Hardware im Test
Die besten Desktop-PCs mit HDMI
Das pinkfarbene Design des Agando Campo 2400x2 Cinderella zieht alle Blicke auf sich und ist nichts für langweilige Spießbürger - keine Frage. Wäre die Verarbeitungsqualität des Gehäuses nicht so billig, hätten wir dem Celebrity-PC beinahe unseren Design-Award verliehen. Und selbst bei der Rechenleistung kann sich der Agando Campo 2400x2 Cinderella im Test mit der schwarz-grauen PC-Eminenz in derselben Preislage messen. Kritik äußern müssen wir an der spartanischen Schnittstellenausstattung des Agando Campo 2400x2 Cinderella und an seinem überdurchschnittlich hohen Stromverbrauch. Auch das laute Rauschen unter Volllast beeinträchtigt das Märchen-Image des Blickfangs.
Der Acer Aspire R3610 Revo ist schön klein und arbeitet leise und sparsam. Trotzdem reicht die Rechenleistung für den Büro- und Multimedia-Einsatz. Im Internet surfen, Texte und Bilder bearbeiten, Musik und Videos abspielen - hier ist der Acer Aspire R3610 Revo in seinem Element. Aber auch Gelegenheitsspieler, die sich bei niedrigen Auflösungen mit durchschnittlicher Bildqualität zufrieden geben, kommen beim R3610 auf ihre Kosten.
Der Acer Aspire X3900 punktet im Test insbesondere mit seiner aktuellen CPU, vielen Schnittstellen und einer guten Software-Ausstattung. Bei der Rechenleistung bewegt er sich - bezogen auf seine Preisklasse - allerdings nur im Mittelfeld. Die Grafikkarte ist für aktuelle Spiele zu schwach. Der Energieverbrauch des Acer Aspire X3900 ist maßvoll, und im Betrieb verhält sich der PC akustisch unauffällig.
Die Rechenleistung des Acer Veriton N260G reicht für typische Büroaufgaben wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen erstellen und im Internet surfen. Bilder lassen sich mit dem Business-Nettop ebenfalls bearbeiten - sofern keine Hardware-Fresser wie Adobe Photoshop zum Einsatz kommen. Aber auch die Wiedergabe von Audio- und Videodateien gelingt dem Acer Veriton N260G mühelos - sofern die Auflösung von Filmdateien nicht die 720p-Auflösung überschreitet. Damit ist der Acer Veriton N260G auch eine gute Wahl, wenn Sie für Ihren privaten Arbeitsplatz einen preisgünstigen Nettop suchen - zumal Sie ja auch beim Betriebssystem wählen können.
Der Alternate Corsair HighEnd-PC ist als Spiele-PC ein attraktives Gesamtpaket zu einem vernünftigen Preis. Die Leistung braucht sich im Test vor teureren Konkurrenten nicht zu verstecken und der Stromverbrauch bleibt für einen Spiele-PC niedrig. Die SSD erlaubt einen flotten Betrieb unter Windows und das Blu-Ray-Laufwerk ist in dieser Preisklasse nicht üblich. Dabei bleibt das Betriebsgeräusch des Alternate Corsair HighEnd-PC leiser als bei vergleichbaren PCs. Wird der PC öfters zu LAN-Partys transportiert, stören lediglich die unhandlichen Abmessungen und das herumbaumelnde LCD-Display auf der Rückseite etwas.
Mit einer tadellosen Ausstattung erreicht der Arlt Core i7 Xtreme Gamer GTX295 unter den Spiele-PCs mit nur einer Grafikkarte eine gute Leistung. Der PC ist sehr sauber verarbeitet, die Schnittstellen-Auswahl gut disponiert und der Stromverbrauch im Desktop-Betrieb akzeptabel. Die von außen zu bedienende Lüftersteuerung ist zwar eine tolle Idee, sie verhilft dem PC allerdings nicht zu einem leiseren Betriebsgeräusch. Das dauerhaft laute Rauschen verbannt den Rechner aus Wohnzimmer und Büro und übergibt ihn seiner einzigen Bestimmung als Spiele-PC.
