Vergleichstest
Die Spiegelreflexkamera mit dem geringsten Bildrauschen
Kompaktkameras kommen mit immer mehr Megapixeln. Die Sensoren bleiben dabei meist gleich, was das Bildrauschen verstärkt. Auch bei Spiegelreflexkameras (DSLRs) ist dies mittlerweile ein Problem - wenn auch nicht so dramatisch. PC-WELT hat die DSLRs mit dem geringsten Bildrauschen ermittelt.
Bildrauschen gehört neben Unschärfe zu den häufigsten Bildfehlern. Es entsteht, wenn die Photodioden des Kamerasensors nur eine geringe Energiemenge in Form von Elektronen abgeben. Die Kamera interpretiert diese Elektronen trotzdem als Helligkeitsinformationen und wandelt diese in - farblich nicht korrekte - Pixel um.
Allerdings unterscheidet man zwischen zwei Arten von Bildrauschen: Grundrauschen und Pixelrauschen. Bei jeder Digitalkamera, egal ob Kompaktmodell, System- oder Spiegelreflexkamera, sondern die Photodioden bereits durch Wärme oder auch die Grundspannung des Bildsensors Elektronen ab. Dieses so genannte Grundrauschen fällt bei Tageslicht nicht so stark auf, da die Energiemenge, die durch das einfallende Licht entsteht, viel höher ist als die, die die zufällig abgegebenen Elektronen produzieren. Sie wird also schlichtweg überdeckt. Bei schlechten Lichtverhältnissen kann das Grundrauschen jedoch deutlich sichtbar sein.
Weitere Infos zum Thema Bildrauschen
Pixelrauschen entsteht meist durch die Größe des Bildsensors der Digitalkamera. Da dieser bei einer digitalen Spiegelreflexkamera sehr viel größer ist, als bei einer Kompaktkamera, produzieren DSLR-Modelle in der Regel auch viel weniger Pixelrauschen als Kompaktgeräte. Je kleiner die Fläche des Sensors ist und je mehr Photodioden auf dem Chip enthalten sind (also je höher die Auflösung ist), desto näher liegen die einzelnen Dioden aneinander und desto mehr stören sie sich gegenseitig. Pixel- wie auch Grundrauschen werden zudem verstärkt, wenn Sie die Lichtempfindlichkeit erhöhen - denn dadurch wird nicht nur das Nutzsignal, sondern auch das Rauschsignal verstärkt.
Vergleichstest: Die beste Spiegelreflexkamera
PC-WELT untersucht jede Digitalkamera hinsichtlich Bildrauschens. Dabei messen wir im gesamten Lichtempfindlichkeitsbereich, um das Rauschverhalten des Geräts auch bei höheren ISO-Werten einschätzen zu können. Auf der nächsten Seite finden Sie die fünf Spiegelreflexkameras mit dem geringsten Bildrauschen. Und falls Sie sich auch für die Plätze 10 bis 6 interessieren, finden Sie diese in unserer Bildergalerie.
Allerdings unterscheidet man zwischen zwei Arten von Bildrauschen: Grundrauschen und Pixelrauschen. Bei jeder Digitalkamera, egal ob Kompaktmodell, System- oder Spiegelreflexkamera, sondern die Photodioden bereits durch Wärme oder auch die Grundspannung des Bildsensors Elektronen ab. Dieses so genannte Grundrauschen fällt bei Tageslicht nicht so stark auf, da die Energiemenge, die durch das einfallende Licht entsteht, viel höher ist als die, die die zufällig abgegebenen Elektronen produzieren. Sie wird also schlichtweg überdeckt. Bei schlechten Lichtverhältnissen kann das Grundrauschen jedoch deutlich sichtbar sein.
Weitere Infos zum Thema Bildrauschen
Pixelrauschen entsteht meist durch die Größe des Bildsensors der Digitalkamera. Da dieser bei einer digitalen Spiegelreflexkamera sehr viel größer ist, als bei einer Kompaktkamera, produzieren DSLR-Modelle in der Regel auch viel weniger Pixelrauschen als Kompaktgeräte. Je kleiner die Fläche des Sensors ist und je mehr Photodioden auf dem Chip enthalten sind (also je höher die Auflösung ist), desto näher liegen die einzelnen Dioden aneinander und desto mehr stören sie sich gegenseitig. Pixel- wie auch Grundrauschen werden zudem verstärkt, wenn Sie die Lichtempfindlichkeit erhöhen - denn dadurch wird nicht nur das Nutzsignal, sondern auch das Rauschsignal verstärkt.
