Vergleichstest
Die beste Digitalkamera mit Superzoom
Der Standard-Zoombereich einer Kompaktkamera reicht Ihnen nicht, aber eine Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiven kommt für Sie auch nicht in Frage? Entdecken Sie die besten Digitalkameras mit Superzoom.
Aktuelle Kameras besitzen Objektive, deren optischer Vergrößerungsfaktor bei etwa 4fach beginnt und bis 36fach reichen kann. Damit können Sie problemlos auch weit entfernte Motive nah heranholen. Allerdings sollten Sie bedenken, dass die Verwacklungsgefahr steigt, je weiter Sie den Zoomfaktor ausreizen. Achten Sie also beim Kauf einer Superzoom-Kamera unbedingt darauf, dass sie einen Bildstabilisator besitzt.
Die derzeit beste Methode ist der mechanische Bildstabilisator. Er arbeitet im Kameragehäuse über einen beweglich gelagterten Bildsensor, der den ungewollten Bewegungen entgegengesteuert wird. Die optische Bildstabilisierung findet dagegen im Objektiv statt. Hier wirken bewegliche Linsen den Wacklern entgegen, die jedoch die Bildqualität negativ beeinflussen können, falls sie nicht exakt arbeiten.
In der folgenden Bildergalerie stellen wir Ihnen Digitalkameras mit 15- bis 36fach-Zoom vor. Die Sortierung erfolgt nach Gesamtnote - und gibt einen Hinweis darauf, ob sich der Kauf einer Kamera lange Brennweite lohnt.
Vergleich: Die besten Superzoom-Kameras
Platz 10: Olympus SP-800UZ (30fach-Zoom)
Die SP-Reihe von Olympus stand lange Zeit für sehr gut ausgestattete Bridge-Kameras, deren Bildqualität überdurchschnittlich hoch war. Das aktuelle Modell, die SP-800UZ, enttäuschte auf beiden Gebieten: Zum einen verzichtet Olympus bei ihr auf Halbautomatiken und einen direkten Zugang zur Belichtungskorrektur. Zum anderen zeigten die Tests deutliches Bildrauschen und eine relativ niedrige, wenn auch gleichmäßig verlaufende Auflösung.
Die SP-Reihe von Olympus stand lange Zeit für sehr gut ausgestattete Bridge-Kameras, deren Bildqualität überdurchschnittlich hoch war. Das aktuelle Modell, die SP-800UZ, enttäuschte auf beiden Gebieten: Zum einen verzichtet Olympus bei ihr auf Halbautomatiken und einen direkten Zugang zur Belichtungskorrektur. Zum anderen zeigten die Tests deutliches Bildrauschen und eine relativ niedrige, wenn auch gleichmäßig verlaufende Auflösung.
Platz 9: Olympus SP-810UZ (36fach-Zoom)
Auch mit der SP-810 UZ vermag es Olympus nicht, an frühere Erfolge der SP-Reihe anzuknüpfen. Die gemessene Auflösung war nur ausreichend, ebenso die Ein- und Ausgangsdynamik. Und auch das Bildrauschen könnte weniger sein. Was die Ausstattung angeht, so bietet die Bridge-Kamera zwar ein gigantisches 36fach-Zoomobjektiv, verzichtet dafür aber auf Halbautomatiken - eine Unsitte, die immer mehr ins Bridge-Segment einzieht.
Auch mit der SP-810 UZ vermag es Olympus nicht, an frühere Erfolge der SP-Reihe anzuknüpfen. Die gemessene Auflösung war nur ausreichend, ebenso die Ein- und Ausgangsdynamik. Und auch das Bildrauschen könnte weniger sein. Was die Ausstattung angeht, so bietet die Bridge-Kamera zwar ein gigantisches 36fach-Zoomobjektiv, verzichtet dafür aber auf Halbautomatiken - eine Unsitte, die immer mehr ins Bridge-Segment einzieht.
Platz 8: Samsung WB5500 (26fach-Zoom)
Die Samsung WB5500 ist erstklassig ausgestattet. Ihre Bildqualität enttäuschte jedoch. Vor allem der zu niedrige Wirkungsgrad und das nur mittelmäßige Ergebnis bei den Rauschmessungen sind daran schuld. Positiv anzumerken ist jedoch die einfache Bedienung.