Mit einer ungeheuer umfangreichen Ausstattung verweist die Arlt Mediabox 7 Intel Atom N330 im Test alle bisherigen ION-Nettops auf die Plätze. Die gelungene Kombination von TV-Karte, Blu-Ray, Terabyte-Festplatte, WLAN und Bluetooth in einen Nettop honorieren wir mit unserem Innovations-Award. Auch die Beigabe einer Blu-Ray-Abspielsoftware ist bei Nettops für andere Konkurrenten beispielhaft. Ein Schnäppchen ist die Arlt Mediabox 7 Intel Atom N330 zum Preis von 680 Euro zwar nicht, erfüllt aber ihre Aufgabe als Medienabspielgerät und Videorekorder im Wohnzimmer mit Bravour. Ein Kompromiss an die satte Ausstattung ist der für einen Nettop hohe Stromverbrauch und auch das Festplattengeräusch unter Last ist ein kleiner Wermutstropfen.
Der Arlt Mr. Gamer 4670 kann im Test mit einer besonders reichhaltigen Schnittstellenausstattung und einem niedrigen Stromverbrauch - insbesondere im Desktopmodus - aufwarten. Die passiv gekühlte Grafikkarte macht den Multimedia-PC allerdings nur im Desktop-Betrieb leise: Unter Last stört die knatternde Festplatte. Bei der Rechenleistung kann der Arlt Mr. Gamer 4670 nicht ganz mit anderen PCs seiner Preisklasse mithalten, ist aber ein zuverlässiger Multimedia-PC für Bildbearbeitung, Videoschnitt und Medienwiedergabe.
Der Asrock Ion 330-BD arbeitet leise und sparsam, bietet aber trotzdem genug Rechenleistung für die typischen Aufgaben eines Wohnzimmer-PCs. Dank der guten Chipsatz-Grafik gibt der Asrock Ion 330-BD gängige HD-Formate bis zu einer Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten ruckelfrei wieder und spielt auch Blu-rays-Filme flüssig ab. Spendieren Sie dem Asrock-Nettop noch eine TV-Karte, können Sie den Ion 330-BD auch als Fernseher und TV-Rekorder einsetzen. Zudem macht der Asrock Ion 330-BD dank seiner zierlichen Bauform im Wohnzimmer eine gute Figur.
Die Asus Eee Box EB1501 setzt die Erfolge des Nettop-Pioniers fort und überzeugt im Test durch einen sehr niedrigen Stromverbrauch. Das Betriebsgeräusch ist zwar nicht konkurrenzlos leise, dafür aber wohltuend konstant. Aufgrund des kompakten Designs und den flexiblen Montagemöglichkeiten macht die Asus Eee Box EB1501 sowohl im Wohnzimmer als auch im Büro eine gute Figur. Die Rechenleistung ist gut dimensioniert für die Filmwiedergabe und Bildbearbeitung. Die Ausstattung ist genau auf diesen Zweck hin ausgerichtet: Obwohl es mittlerweile wesentlich besser ausgestattete Nettops mit größerem Arbeitsspeicher, Blu-Ray und TV-Empfang gibt, ist die Konfiguration der Asus Eee Box EB1501 für einen Preis von unter 400 Euro in Ordnung. Der einziger Schwachpunkt im Test war die etwas träge Festplatte mit mageren 250 GB Kapazität.
Der Asus Eee Top ET2203T konnte im Test in keiner Disziplin Begeisterung auslösen. Die Rechenleistung ist für die Medienwiedergabe gut bemessen und das Betriebsgeräusch unauffällig. Allerdings ist der Stromhunger des ausgeschalteten All-In-One-PCs zu hoch und die Festplattenkapazität zu klein. Das 32-Bit-System kann die vier Gigabyte Arbeitsspeicher nicht voll nutzen und es fehlt eine eSATA-Schnittstelle. Der größte Schwachpunkt des Asus Eee Top ET2203T im Test war allerdings das viel zu dunkle und ungleichmäßig ausgeleuchtete Display. Damit machen abendfüllende Kinofilme auf dem All-In-One-PC keinen Spaß.