Vergleichstest: Die beste Spiegelreflexkamera
PC-WELT untersucht jede Digitalkamera hinsichtlich Bildrauschens. Dabei messen wir im gesamten Lichtempfindlichkeitsbereich, um das Rauschverhalten des Geräts auch bei höheren ISO-Werten einschätzen zu können. Auf der nächsten Seite finden Sie die fünf Spiegelreflexkameras mit dem geringsten Bildrauschen. Und falls Sie sich auch für die Plätze 10 bis 6 interessieren, finden Sie diese in unserer Bildergalerie.
Die Spiegelreflexkamera mit dem geringsten Bildrauschen
Platz 10: Nikon D5000
Besonders lobenswert war das Rauschverhalten der Nikon D5000. Denn sogar bei ISO 3200, der höchstmöglichen Einstellung, war der Messwert noch gut. Gleiches gilt für den Dynamikumfang: Die Eingangsdynamik war sehr hoch, die Ausgangsdynamik hoch. Einziger Kritikpunkt der Bildqualität: Das Kit-Objektiv 18-55 VR verlor zum Bildrand hin deutlich an Helligkeit, bei kurzer Brennweite waren es sogar 0,9 Blenden. Der mittlere Wirkungsgrad war befriedigend - die Nikon D5000 produzierte in allen drei Messbereichen eine relativ gleichmäßige Auflösung, die zum Bildrand hin nur wenig nachließ.
Besonders lobenswert war das Rauschverhalten der Nikon D5000. Denn sogar bei ISO 3200, der höchstmöglichen Einstellung, war der Messwert noch gut. Gleiches gilt für den Dynamikumfang: Die Eingangsdynamik war sehr hoch, die Ausgangsdynamik hoch. Einziger Kritikpunkt der Bildqualität: Das Kit-Objektiv 18-55 VR verlor zum Bildrand hin deutlich an Helligkeit, bei kurzer Brennweite waren es sogar 0,9 Blenden. Der mittlere Wirkungsgrad war befriedigend - die Nikon D5000 produzierte in allen drei Messbereichen eine relativ gleichmäßige Auflösung, die zum Bildrand hin nur wenig nachließ.
Platz 9: Nikon D3100
Die Nikon D3100 schnitt hinsichtlich ihres Rauschverhaltens sehr gut ab. Selbst bei hoher Empfindlichkeit blieben die Bildfehler vernachlässigbar. Die Eingangsdynamik war sehr hoch, nur befriedigend fiel dagegen die Ausgangsdynamik aus. Ebenfalls auffällig war die extreme tonnenförmige Verzeichnung des getesteten Kit-Objektivs bei kurzer Brennweite. Die Auflösung verlief über den gesamten Brennweitenbereich betrachtet nahezu gleichmäßig. Lediglich im Weitwinkelbereich lag der Messwert etwas über den Ergebnissen bei mittlerer und langer Brennweite. Da die Werte jedoch insgesamt etwas zu niedrig waren, kam die Spiegelreflexkamera lediglich auf einen ausreichenden Wirkungsgrad, der umgerechnet einer Auflösung von 4,3 Megapixeln entspricht.
Die Nikon D3100 schnitt hinsichtlich ihres Rauschverhaltens sehr gut ab. Selbst bei hoher Empfindlichkeit blieben die Bildfehler vernachlässigbar. Die Eingangsdynamik war sehr hoch, nur befriedigend fiel dagegen die Ausgangsdynamik aus. Ebenfalls auffällig war die extreme tonnenförmige Verzeichnung des getesteten Kit-Objektivs bei kurzer Brennweite. Die Auflösung verlief über den gesamten Brennweitenbereich betrachtet nahezu gleichmäßig. Lediglich im Weitwinkelbereich lag der Messwert etwas über den Ergebnissen bei mittlerer und langer Brennweite. Da die Werte jedoch insgesamt etwas zu niedrig waren, kam die Spiegelreflexkamera lediglich auf einen ausreichenden Wirkungsgrad, der umgerechnet einer Auflösung von 4,3 Megapixeln entspricht.
Platz 8: Canon EOS 60D
Das Rauschverhalten der Kamera war tadellos. Zudem erzielte die Canon EOS 60D einen hohen mittleren Wirkungsgrad, der umgerechnet einer Auflösung von 8,4 Megapixeln entspricht. Dabei verlief die Auflösung bei kurzer und mittlerer Brennweite nahezu gleich und ließ auch zum Bildrand hin nur wenig nach. Das Ergebnis im Telebereich fiel dagegen zum Rand um etwa 50 Prozentpunkte ab, was sehr viel ist. Neben der bereits angesprochenen starken Verzeichnung ermittelten die Tester noch eine deutliche Randabdunkelung des Kit-Objektivs. Auch die Ausgangsdynamik der Kamera gab Anlass zur Kritik: Sie war nur befriedigend. Deutlich besser fiel dagegen die Eingangsdynamik aus, sie war sehr hoch.
