Digitalkameras bis 100 Euro sind kompakt, einfach zu bedienen und dadurch perfekt für Schnappschüsse. Auch ein paar Sandkörner oder Wassertropfen verschmerzen sie eher als die teure DSLR. PC-WELT präsentiert Ihnen die besten Digitalkameras bis 100 Euro Straßenpreis.
Weniger als 100 Euro für eine moderne Digitalkamera klingt reizvoll, vor allem dann, wenn sie eh nur für Gelegenheitsfotos im Urlaub, beim Sport oder auf Festen gedacht ist. Eine günstige und kompakte Digicam lässt sich schnell in der Jackentasche verstauen und ist kein großer Verlust, wenn sie das Zeitliche segnet oder gestohlen wird. Für alle anderen Gelegenheiten gibt es Digitale Spiegelreflexkameras oder die Klasse dazwischen.
Günstige Digitalkamera bedeutet: Abstriche machen
Je günstiger eine Digitalkamera ist, desto mehr Abstriche müssen Sie bei Material und Ausstattung machen. Manuelle Einstellmöglichkeiten, Superzoom-Objektiv und optischer oder mechanischer Bildstabilisator, all das suchen Sie bei Schnäppchen-Kameras meist vergeblich.
Die meisten günstigen Kameras bieten maximal einen optischen 3fach-Zoom, dazu kommt der nicht empfehlenswerte, weil stark pixelnde, Digitalzoom. Einige Billigheimer haben gar eine feste Brennweite und somit gar keinen Zoom. Damit entfällt das Heranholen von weiter entfernten Motiven. Achten Sie auch unbedingt auf den Weitwinkelbereich der Kamera, ist dieser mangelhaft, müssen Sie immer ein paar Schritte zurück gehen um alles auf das Bild zu bekommen.,
Auch das Gehäusematerial bietet reichlich Sparpotential, wenn der Hersteller statt hochwertigem Metall billigen Kuststoff einsetzt.
Ein effektiver Preisdrücker ist auch die Energieversorgung. Statt eines wiederaufladbaren Lithium-Akkus konzipieren einige Hersteller ihre Kompaktkameras gerne mit Einwegbatterien. Das bedeutet Folgekosten für Batterien, was den Preisvorteil im Laufe der Zeit verschwinden lässt und ins Gegenteil verkehrt. Verfügen Sie bereits über passende Akkuzellen und ein Ladegerät, relativiert sich dieser Punkt.
Des Weiteren verfügen die meisten 100-Euro-Kameras nur über eine begrenzte Anzahl von Programmautomatiken, recht ineffektive Blitzleuchten, nicht selten fummelige Bedientasten und langsame Auslöser.
Günstige Kameras haben aber defintiv auch Vorteile. Sie sind gerade wegen ihres Kunststoffgehäuses meist sehr leicht und kompakt und lassen sich recht einfach bedienen.Im Regelfall nehmen Sie eine preisgünstige Kamera eher mit an den Strand oder eine andere "Gefahrenzone" - denn für den Fall, dass Sand oder Wasser die Kamera beschädigt, eben doch nicht so viel kaputt ist wie bei der teuren Spiegelreflexkamera.
Erfreulich ist die stets steigende Qualität in diesem Preissegment. Erste Kameras mit HD-Videoaufnahmefunktion haben ebenfalls bereits die Einsteigerklasse erreicht, wie unser Testsieger beweist.
Platz 10: Kodak Easyshare M580 (85 Euro)
Samsung S860
Platz 10: Kodak Easyshare M580 (85 Euro)
Samsung S860
Platz 9: Pentax Optio RS1000 (65 Euro)
Canon Powershot A470
Platz 8: Samsung PL55 (80 Euro)
Canon Powershot A480
Platz 7: Canon Powershot A495 (55 Euro)
Canon Powershot A495
Platz 6: Samsung ES20 (50 Euro)
Casio Exilim EX-Z90
Platz 5: Pentax Optio I-10 (75 Euro)
Fujifilm Finepix J30
Platz 4: Pentax Optio H90 (65 Euro)
Fujifilm Finepix Z30
Platz 3: Rollei Flexline 250 (70 Euro)
Hyundai S800
Platz 2: Nikon Coolpix L23 (55 Euro)
Kodak Easyshare M341
Platz 1: Casio Exilim EX-Z550 (85 Euro)
Kodak Easyshare M530
Kodak M1033
Kodak Z885
Pentax Optio E60
Pentax Optio E70
Plawa Agfaphoto DC-8330i
Rollei Flexline 140
Samsung ES20
Samsung ES60
Samsung L100
Samsung PL51
Samsung PL55
Samsung PL60
Samsung PL65
Sony DSC-S2100
14.07.11
Frage an das PC-Welt-Team: Wie gewichten Sie? Bei einem Kameratest sollte das primäre Klassenziel IMMER die Bildqualität sein. Was nützen gute Bedienbarkeit, HD-Funktion wie bei Casio's Exilim, wenn die Bildqualität befriedigend ausfällt? "Befriedigend" bedeutet i. d. R. stark ausgeprägtes Bildrauschen. Anders als sog. Tonneneffekte oder Auflösungsmängel zum Bildrand, zerstört Bildrauschen beinah jede Fotoaufnahme. Unterstellt man noch, daß jeder Konsument einer Low-Budget-Kamera ein absoluter Fotolaie ist, der i. d. R. das Bildmotiv in der Mitte fixiert, falsche Entfernungen wählt usw. usf., dann sind die Fotos mit einer solchen Kamera selbst mit Photoshop nicht mehr zu retten.