Mit seiner großzügigen Ausstattung dringt der Nettop Atelco 4media! Nvidia ION + Atom Mini-ITX in den Bereich der Multimedia-PCs vor, allerdings ohne die Rechenleistung der größeren Konkurrenten zu erreichen. Dualcore-CPU und Nvidias ION-Chipsatz sind aber ein wichtiger Fortschritt gegenüber früheren Nettop-Modellen. Vier Gigabyte RAM, ein Terabyte Festplattenspeicherplatz, Blu-ray und Bluetooth sind echte Neuerungen im Bereich der Nettops. Allerdings hat Atelco mit einem Preis von 600 Euro den bisherigen Nettop-Preis von 300 Euro exakt verdoppelt. Am schwersten wiegt beim Atelco 4media! Nvidia ION + Atom Mini-ITX allerdings die miserablen Ergonomiewerte: Der Stromverbrauch ist für einen Nettop zu hoch und das störend laute Betriebsgeräusch eine Konsequenz der technischen Fehlkonstruktion: Für den ursprünglich gedachten Einsatz im Wohnzimmer hat sich der Nettop allein schon aufgrund seiner Lautstärke disqualifiziert. Das ist schade, denn die Ausstattungsmerkmale wären - sieht man einmal vom fehlenden Kartenleser und WLAN-Modul ab - eigentlich ideal für die gute Stube. Hier muss Atelco nachbessern, denn in der von uns getesteten Konfiguration müssen wir vom Kauf des Atelco 4media! Nvidia ION + Atom Mini-ITX abraten.
Der Atelco 4media! Nvidia ION + Zotac Atom Mini-ITX ist für Arbeitsumgebungen gedacht, bei denen keine Arbeitsfläche zur Verfügung steht. Damit empfiehlt sich der Nettop insbesondere für den Business-Einsatz. Das Gehäuse ist für die Wandmontage ideal, hat aber mit der billigen Anschlussblende einen Schwachpunkt. Die Ausstattung des Nettops kann sich sehen lassen - insbesondere mit dem Blu-Ray-Laufwerk und der Schnittstellen-Vielfalt sammelte der Nettop im Test Bonuspunkte. Schade, dass Atelco zu den 4 GB Arbeitsspeicher nicht gleich ein 64-Bit-Betriebssysstm spendiert hat. Der Stromverbrauch ist akzeptabel, das Betriebsgeräusch allerdings im Vergleich mit anderen Nettops zu laut.
Die einzige Disziplin, bei der der Dell Studio XPS 8000 im Test wirklich punkten kann, ist der niedrige Stromverbrauch im Desktop-Betrieb. Bei der Hardware-Ausstattung überwiegt Standard-Kost und aufgrund der schwachen Grafikkarte kann der Dell Studio XPS 8000 im Test bei der Leistung nicht mit anderen PCs seiner Klasse konkurrieren. Die Software-Ausstattung ist in Ordnung, kommt aber über den Stand eines durchschnittlichen Aldi-PCs nicht hinaus. Bezogen auf Ausstattung und Rechenleistung ist der Dell Studio XPS 8000 zum Preis von 800 Euro gegenüber der Konkurrenz etwa 100 Euro teurer, ohne einen Mehrwert bieten zu können.
Im Alltagsbetrieb ist der Deltatronic Silentium! Media-PC akustisch nicht wahrnehmbar und erhält dafür unseren eco2-Award. Im Test überzeugt der PC durch eine intelligente Komponentenauswahl, die passive Kühlung und das edle Design, wofür wir ihn mit unserem Design-Award auszeichnen. Das Touchscreen-Display ist für die Mediacenter-Bedienung eine nette Option und der Stromverbrauch des PCs akzeptabel. Die SSD gefällt durch einen sehr schnellen Betrieb. Für soviel Luxus müssen sie mit über 3000 Euro allerdings einen horrenden Preis bezahlen. Denn die Dualcore-CPU kann nur bei Anwendungen punkten, die 1-2 CPU-Kerne benötigen. Für 3D-Spiele und andere grafikhungrige Anwendungen ist der PC mit seiner Festlegung auf passive Kühlung nicht geeignet und auch die Festplattenkapazität ist zu diesem Preis mager. Ärgerlich ist, dass ein 64-Bit-Betriebssystem nur auf konkrete Anfrage zur Verfügung steht und der DVD-Brenner keine Blu-ray-Lesefunktion hat.
Der Firstway HTPC Bluray präsentierte sich als sehr leiser Nettop mit sparsamen Verbrauchswerten im Betrieb. Der Mini-Rechner bietet auch genug Rechenleistung für die typischen Aufgaben eines Wohnzimmer-PCs. Dank der Chipsatz-Grafik gibt der Nettop gängige HD-Formate bis zur 1080p-Auflösung ruckelfrei wieder und spielt auch Blu-rays-Filme flüssig ab.