Das Rauschverhalten der Kamera war tadellos. Zudem erzielte die Canon EOS 60D einen hohen mittleren Wirkungsgrad, der umgerechnet einer Auflösung von 8,4 Megapixeln entspricht. Dabei verlief die Auflösung bei kurzer und mittlerer Brennweite nahezu gleich und ließ auch zum Bildrand hin nur wenig nach. Das Ergebnis im Telebereich fiel dagegen zum Rand um etwa 50 Prozentpunkte ab, was sehr viel ist. Neben der bereits angesprochenen starken Verzeichnung ermittelten die Tester noch eine deutliche Randabdunkelung des Kit-Objektivs. Auch die Ausgangsdynamik der Kamera gab Anlass zur Kritik: Sie war nur befriedigend. Deutlich besser fiel dagegen die Eingangsdynamik aus, sie war sehr hoch.
Platz 7: Canon EOS 1100D
Das Rauschverhalten der Spiegelreflexkamera war vorbildlich: Bei allen ISO-Einstellungen blieben die Bildfehler vernachlässigbar. Zudem erzielte das Gerät einen hohen Wirkungsgrad, der umgerechnet einer Auflösung von 7,8 Megapixeln entpricht. Die Auflösung verlief bei mittlerer und langer Brennweite relativ konstant. Lediglich im Weitwinkelbereich fiel das Messergebnis zum Bildrand hin etwas stärker ab. Der Dynamikumfang war ebenfalls hoch, so dass die Canon EOS 1100D auch Motive mit hohem Kontrast abbilden kann, ohne dass Details in den Lichtern und Schatten verloren gehen.
Das Rauschverhalten der Spiegelreflexkamera war vorbildlich: Bei allen ISO-Einstellungen blieben die Bildfehler vernachlässigbar. Zudem erzielte das Gerät einen hohen Wirkungsgrad, der umgerechnet einer Auflösung von 7,8 Megapixeln entpricht. Die Auflösung verlief bei mittlerer und langer Brennweite relativ konstant. Lediglich im Weitwinkelbereich fiel das Messergebnis zum Bildrand hin etwas stärker ab. Der Dynamikumfang war ebenfalls hoch, so dass die Canon EOS 1100D auch Motive mit hohem Kontrast abbilden kann, ohne dass Details in den Lichtern und Schatten verloren gehen.
Platz 6: Canon EOS 500D
Was das Bildrauschen angeht, so erzielte die EOS 500D Spitzenergebnisse. Von ISO 100 bis ISO 1600 fanden wir nahezu keine Bildfehler. Auch der Dynamikumfang war bemerkenswert. Weniger gut konnten wir jedoch die Auflösung bewerten. Die Kamera erzielte in Verbindung mit dem Kit-Objektiv 18-55mm einen nur ausreichenden mittleren Wirkungsgrad. Das lag daran, dass die Auflösung zum Bildrand hin zu stark nachließ. Auch der Einsatz des Bildstabilisators änderte an diesem Ergebnis nichts. Die Bildqualität der HD-Videoclips war dagegen im Test beeindruckend, die Filme erwiesen sich als fast ruckelfrei.
Was das Bildrauschen angeht, so erzielte die EOS 500D Spitzenergebnisse. Von ISO 100 bis ISO 1600 fanden wir nahezu keine Bildfehler. Auch der Dynamikumfang war bemerkenswert. Weniger gut konnten wir jedoch die Auflösung bewerten. Die Kamera erzielte in Verbindung mit dem Kit-Objektiv 18-55mm einen nur ausreichenden mittleren Wirkungsgrad. Das lag daran, dass die Auflösung zum Bildrand hin zu stark nachließ. Auch der Einsatz des Bildstabilisators änderte an diesem Ergebnis nichts. Die Bildqualität der HD-Videoclips war dagegen im Test beeindruckend, die Filme erwiesen sich als fast ruckelfrei.
Platz 5: Canon EOS 600D
Die Canon EOS 600D schnitt bei den Rauschmessungen sehr gut ab. Selbst bei der höchst möglichen Lichtempfindlichkeit von ISO 3200 waren die Bildfehler zu vernachlässigen. Der Dynamikumfang war hoch. Auch die Helligkeit blieb in allen drei Messbereichen nahezu konstant. Der Wirkungsgrad der Canon EOS 600D war gut und entspricht umgerechnet einer Auflösung von 10,1 Megapixeln. Einziger Wermutstropfen war das Testergebnis bei kurzer Brennweite: Die Messkurve verlief leicht U-förmig und zeigte, dass die DSLR im Weitwinkel in der Bildmitte etwas zu stark scharfzeichnet. Im Verlauf zum Bildrand ließ die Scharfzeichnung zuerst nach, um dann wieder anzusteigen. Dennoch: Die Werte blieben immer im grünen Bereich. Die Videofunktion mit 1920 x 1080 Bildpunkten und 30 Bildern pro Sekunde machte gute Aufnahmen, die nur wenig ruckelten. Allerdings funktionierte der Autofokus bei Zoomen nicht immer.
