht wahrnehmbar. Dafür verleihen wir dem MR Computertechnik Ichbinleise Office-PC 205eco Tower unseren eco2-Award. Die Kehrseite der Medaille ist die schlechte Rechen- und Grafikleistung. Hier liegt der MR Computertechnik Ichbinleise Office-PC 205eco Tower im Bereich von Billig-PCs um 300 Euro und ist nur für Büroarbeiten und die Medienwiedergabe geeignet. Die Auswahl der Anschlüsse entspricht einem durchschnittlichen Multimedia-PC. Bezogen auf die Rechenleistung ist der MR Computertechnik Ichbinleise Office-PC 205eco Tower für 675 Euro (zum Testzeitpunkt) also viel zu teuer.
Die hervorstechenden Merkmale des Brunen IT One System Athlon II X4 620 im Test waren die Festplatte mit 750 GB Kapazität und die gute Grafikkarte. Bei der sonstigen Ausstattung bewegte sich der Multimedia-PC auf durchschnittlichem Niveau. Ein Fehlgriff war allerdings das billige Xigmatek-Gehäuse, das aber mittlerweile überarbeitet wurde. Bei Rechenleistung und Stromverbrauch landete das Brunen IT One System Athlon II X4 620 im Mittelfeld. Das Betriebsgeräusch war ständig wahrnehmbar.
Für einen Multimedia-PC bringt der Fujitsu Esprimo P1500 eine recht gute Leistung, wenngleich es mittlerweile rechenstärkere Konkurrenten zum selben Preis gibt. Die Festplattenkapazität von einem Terabyte ist genauso erfreulich wie der niedrige Energieverbrauch beim Fujitsu Esprimo P1500. Störend empfanden wir das Betriebsgeräusch unter Last, und bei der Anzahl der Anschlüsse ist Fujitsu etwas knauserig.
Der Acer Aspire X3900 punktet im Test insbesondere mit seiner aktuellen CPU, vielen Schnittstellen und einer guten Software-Ausstattung. Bei der Rechenleistung bewegt er sich - bezogen auf seine Preisklasse - allerdings nur im Mittelfeld. Die Grafikkarte ist für aktuelle Spiele zu schwach. Der Energieverbrauch des Acer Aspire X3900 ist maßvoll, und im Betrieb verhält sich der PC akustisch unauffällig.
Im Test bringt der Ultraforce X4 620 - ATI HD4870 dank der übertakteten Quadcore-CPU und der guten Grafikkarte eine respektable Leistung. Festplattenkapazität, Stromverbrauch und Betriebslautstärke bewegen sich auf einem durchschnittlichen Niveau. Ein großes Ärgernis war die schlechte Verarbeitungsqualität: Ein schief sitzender CPU-Lüfter und lose Teile im Gehäuse dürfen bei einem PC für diesen Preis nicht passieren. Ultraforce hat hier mittlerweile aber nachgebessert.
Mit einer sehr guten Kombination von CPU und Grafikkarte überzeugt der HE-Computer MiniEdition09 im Test. Die Leistung der Grafikkarte ist für Gelegenheitsspieler interessant und das Gehäuse belegt nur wenig Platz. Die Kapazität der Festplatte ist allerdings zu klein und auch für den fehlenden Speicherkartenleser gab es Punktabzug. Mit dem Netzteilschalter verhindern Sie, dass der PC im ausgeschalteten Zustand Strom verbraucht. Für den Wohnzimmereinsatz ist der PC unter Last zu laut und es fehlen ein Brennprogramm sowie eine Software zur DVD-Wiedergabe.
Das pinkfarbene Design des Agando Campo 2400x2 Cinderella zieht alle Blicke auf sich und ist nichts für langweilige Spießbürger - keine Frage. Wäre die Verarbeitungsqualität des Gehäuses nicht so billig, hätten wir dem Celebrity-PC beinahe unseren Design-Award verliehen. Und selbst bei der Rechenleistung kann sich der Agando Campo 2400x2 Cinderella im Test mit der schwarz-grauen PC-Eminenz in derselben Preislage messen. Kritik äußern müssen wir an der spartanischen Schnittstellenausstattung des Agando Campo 2400x2 Cinderella und an seinem überdurchschnittlich hohen Stromverbrauch. Auch das laute Rauschen unter Volllast beeinträchtigt das Märchen-Image des Blickfangs.
Der Arlt Mr. Gamer 4670 kann im Test mit einer besonders reichhaltigen Schnittstellenausstattung und einem niedrigen Stromverbrauch - insbesondere im Desktopmodus - aufwarten. Die passiv gekühlte Grafikkarte macht den Multimedia-PC allerdings nur im Desktop-Betrieb leise: Unter Last stört die knatternde Festplatte. Bei der Rechenleistung kann der Arlt Mr. Gamer 4670 nicht ganz mit anderen PCs seiner Preisklasse mithalten, ist aber ein zuverlässiger Multimedia-PC für Bildbearbeitung, Videoschnitt und Medienwiedergabe.
Der Aletoware AW System i5 750 9800GT landete im Test in allen Disziplinen im Mittelfeld: Die Ausstattung ist dem Preis angemessen, birgt aber keine Überraschungen. Die Rechenleistung ist für einen Multimedia-PC in Ordnung: Der Aletoware AW System i5 750 9800GT ist eine gute Wahl für Bild- und Videobearbeitung, für aktuelle Spiele ist allerdings der Grafikspeicher zu klein. Der Stromverbrauch bewegt sich auf akzeptablem Niveau. Das Betriebsgeräusch ist zwar nicht störend, aber wahrnehmbar.
Der Medion Akoya E4216 D ist zum Preis von 500 Euro ein solider Multimedia-PC, der wenig Strom benötigt und akustisch kaum auffällt. Im Test punktet der PC dank passabler CPU-Leistung und großer Festplatte. Die Grafikkarte ist allerdings ein signifikanter Schwachpunkt. Der Aldi-PC vom Februar bot zum selben Preis eine bessere Ausstattung und mehr Leistung: Beim Medion Akoya E4216 D ist der Arbeitsspeicher kleiner und die Grafikkarte schlechter. Auch der Verzicht auf ein WLAN-Modul sollte sich bei der Preisgestaltung widerspiegeln. Mit den kabellosen Eingabegeräten hat der Medion Akoya E4216 D gegenüber dem Aldi-PC nur einen kleinen Vorteil beim Einsatz im Wohnzimmer. Manch ein Käufer hätte sich stattdessen bestimmt eine bessere Grafikkarte gewünscht.






