Hardware im Test
Die besten Grafikkarten bis 200 Euro
Die Grafikkarte Asus ENGTS250 DK/DI/1GD3 eignet sich für PC-Spieler mit maximal 24-Zoll-TFT-Bildschirm, die auf die DirectX-11-Grafikpracht brandneuer Titel verzichten können. Die Multimedia-Leistung ist nicht überragend, deckt dafür aber bei Videodateien alle gängigen Kompressionsverfahren ab. Den vergleichsweise günstigen Preis erkauft sich Asus durch den ausgesprochen mageren Lieferumfang.
Die Zotac Geforce GTS250 Eco eignet sich für PC-Spieler mit 20 oder 22-Zoll-TFT-Bildschirm, die keine allzu hohen Ansprüche an die 3D-Qualität haben. Dafür bietet die Zotac-Grafikkarte für den typischen Heimeinsatz eine gute Multimedia-Leistung. Obwohl der Hersteller die Zotac Geforce GTS250 Eco für den Einsatz im Wohnzimmer-Rechner konzipiert hat, ist die Grafikkarte aufgrund des deutlich vernehmbaren Betriebsgeräusches dort nicht wirklich empfehlenswert.
Wollen Sie an die PNY Geforce GTS 250 XLR8 1024MB auch einen Monitor über den HDMI-Eingang ansteuern, müssen Sie sich für eine andere Grafikkarte entscheiden. Ansonsten ist die PNY-Grafikkarte für PC-Spieler mit maximal 24-Zoll-TFT-Bildschirm gut geeignet, die nicht unbedingt alle Qualitätseinstellungen bis zum Anschlag hochdrehen müssen und auf DirectX-11-Effekte verzichten können. Mit "Company of Heroes: Opposing Fronts" liegt der PNY Geforce GTS 250 XLR8 auch gleich brauchbares Spielefutter bei. Die Multimedia-Leistung ist für die Geforce-GTS-250-Klasse herausragend und deckt bei Transcodier-Berechnungen via Grafikchip alle gängigen Kompressionsverfahren und Container-Formate ab.
Die Gigabyte Radeon HD5670 ist ein gelungener Kompromiss. Sie bietet eine solide Multimedia-Leistung und stellt Gelegenheitsspieler zufrieden, die maximal einen 22-Zoll-Bildschirm ansteuern wollen und auf DirectX-11-Grafikpracht verzichten können. Gleichzeitig verbraucht Sie wenig Strom und arbeitet für eine Grafikkarte recht leise. Die ausgewogene Vorstellung und der günstige Anschaffungspreis machen die Gigabyte Radeon HD5670 zum Preis-Leistungs-Sieger von PC WELT unter den Grafikkarten bis 200 Euro.
Die Grafikkarte MSI N250GTS Twin Frozr 1G eignet sich für PC-Spieler mit maximal 24-Zoll-TFT-Bildschirm, die bei einigen DirectX-10-Titeln auf allzu hohe Qualitätseinstellungen verzichten können. Spielen unter DirectX 11 ist mit der MSI-Grafikkarte aber nicht möglich. Die Multimedia-Leistung der MSI N250GTS Twin Frozr 1G ist solide und deckt bei Videodateien alle gängigen Kompressionsverfahren ab. Auch der Lieferumfang des MSI-Modells kann sich sehen lassen.
Die Grafikkarte Club 3D HD5770 OC ist für PC-Spieler mit maximal 24-Zoll-TFT-Bildschirm gut geeignet, die unter DirectX 11 nicht unbedingt alle Qualitätseinstellungen bis zum Anschlag hochdrehen müssen. Die Multimedia-Leistung ist ebenfalls gut, deckt aber bei Videodateien nicht alle gängigen Kompressionsverfahren ab. Angesichts des durchschnittlichen Lieferumfangs - andere Hersteller bieten hier deutlich mehr - ist die Club 3D HD5770 OC aber zu teuer.
Die Multimedia-Leistung der MSI Radeon HD 5770 Hawk reicht für den Hausgebrauch vollkommen aus, deckt allerdings beim Transcodieren von Videos nicht alle gängigen Kompressionsverfahren ab. Die MSI-Grafikkarte eignet sich für PC-Spieler mit 22- und 24-Zoll-Flachbildschirmen unter DirectX 9 und 10. Wollen Sie auch unter DirectX 11 hohe Qualitätseinstellungen mit der physischen Auflösung Ihres Monitors nutzen, sollten Sie sich für die HD-5800-Serie von ATI oder die GTX-460-Baureihe von Nvidia entscheiden.
Die HIS Radeon HD 5770 IceQ 5 punktet mit einer guten Multimedia- und Spiele-Leistung. Bei Titeln unter DirectX 11 müssen Sie allerdings in der Regel Abstriche bei der Auflösung und den 3D-Effekten machen. Pluspunkte sammelte die HIS-Grafikkarte dank der guten Ausstattung. Nicht überzeugen konnte die HIS Radeon HD 5770 IceQ 5 hingegen bei Betriebsgeräusch und Stromverbrauch. Letzterer lag deutlich über dem typischen Niveau von 5770er-Grafikkarten.
Die Powercolor-Grafikkarte eignet sich für PC-Spieler mit 22- und 24-Zoll-Flachbildschirm, die unter DirectX 11 auf allzu hohe Qualitätseinstellungen verzichten können. Unterem Strich ist die Powercolor Radeon HD 5770 PCS+ die bisher schnellste 5770er-Grafikkarte im Test, ohne dabei beim Verbrauch und der Geräuschentwicklung über die Stränge zu schlagen. Die Ausstattung ist nicht herausragend, aber solide und bringt mit "Colin McRae: Dirt 2" gleich sehr gutes Spielefutter mit.
Die Sapphire Vapor-X HD 5770 ist nicht die schnellste 5770-Grafikkarte im Test, arbeitet dafür aber vergleichsweise leise und stromsparend. Den Ausschlag gibt letztendlich die sehr gute Ausstattung. Dank des reichhaltigen Lieferumfangs geht die Sapphire Vapor-X HD 5770 als PC-WELT-Test-Sieger aus dem Vergleich der Grafikkarten bis 200 Euro hervor.