Die Samsung WB5500 ist erstklassig ausgestattet. Ihre Bildqualität enttäuschte jedoch. Vor allem der zu niedrige Wirkungsgrad und das nur mittelmäßige Ergebnis bei den Rauschmessungen sind daran schuld. Positiv anzumerken ist jedoch die einfache Bedienung.
Platz 7: Benq GH700 (21fach-Zoom)
Die Benq GH700 eignet sich vor allem für preisbewusste Anwender, die keinen allzu großen Anspruch an die Bildqualität stellen. So war das Rauschverhalten der Kamera vorbildlich, die Auflösung und die Ausgangsdynamik erwiesen sich jedoch als zu niedrig. Die Ausstattung bietet mit dem optischen Stabilisator und der Full-HD-Videofunktion einige Besonderheiten für diese Preisklasse. Andererseits ist die Bedienung teils zu umständlich. Und die müffelnde Tasche ist ein echter Abturner.
Die Benq GH700 eignet sich vor allem für preisbewusste Anwender, die keinen allzu großen Anspruch an die Bildqualität stellen. So war das Rauschverhalten der Kamera vorbildlich, die Auflösung und die Ausgangsdynamik erwiesen sich jedoch als zu niedrig. Die Ausstattung bietet mit dem optischen Stabilisator und der Full-HD-Videofunktion einige Besonderheiten für diese Preisklasse. Andererseits ist die Bedienung teils zu umständlich. Und die müffelnde Tasche ist ein echter Abturner.
Platz 6: Samsung WB750 (18fach-Zoom)
Die Samsung WB750 ist eine preiswerte Digitalkamera, bei der Sie jedoch einige Schwächen bei der Bildqualität in Kauf nehmen müssen. So war die gemessene Auflösung und der Dynamikumfang etwas zu niedrig, das Bildrauschen dagegen zu stark. Ihre zahlreichen Motivprogramme und Bildverschönerungsmöglichkeiten richten sich vor allem an Einsteiger.
Die Samsung WB750 ist eine preiswerte Digitalkamera, bei der Sie jedoch einige Schwächen bei der Bildqualität in Kauf nehmen müssen. So war die gemessene Auflösung und der Dynamikumfang etwas zu niedrig, das Bildrauschen dagegen zu stark. Ihre zahlreichen Motivprogramme und Bildverschönerungsmöglichkeiten richten sich vor allem an Einsteiger.
Platz 5: Panasonic Lumix DMC-FZ48 (24fach-Zoom)
Mit der Lumix DMC-FZ48 bringt Panasonic eine abgespeckte Version der Panasonic Lumix DMC-FZ150. Die Bridge-Kamera machte Bilder mit etwas zuviel Rauschen und zu wenig Dynamik. Hinsichtlich ihrer Ausstattung kann sich das Panasonic-Modell jedoch sehen lassen. Dennoch: Für ihren Preis bietet die Panasonic Lumix DMC-FZ48 zu wenig.
Mit der Lumix DMC-FZ48 bringt Panasonic eine abgespeckte Version der Panasonic Lumix DMC-FZ150. Die Bridge-Kamera machte Bilder mit etwas zuviel Rauschen und zu wenig Dynamik. Hinsichtlich ihrer Ausstattung kann sich das Panasonic-Modell jedoch sehen lassen. Dennoch: Für ihren Preis bietet die Panasonic Lumix DMC-FZ48 zu wenig.
Platz 4: Olympus SZ-30MR (24fach-Zoom)
Obwohl die Olympus SZ-30MR einen recht geringen Dynamikumfang vorzuweisen hatte, sorgten das ausgezeichnete Rauschverhalten und der Wirkungagrad dafür, dass die Kamera bei den Bildqualitätstests gut abschnitt. Die Ausstattung bietet einige Schmankerl, die vor allem für Videofreunde interessant sind. Bei der Handhabung könnte Olympus jedoch noch nachbessern und die Kamera etwas schneller machen.
Obwohl die Olympus SZ-30MR einen recht geringen Dynamikumfang vorzuweisen hatte, sorgten das ausgezeichnete Rauschverhalten und der Wirkungagrad dafür, dass die Kamera bei den Bildqualitätstests gut abschnitt. Die Ausstattung bietet einige Schmankerl, die vor allem für Videofreunde interessant sind. Bei der Handhabung könnte Olympus jedoch noch nachbessern und die Kamera etwas schneller machen.
