Hardware im Test
Die TFT-Displays mit der größten Helligkeit
Der NEC Multisync EA221WMe lieferte auf den ersten Blick ein scharfes und kontrastreiches Bild. Auch die Farbdarstellung des NEC Multisync EA221WMe gefiel durch kräftige und natürliche Wiedergabe. Durch das TN-Panel ist die Blickwinkelabhängigkeit des NEC Multisync EA221WMe deutlich erkennbar, hält sich aber vergleichsweise in Grenzen. Der NEC Multisync EA221WMe eignet sich auch gut für die Darstellung von Bewegtbildern etwa Videos oder Filme, da wir keine Bewegungsunschärfen bei schnellen Kameraschwenks feststellten. Insgesamt bewerteten wir die Bildqualität des NEC Multisync EA221WMe als gelungen.
Der Samsung Syncmaster 2494HM lieferte im Test mit 254 cd/m2 ein sehr helles und kontrastreiches Bild. Zudem war das Bild des Samsung Syncmaster 2494HM über den gesamten Bildschirm homogen ausgeleuchtet. Durch das matte Panel werden Spiegelungen effektiv verhindert. Die Blickwinkelabhängigkeit des Samsung Syncmaster 2494HM ist bedingt durch das TN-Panel recht ausgeprägt. Bildunschärfen bei schnellen bewegten Bildern entdeckten wir beim Samsung Syncmaster 2494HM dagegen nicht. Insgesamt lieferte der Samsung Syncmaster 2494HM in unserem Test eine gute Bildqualität.
Der NEC Multisync EA231WMi zeigte im Test eine sehr gute Farbwiedergabe mit kräftigen und natürlichen Farben. Die Helligkeit von 255 cd/m2 und der Kontrast des NEC Multisync EA231WMi lagen ebenfalls auf gutem Niveau. Besonders auffällig war die sehr gleichmäßige Ausleuchtung über den gesamten Bildschirm des NEC Multisync EA231WMi. Für Spiele und andere Bewegtbilder eignet sich der NEC Multisync EA231WMi durchaus, allerdings entdeckten wir minimale Nachzieheffekte bei schnellen Kameraschwenks.
Im Test zeigte das Iiyama Prolite E2407HDS ein helles und recht kontrastreiches Bild. Die Bildschärfe war gut, die Farbdarstellung wirkte neutral. Unsere Messinstrumente ermittelten eine maximale Helligkeit von 256 cd/m2 und ein Kontrastverhältnis von 792:1. Die Standardabweichung der Helligkeit über den gesamten Bildschirm war mit 16 cd/m2 in Ordnung. Durch das verbaute TN-Panel sind die Reaktionszeiten (Dunkel-Hell-Dunkel) ziemlich kurz. Im Test konnten wir keine störenden Nachzieheffekte bei schnellen Bildbewegungen entdecken.
Im normalen 2D-Betrieb zeigte der Acer GD245HQ in unseren Tests ein helles und kontrastreiches Bild. Die Farben wirkten natürlich und kräftig. Bewegungsunschärfen bei schnellen bewegten Bildern entdeckten wir nicht - wichtig für den Einsatz als Spiele-Bildschirm. Die Blickwinkelabhängigkeit war durch das verbaute TN-Panel (Twisted Nematic) besonders in vertikaler Richtung ausgeprägt, horizontal hielt sie sich in Grenzen.
Der Samsung Syncmaster P2770H zeigte keinerlei Bildsunschärfen bei schnellen Kameraschwenks. Die Wiedergabe von Filmen und Videos gefiel mit natürlicher und kräftiger Farbdarstellung und einem satten Kontrast. Insgesamt lieferte der Samsung Syncmaster P2770H ein sehr helles Bild, das dank sehr geringer Helligkeitsabweichung über den gesamten Schirm sehr homogen wirkte. Die Farbwiedergabe war natürlich und kräftig.
Der LG W2486L lieferte im Test ein sehr helles und kontrastreiches Bild. Unsere Messwerte von 278 cd/m2 (maximale Helligkeit) und 1004:1 (Kontrast) bestätigten diesen Eindruck. Das Bild war zusätzlich sehr homogen ausgeleuchtet, die Standardabweichung lag bei lediglich 12 cd/m2 über den Gesamten Bildschirm des LG W2486L. Die Farbdarstellung des LG W2486L wirkte dank der weisen LED-Beleuchtung sehr kräftig und natürlich. Bewegungsunschärfen bei schnellen Kameraschwenks in bewegten Bildern entdeckten wir beim LG W2486L nicht. Dagegen war die Blickwinkelabhängigkeit des LG W2486L deutlich wahrzunehmen.
Der Asus VK246H überzeugte im Test mit einem sehr hellen und kontrastreichen Bild - bestätigt durch unsere Messergebnisse von 280 cd/m2 bei der Helligkeit und 1041:1 beim Kontrast. Auch die Farbdarstellung des Asus VK246H konnte mit natürlicher Wiedergabe punkten. Während die Blickwinkelabhängigkeit des Asus VK246H ziemlich deutlich in Erscheinung trat, war die Wiedergabe von Bewegtbildern gut. Der Asus VK246H zeigte auch bei sehr schnellen Kameraschwenks keinerlei Nachzieheffekte oder Bildunschärfen. Damit eignet sich der Asus VK246H gut für Profi-Spieler.
Der NEC Multisync LCD2490WUXi zeigte in unserem Test ein sehr helles Bild. Dies bestätigte unser Helligkeits-Messgerät. Mit fast 300 cd/m2 übertrifft das TFT-Display die ergonomischen Anforderungen (150 bis 200 cd/m2) bei weitem. Auch bei der Homogenität - der gleichmäßigen Ausleuchtung des gesamten Panels - schnitt der NEC Multisync LCD2490WUXi hervorragend ab. Im Mittel wich die Helligkeit lediglich um rund 7 cd/m2 ab - einer der besten Werte, die wir in dieser Disziplin bisher in unseren Display-Tests maßen. Beim Kontrast erreicht der 24-Zöller mit 703:1 einen durchschnittlichen Wert, der aber für ein PC-Display völlig ausreicht.
Als Computer-Bildschirm eingesetzt, präsentierte der Asus VW246H ein helles und kontrastreiches Standbild mit natürlichen Farben. Unsere Messwerte bestätigten diesen Eindruck: Die Helligkeit des Asus VW246H lag bei hohen 299 cd/m2 und der Kontrast bei über 1000:1 (nicht dynamisch). Auch die Messung der Farblinearität bescheinigte dem Asus VW246H eine sehr homogene Farbdarstellung. Dank der geringen Helligkeitsabweichung zeigte der Asus VW246H zudem ein gleichmäßig ausgeleuchtetes Bild. Insgesamt lieferte der Asus VW246H eine der besten Bildqualitäten eines TFT-Displays mit TN-Technik, die wir bisher im Test hatten.


