Hardware im Test
Die besten Netbooks mit mattem Display
Wie bei fast allen EeePCs ist der Bildschirm auch beim 1005P der große Schwachpunkt: Er ist einfach nicht hell genug. Mit rund 130 cd/qm strahlte er gerade hell genug, damit er sich in einem mäßig beleuchteten Innenraum gut ablesen lässt. Für draußen ist er trotz matter Oberfläche und eines hohen Kontrasts nicht geeignet. Besonders ärgerlich ist, dass Asus immer erst einige Wochen nach Verkaufsstart ein Bios-Update herausbringt, das die maximale Helligkeit anhebt. Für die beiden Eee-PC-Modelle Asus 1005PE und 1005P war ein entsprechendes Update erst Ende Februar verfügbar. Der Test des 1005P führten wir mit dieser aktuellen Bios-Version 0804 durch.
Asus baut ein entspiegeltes Display in den Eee PC 1005PE. Allerdings ist das Netbook trotzdem nicht für draußen geeignet: Der Bildschirm ist nicht hell genug. Auch drinnen stört die geringe Helligkeit - Farben wirken dunkel, die Darstellung erscheint insgesamt blass. Deshalb enttäuschte im subjektiven Test trotz des extrem hohen Kontrasts auch die Textdarstellung.
Bei den wichtigsten Test-Kriterien räumt das MSI Wind U110 Eco Luxury ab: Es bietet eine extrem lange Akkulaufzeit und ein sehr helles, sonnenlichttaugliches Display. Dazu kommt noch eine ordentliche Tastatur - das reicht für eine klare Kauf-Empfehlung. Da kann man vernachlässigen, dass es noch langsamer ist als die Netbook-Kollegen. Die einzigen klaren Minuspunkte: Das MSI Wind U110 Eco Luxury ist weder besonders günstig noch besonders schön.
Das MSI Wind U115 ist ein Top-Netbook: Es bietet eine lange Akkulaufzeit und ein sehr helles Display. Allerdings sollte sich MSI mehr Mühe bei der Verarbeitung geben - trotz der guten Tastatur nervt das Arbeiten am instabil stehenden Netbook sehr schnell. Die Solid State Disk macht das MSI Wind U115 teurer, aber nicht besser. Erst durch das Abschalten der Festplatte lässt sich die Laufzeit nochmal deutlich verlängern: Diese Funktion arbeitete bei unserem Testgerät aber nicht zuverlässig. Außerdem hat man dann zum Speicher nur die kleine SSD zur Verfügung.
Der Bildschirm im Samsung N220 ist entspiegelt: Damit reflektiert er das Umgebungslicht weniger und lässt sich auch unter verschiedenen Lichtverhältnissen ablesen. Für bewölkten Himmel reicht seine Helligkeit noch aus, bei Sonnenschein erkennt man aber trotz matter Display-Oberfläche nur noch wenig.
Wer HD auf einem Netbook unbedingt braucht, kann zum Samsung N510 greifen. Das N510 eignet sich dadurch für mehr Anwendungen als ein Standard-Netbook - durch den HDMI-Ausgang zum Beispiel als Zuspieler für einen großen Monitor. Für viele Netbook-Anwender zählt aber eher ein günstiger Preis und eine lange Akkulaufzeit. Und hier kann das Samsung N510 nicht punkten.