Der Firstway HTPC High-End BluRay bot genug Rechenleistung für die typischen Aufgaben eines Wohnzimmer-PCs. Schwächen zeigte der HTPC beim Betriebsgeräusch und dem Stromverbrauch im Bereitschaftsmodus sowie im heruntergefahrenem Zustand - K.O.-Kriterien für einen Wohnzimmer-PC. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis kann aufgrund des sinnfrei gewählten Betriebssystems nicht überzeugen.
Fujitsu-Siemens präsentiert mit dem Amilo Desktop Si 3535 einen tadellos verarbeiteten Multimedia-PC, dessen Ausstattung konsequent für den Einsatz im Heimbüro sowie im Wohnzimmer ausgelegt ist. Zum Preis von 500 Euro ist die Rechenleistung solide und der Stromverbrauch unter Last niedrig. Den Verzicht auf einige klassische Video- und PC-Schnittstellen macht der Computer mit HDMI, S/P-DIF-Out, Gigabit-LAN und WLAN nach dem Standard 802.11b/g/n wieder wett. Das Betriebsgeräusch bleibt auch unter Volllast angenehm leise.
Für einen Multimedia-PC bringt der Fujitsu Esprimo P1500 eine recht gute Leistung, wenngleich es mittlerweile rechenstärkere Konkurrenten zum selben Preis gibt. Die Festplattenkapazität von einem Terabyte ist genauso erfreulich wie der niedrige Energieverbrauch beim Fujitsu Esprimo P1500. Störend empfanden wir das Betriebsgeräusch unter Last, und bei der Anzahl der Anschlüsse ist Fujitsu etwas knauserig.
Mit einer sehr guten Kombination von CPU und Grafikkarte überzeugt der HE-Computer MiniEdition09 im Test aller PCs unter 700 Euro. Die Leistung der Grafikkarte ist für Gelegenheitsspieler interessant und das Gehäuse belegt nur wenig Platz. Die Kapazität der Festplatte ist allerdings zu klein und auch für den fehlenden Speicherkartenleser gab es Punktabzug. Mit dem Netzteilschalter verhindern Sie, dass der PC im ausgeschalteten Zustand Strom verbraucht. Für den Wohnzimmereinsatz ist der PC unter Last zu laut und es fehlen ein Brennprogramm sowie eine Software zur DVD-Wiedergabe.
Aufgrund seiner luxuriösen Ausstattung ist der HP Touchsmart 600-1050de ein optimales Medienwiedergabegerät. Mit Blu-Ray-Laufwerk inklusive Abspielsoftware und TV-Empfang sowie vielfältigen Anschlussmöglichkeiten gehört er zu den Trendsettern in der Geräteklasse der All-In-One-PCs. Dabei bleibt der Stromverbrauch akzeptabel und das Betriebsgeräusch leise. Das Multi-Touch-Display bietet außer ein paar netten Spielereien momentan allerdings gegenüber der bisherigen Single-Touch-Bedienung mangels brauchbarer Anwendungen noch keinen Mehrwert. Hier ist als nächstes die Software-Branche gefragt, sinnvolle Anwendungen für die gleichzeitige Bedienung mit mehreren Fingern zu entwickeln.
Zum Preis von etwa 390 Euro bekommen Sie mit dem Kiebel KCS Nanobox 2031 Nvidia ION Nettop einen günstigen Mini-PC für Büroarbeiten, E-Mail und das Surfen im Internet. Der Nettop beansprucht kaum Platz und verbraucht nur wenig Energie. Die Schnittstellenausstattung im Audio- und Video-Bereich ist für ein Medienwiedergabegerät optimal, für den Anschluss von Peripheriegeräten vermissten wir lediglich eine eSATA- und Firewire-Buchse. Bei der Rechenleistung kann der Kiebel KCS Nanobox 2031 Nvidia ION Nettop nicht mit anderen ION-Nettops konkurrieren und das Betriebsgeräusch unter Last ist aufgrund der Wärmeentwicklung zu laut. Ein weiterer Kompromiss, den Sie mit der flachen Bauweise eingehen müssen, ist der Verzicht auf ein optisches Laufwerk.
Der Medion Akoya E4216 D ist zum Preis von 500 Euro ein solider Multimedia-PC, der wenig Strom benötigt und akustisch kaum auffällt. Im Test punktet der PC dank passabler CPU-Leistung und großer Festplatte. Die Grafikkarte ist allerdings ein signifikanter Schwachpunkt. Der Aldi-PC vom Februar bot zum selben Preis eine bessere Ausstattung und mehr Leistung: Beim Medion Akoya E4216 D ist der Arbeitsspeicher kleiner und die Grafikkarte schlechter. Auch der Verzicht auf ein WLAN-Modul sollte sich bei der Preisgestaltung widerspiegeln. Mit den kabellosen Eingabegeräten hat der Medion Akoya E4216 D gegenüber dem Aldi-PC nur einen kleinen Vorteil beim Einsatz im Wohnzimmer. Manch ein Käufer hätte sich stattdessen bestimmt eine bessere Grafikkarte gewünscht.