Platz 3: Nikon Coolpix L120 (21fach-Zoom)
Aufgrund der fehlenden Halbautomatiken schließt die Nikon Coolpix L120 zwar nicht die Lücke zwischen Kompaktkamera und Spiegelreflexmodell. Anspruchsvolle Fotoneulinge dürfen sich jedoch über viele Motivprogramme und zwei Belichtungsautomatiken freuen, die sich im Test berwährt haben. Dennoch blieb Anlass zur Kritik: Der fehlende Sucher gab Punktabzug, da am Gehäuse der Bridge-Kamera der Platz vorhanden wäre. Zudem kann die etwas zu aggressive Scharfzeichnung in der Bildmitte zu Artefakten führen. Gute Noten erhielten dagegen das Rauschverhalten und die Einagngsdynamik.
Aufgrund der fehlenden Halbautomatiken schließt die Nikon Coolpix L120 zwar nicht die Lücke zwischen Kompaktkamera und Spiegelreflexmodell. Anspruchsvolle Fotoneulinge dürfen sich jedoch über viele Motivprogramme und zwei Belichtungsautomatiken freuen, die sich im Test berwährt haben. Dennoch blieb Anlass zur Kritik: Der fehlende Sucher gab Punktabzug, da am Gehäuse der Bridge-Kamera der Platz vorhanden wäre. Zudem kann die etwas zu aggressive Scharfzeichnung in der Bildmitte zu Artefakten führen. Gute Noten erhielten dagegen das Rauschverhalten und die Einagngsdynamik.
Platz 2: Panasonic Lumix DMC-FZ150 (24fach-Zoom)
Mit einer UVP von 529 Euro richtet sich die Panasonic Lumix DMC-FZ150 an ambitionierte Hobbyfotografen mit hohen Ansprüchen. Allerdings wird die Kamera diesen Ansprüchen nicht ganz gerecht. Zwar ist sie gut ausgestattet und stellt mit ihren manuellen Einstelloptionen auch fortgeschrittene Anwender zufrieden. Die Bildqualität der 12-Megapixel-Kamera hat jedoch ihre Macken - vor allem, was das Bildrauschen und den Dynamikumfang angeht.
Mit einer UVP von 529 Euro richtet sich die Panasonic Lumix DMC-FZ150 an ambitionierte Hobbyfotografen mit hohen Ansprüchen. Allerdings wird die Kamera diesen Ansprüchen nicht ganz gerecht. Zwar ist sie gut ausgestattet und stellt mit ihren manuellen Einstelloptionen auch fortgeschrittene Anwender zufrieden. Die Bildqualität der 12-Megapixel-Kamera hat jedoch ihre Macken - vor allem, was das Bildrauschen und den Dynamikumfang angeht.
Platz 1: Fujifilm X-S1
Mit der Fujifilm X-S1 hat der Hersteller einen neuen Bridge-Boliden im Angebot, der gegen Spiegelreflexkameras der Einsteiger- und Mittelklasse antritt. Optisch ist dies zwar kein Problem, doch die Bildqualität der Bridge-Kamera konnte leider nicht ganz mit der einer DSLR mithalten: Zwar überzeugte das Rauschverhalten der X-S1 komplett. Bei der Ausgangsdynamik und der Auflösung bei mittlerer Brennweite zeigte das Fuji-Modell jedoch kleine Mängel. Die können bei DSLR-Kits zwar auch vorkommen. Hier haben Sie aber die Möglichkeit, eventuelle Mängel mit einem hochwertigen Objektiv auszugleichen.
Mit der Fujifilm X-S1 hat der Hersteller einen neuen Bridge-Boliden im Angebot, der gegen Spiegelreflexkameras der Einsteiger- und Mittelklasse antritt. Optisch ist dies zwar kein Problem, doch die Bildqualität der Bridge-Kamera konnte leider nicht ganz mit der einer DSLR mithalten: Zwar überzeugte das Rauschverhalten der X-S1 komplett. Bei der Ausgangsdynamik und der Auflösung bei mittlerer Brennweite zeigte das Fuji-Modell jedoch kleine Mängel. Die können bei DSLR-Kits zwar auch vorkommen. Hier haben Sie aber die Möglichkeit, eventuelle Mängel mit einem hochwertigen Objektiv auszugleichen.







