Hardware im Test

Multifunktionsgeräte mit WLAN im Test

Mittwoch den 25.03.2015 um 17:00 Uhr

von Ines Walke-Chomjakov

Ein Multifunktionsgerät mit WLAN liegt voll im Trend, da es sich vom Notebook, Netbook oder Tablet aus ansteuern lässt. Die Bildergalerie zeigt die besten Kombidrucker mit WiFi aus den Tests.

Gerade bei Tintenstrahl-Multifunktionsgeräten ist die Ansteuerung per Funk fast schon so verbreitet wie der USB-Anschluss als Verbindung zum lokalen Rechner. WLAN ist kein Luxus mehr, das zeigt die steigende Anzahl an Multifunktionsgeräten mit WiFi, die unter der magischen Preisgrenze von 100 Euro (UVP unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers) liegen. Sie bieten neben anständiger Qualität im Drucken, Kopieren und Scannen auch eine gute Ausstattung. So sind beispielsweise integrierte Duplex-Einheiten keine Seltenheit, die den automatischen beidseitigen Druck ermöglichen. Auch Vorschau-Displays, über die sich ohne Rechner Dokumente aus Cloudspeichern wie Dropbox oder Social-Media-Diensten wie Facebook ausdrucken lassen, sind selbst im Einstiegssegment zu finden.

Nach wie vor aufpassen sollten Sie in Sachen Seitenpreisen: Denn gerade hier bleibt das Einstiegssegment nur scheinbar preisgünstig. Besser Sie geben für das Gerät etwas mehr als 100 Euro aus und erhalten ein Multifunktionsgerät mit vertretbaren Folgekosten. Hier ist WLAN sowieso immer an Bord, oft auch als Variante WiFi Direct, bei der Sie Ihr Mobilgerät ohne Umweg über einen Router direkt mit dem Kombigerät verbinden. Besonders manche Canon-Modelle nutzen das Kombigerät als Zugriffspunkt. Dann lässt sich eine Point-to-Point-Verbindung mit dem Mobilgerät aufbauen. Allerdings deaktiviert sich in diesem Fall das klassische WLAN.

So manches Multifunktionsgerät kann sich auch per NFC (Near Field Communication) mit dem Smartphone oder Tablet-PC verbinden. Was die Hersteller als super simpel darstellen, erweist sich bisher in den PC-WELT-Tests als noch unausgereift. In den meisten Fällen funktioniert die Kontaktaufnahme nur sproadisch bei bestimmten Mobigerätemodellen oder gar nicht. Kommt er zustande, läuft der Datenaustausch wiederum per WLAN. 

Mobildruckstandards und Herstellerdienste

Immer mehr Multifunktionsgeräte unterstützen diverse Möglichkeiten des Mobildrucks, wovon Apple Airprint und Google Cloudprint wohl die gängigsten sind. Ein Blick auf die technischen Daten bleibt allerdings nötig, denn nicht immer sind es beide Standards, die beherrscht werden. Dazu bieten die Hersteller eigene Cloud-Druckdienste an wie etwa HP ePrint, Epson Connect und Canon Cloud Link. Jeder Druckerhersteller hat zudem Apps im Programm, mit denen sich die Modelle aus dem eigenen Haus ansteuern lassen.


Zusätzlich haben die Multifunktionsgeräte allesamt einen USB-Anschluss für die lokale Verbindung zum Rechner. Manche Modelle bieten auch Ethernet, um sie ins LAN einzubinden. Entdecken Sie in der Galerie die besten Multifunktionsgeräte mit WLAN-Anschluss aus den Tests.

Aktuell getestet: HP Officejet 4630 : Ein Kombidrucker für den Heimarbeitsplatz. Allerdings nur dann, wenn kein allzu hoher Durchsatz benötigt wird. Denn sonst sind die Kombipatronen selbst in XL-Varianten zu teuer im Seitenpreis, weil Sie sie zu oft ersetzen müssen. Unnötig ist der fehlende Ausschalter. Sie umgehen das Manko, indem Sie den Stecker des Multifunktionsgeräts ziehen, wenn Sie es eine Weile gar nicht benötigen. Praktisch sind Ausstattungsmerkmale wie Duplex-Einheit für den Druck, der automatische Vorlageneinzug und die Ansteuerung per WLAN inklusive der Direkt-Variante.