Der MR Computertechnik Ichbinleise Office-PC 205eco Tower spielt im Test bei den PCs unter 700 Euro in zwei Bereichen ganz vorne mit: Der Stromverbrauch ist sensationell niedrig und das Betriebsgeräusch akustisch nicht wahrnehmbar. Dafür verleihen wir dem MR Computertechnik Ichbinleise Office-PC 205eco Tower unseren eco2-Award. Die Kehrseite der Medaille ist die schlechte Rechen- und Grafikleistung. Hier liegt der MR Computertechnik Ichbinleise Office-PC 205eco Tower im Bereich von Billig-PCs um 300 Euro und ist nur für Büroarbeiten und die Medienwiedergabe geeignet. Die Auswahl der Anschlüsse entspricht einem durchschnittlichen Multimedia-PC. Bezogen auf die Rechenleistung ist der MR Computertechnik Ichbinleise Office-PC 205eco Tower für 675 Euro also viel zu teuer.
Mit einer flotten CPU, Touchscreen und Blu-Ray-Player präsentiert sich der MSI Wind Top AE2200 im Test als beinahe optimales Medienwiedergabegerät. Für einen perfekten Filmgenuss müsste allerdings das Display heller sowie kontrastreicher und der All-In-One-PC leiser sein. Lobenswert sind die Verbindungsmöglichkeiten über HDMI und VGA. Auch die restliche Schnittstellenausstattung ist sehr gut, allerdings wird die fehlende TV-Karte in manchen Modellen trotz beiliegender TV-Antenne einige Käufer verwirren. Die Verarbeitung des MSI Wind Top AE2200 ist solide und das Design ansprechend. Ein echter Fauxpas ist allerdings der viel zu tief sitzende Stromanschluss und das daraus folgende geknickte Stromkabel.
Die Rechenleistung des Point of View Mobii ION miniPC Sydney ist mit anderen ION-Nettops vergleichbar und die Schnittstellenausstattung kann sich sehen lassen. Damit wäre der Point of View Mobii ION miniPC Sydney an sich ein empfehlenswertes Medienabspielgerät. Enttäuschend ist aber das laute Betriebsgeräusch und auch für den fehlenden Kartenleser gab es Punktabzug.
Der Shuttle XPC H7 7800H kann im Test die Erwartungen bei weitem nicht erfüllen: Die Leistung der integrierten Chipsatzgrafik ist für einen PC, der 1000 Euro kostet, miserabel. Eine echte Grafikkarte ist für einen Multimedia-PC in dieser Preislage Pflicht. Unter Last verbraucht der PC zuviel Strom und arbeitet für einen Wohnzimmer-PC nicht leise genug. Obwohl die Schnittstellenausstattung, das Design und die freie Konfigurierbarkeit überzeugen, ist der Shuttle XPC H7 7800H in der von uns getesteten Konfiguration 500 Euro teurer als vergleichbare Konkurrenten. Diesen fetten Preisaufschlag ist der PC aus unserer Sicht aber bei weitem nicht wert.
Der Zotac MAG HD-ND01 eignet sich sehr gut als Wohnzimmer-PC respektive HTPC. Der Mini-Rechner besticht durch seine kompakte Bauform, das sehr leise Betriebsgeräusch und die für einen Nettop hohe Rechenleistung. Nur die Verbrauchswerte waren für einen Rechner mit Ion-Chipsatz etwas höher als bei vergleichbaren Geräten. Die Rechenleistung reicht für den typischen Büro- und Multimedia-Alltag aus. Sie können mit ihm im Internet surfen, Texte und Bilder bearbeiten, Musik und Videos abspielen - letzteres gelingt dem MAG HD-ND01 übrigens fast durchgängig auch mit Full-HD-Formaten. Selbst Gelegenheitsspieler enttäuscht der MAG HD-ND01 nicht, sofern Sie sich mit niedrigen Auflösungen und durchschnittlicher Bildqualität zufrieden geben.