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14.07.11
das gibt wer vor?
Für mich ist das Handling, die Optik und die Haptik ebenso wichtig und ausschlaggebend für einen geplanten Kauf...
Was bringt mir eine Kamera, die zwar gute Bilder macht, welche ich aber nicht bedienen kann, eine schlechte Menuführung hat, oder die einfach nur Plastik pur ist oder sprich weg Scheiße aussieht?
14MP sind sowieso reine Utopie und Werbegedöhns.... also was solls... besonders bei Cams unter 100€ kannst du keine perfekten Ergebnisse erwarten
Was erwartet man für eine Bildwaulität bei Cams zwischen 50 und 85€???
Hinweis am Rande: ich habe nichts mit der Redaktion oder dem Test am Hut ich maul nur so mal mit......
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14.07.11
Das verbale Niveau ignoriere ich einfach mal ...
Mir ging es hier um die Testgewichtung an sich. Wer lesen kann, ...
Wenn eine Kamera schlecht bedienbar ist, kann man diese sicherlich erlernen, mit oder ohne Handbuch. Die Bildqualität in besonderem Bezug auf das Rauschverhalten ist und bleibt das A und O bei so kleinen Kameras, die unter winzigen Objektiven und überfrachteten Sensoren/Chips leiden. Hier ist es gerade die Kunst eines Herstellers, das Bildrauschen in Grenzen zu halten - wie beispielsweise bei der Nikon.
Ich möchte nochmals zum Ausdruck bringen, daß es schlicht irreführend ist, wie die PC-Welt hier das Ranking festlegt. Der Mitbewerber "Chip" ist objektiver. Der einzelne Konsument jedoch, der hier Hilfestellungen sucht, wird von solchen "Beurteilungen" ebenso geblendet wie von den Herstellern mit völlig irrelevanten Pixelzahlen.
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14.07.11
ginge schlimmer....
Hast du denn alle genannten Cams bei der Hand? Wie orhin gesagt: Der Preis bestimmt die Qualität
rofl.. du meinst aber nicht wirklich, dass solche Tests annähernd "objektiv" sind.... ?
Ein Suchender sollte sich möglichst viele Infos/Erfahrungsberichte einholen... und die gibts zu jedem Modell, mehr als ausreichend... oder wie manche es machen, einfach mal in nem Forum fragen
Ich verlasse mich sicher nie blind auf irgendwelche "Tests"
Nichts ist sicherer als ausprobieren und das geht bei Cams auch
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14.07.11
Was zählt, ist die Gewichtung. Und auffallend bei diesem und anderen Test's ist nunmal die Hintenanstellung des Punktes Bildrauschen.
Zitat: ~phoenix~
Glauben Sie mir, auch ich habe mal klein angefangen. Als Suchender ist man bei der immensen Vielfalt auf die Hilfestellung so genannter Fachzeitschriften und/oder Fachforen angewiesen. Ihr Verhalten läßt tief blicken und trägt bei einem interessierten Mitleser nicht unbedingt zur Vertrauensbildung bei. Ihren im ersten Post verbal etwas entglittenen Äußerungen - noch dazu als Moderator - , entnehme ich eine gewisse Überheblichkeit.
Auch Sie werden mal in die Situation eines Suchenden oder Fragenden kommen. Ich wünsche Ihnen dann einen ehrlichen, nicht überheblichen und verständnisvollen Gesprächspartner, der Sie nicht sofort der Laberei bezichtigt.
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14.07.11
Ich war schon oft genug in der Situation, ein Suchender zu sein und wenn jmd etwas sucht, bin ich auch gerne Hilfsbereit. Jedoch sehe ich diesen Kritikthread als solchen, mehr als unnötig an, da wie schon 2mal gesagt Qualität ihren Preis hat.... und ganz ehrlich: alle 10Kameramodelle von der Bildqualität her nicht ausreichend sein werden- zumindest für meine Verhältnisse..
Und ich nicht glauben kann, dass die Exlim schlechtere Bilder machen soll, als die Anderen, was ich (und du) nicht nachvollziehen kann, da ich diese nicht besitze.
komisch.. mir vertrauen viele....auch Hilfesuchende
bin eigentlich ein sehr bescheidener Mensch....
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14.07.11
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14.07.11
Meine Lumix ist garnicht dabei.. (Zweitkamera )
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14.07.11
...steht ja die genaue Typenbezeichnung bei. :nixwissen
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