Mittwoch den 25.03.2015 um 17:00 Uhr

von Ines Walke-Chomjakov

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (21)
  • Silvester 11:44 | 12.03.2015

    Und wie schauts mit der Garantie aus ? Nur Brother hält wohl etwas von Ihren Druckern, dort gibt es 3 Jahre Garantie. Bei den anderen nur 1 Jahr.

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  • chipchap 12:29 | 30.01.2015

    Zitat: Brigluder
    Was ist AIO?
    All In One - Mufu.
    Zitat: Brigluder
    Kann man das essen?
    Ja, schmeckt aber nicht.

    Zitat: Brigluder
    Rußland liegt bevölkerungsmeist hinter dem Ural!

    Njet, Towarisch: "85 Prozent der Einwohner leben im europäischen Teil "
    Moskau, St. Petersburg und fast alle anderen Städte liegen vorm Ural.

    Die paar Einwohner von Sibirien kann man an einer Hand abzählen.

    Die ständige Wiederholung von Unwissen macht den Bericht auch nicht besser.
    Auf das Fehlen der HP 8xxx und 6xxx mit den geringsten Druckkosten hatte ich mehrfach hingewiesen.

    Das Hervorheben der Brother-Billigsttechnik ohne deren Nachteile zu erwähnen halte ich für WERBUNG.
    Auch die Nachteile der jetzigen Canon-Abrüstgeräte und das teilweise Vergessen der neueren Generation ist nicht gerade von profundem Wissen geprägt.


    Wer einigermaßen fundierte Berichte (auch mal mit Schwächen und Versäumnissen der Druckerhersteller) lesen will (immer noch die führende Seite): http://www.druckerchannel.de/ .

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  • Brigluder 23:24 | 29.01.2015

    Was ist AIO? Kann man das essen?
    Übrigens: die am meisten gesprochene Sprache in Europa ist Deutsch - Rußland liegt bevölkerungsmeist hinter dem Ural! Englisch wird nur in Teilen des UK gesprochen! Und sonst nirgends in der Welt übrigens - außer bei den Nicht-Muttersprachlern. Die anderen sog. Englischsprecher sprechen kein Englisch sondern Dilalekte!! Briggi

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  • mike_kilo 21:59 | 29.01.2015

    Es geht ja nichts über wiederaufgewärmten kalten Kaffee...

    Es geht ja nichts über wiederaufgewärmten kalten Kaffee, wenn es sich um Windows Tipps und Tricks handeln würde, die neu heranwachsenden PC-Usern wertvoll erscheinen mögen.
    Dass aber immer noch bis zu 3,5 Jahre alte AIO-Printer in der Galerie mit heutigem Datum präsentiert werden , verzerrt den Anspruch auf (Hardware-) Aktualität erheblich. (Welche ich der PCW nun mal günstigerweise unterstellen will)
    20.06.2011 > Brother MFC-J6510DW
    08.09.2011 > Brother MFC-J825DW
    18.10.2012 > Canon Pixma MG5450
    09.01.2013 > Canon Pixma MG4250
    17.01.2013 > Epson Workforce WF-2530WF
    ....... etc.

    Note 6, setzen!

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  • SamSa21 08:22 | 22.11.2012

    Ersatztinte Brother

    Dann kann ich also davon ausgehen, dass ich mit allen MFC von Brother, die ich bisher besaß, Glück hatte ! ?
    Mit dem MFC-J625DW habe ich seit Neukauf etwa acht Tintenpatronen von Fremd(Billig)anbietern verbraucht. Bei den beiden MFC-Vorgängermodellen waren es jeweils sogar deutlich mehr.
    Und bei keinem der Geräte wurde ich jemals mit den Symptomen bzw. Ausfällen konfrontiert, wie sie unter nachfolgendem Link behandelt werden: (http://testberichte.ebay.de/Brother-mfc-dcp-Tintenstrahldrucker-alternative-Tinten?ugid=10000000004541662.
    Obwohl die dort dargestellten Zusammenhänge sicher beachtenswert sein mögen, werde ich bei meiner Praxis bleiben, die billigen Tintenpatronen von Fremdanbietern zu verwenden.
    Ein bisschen Spaß muss sein!
    Und ohne Risiken - was wäre das für ein Leben...

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