Die Canon EOS 600D schnitt bei den Rauschmessungen sehr gut ab. Selbst bei der höchst möglichen Lichtempfindlichkeit von ISO 3200 waren die Bildfehler zu vernachlässigen. Der Dynamikumfang war hoch. Auch die Helligkeit blieb in allen drei Messbereichen nahezu konstant. Der Wirkungsgrad der Canon EOS 600D war gut und entspricht umgerechnet einer Auflösung von 10,1 Megapixeln. Einziger Wermutstropfen war das Testergebnis bei kurzer Brennweite: Die Messkurve verlief leicht U-förmig und zeigte, dass die DSLR im Weitwinkel in der Bildmitte etwas zu stark scharfzeichnet. Im Verlauf zum Bildrand ließ die Scharfzeichnung zuerst nach, um dann wieder anzusteigen. Dennoch: Die Werte blieben immer im grünen Bereich. Die Videofunktion mit 1920 x 1080 Bildpunkten und 30 Bildern pro Sekunde machte gute Aufnahmen, die nur wenig ruckelten. Allerdings funktionierte der Autofokus bei Zoomen nicht immer.
Platz 4: Nikon D5100
Die Nikon D5100 zeigte sich von ihrer besten Seite, was das Bildrauschen angeht. So fanden die Tester selbst bei hoher Lichtempfindlichkeit nur wenige Bildfehler. Ähnlich positiv war auch die Eingangsdynamik zu beurteilen. Etwas schlechter schnitt die DSLR jedoch bei der Ausgangsdynamik ab. Der Wirkungsgrad war befriedigend: Zwar verlief die Auflösung bei mittlerer und langer Brennweite nahezu konstant. Im Weitwinkel stellten die Tester jedoch einige Unregelmäßigkeiten fest. Alles in allem ergab das umgerechnet eine gemessene Auflösung von 5,3 Megapixel.
Die Nikon D5100 zeigte sich von ihrer besten Seite, was das Bildrauschen angeht. So fanden die Tester selbst bei hoher Lichtempfindlichkeit nur wenige Bildfehler. Ähnlich positiv war auch die Eingangsdynamik zu beurteilen. Etwas schlechter schnitt die DSLR jedoch bei der Ausgangsdynamik ab. Der Wirkungsgrad war befriedigend: Zwar verlief die Auflösung bei mittlerer und langer Brennweite nahezu konstant. Im Weitwinkel stellten die Tester jedoch einige Unregelmäßigkeiten fest. Alles in allem ergab das umgerechnet eine gemessene Auflösung von 5,3 Megapixel.
Platz 3: Sony Alpha SLT-A77V
Die 24-Megapixel-Spiegelreflexkamera legte ein hervorragendes Rauschverhalten an den Tag. Sogar bei hoher Lichtempfindlichkeit blieben die Bildfehler unauffällig. Auch der Dynamikumfang der Sony Alpha SLT-A77V war bemerkenswert. Einziger Kritikpunkt war das mitgelieferte Kit-Objektiv, das bei kurzer Brennweite extrem tonnenförmig verzeichnete. Außerdem ließ die Helligkeit im Weitwinkel von der Bildmitte zum -rand um 1,1 Blenden nach - zu viel und mit dem bloßen Auge deutlich sichtbar. Die Auflösung verlief einigermaßen regelmäßig und blieb auch am Bildrand noch akzeptabel. Insgesamt ergab das jedoch einen nur ausreichenden Wirkungsgrad, der umgerechnet einer Auflösung von 5,3 Megapixeln entspricht.
Die 24-Megapixel-Spiegelreflexkamera legte ein hervorragendes Rauschverhalten an den Tag. Sogar bei hoher Lichtempfindlichkeit blieben die Bildfehler unauffällig. Auch der Dynamikumfang der Sony Alpha SLT-A77V war bemerkenswert. Einziger Kritikpunkt war das mitgelieferte Kit-Objektiv, das bei kurzer Brennweite extrem tonnenförmig verzeichnete. Außerdem ließ die Helligkeit im Weitwinkel von der Bildmitte zum -rand um 1,1 Blenden nach - zu viel und mit dem bloßen Auge deutlich sichtbar. Die Auflösung verlief einigermaßen regelmäßig und blieb auch am Bildrand noch akzeptabel. Insgesamt ergab das jedoch einen nur ausreichenden Wirkungsgrad, der umgerechnet einer Auflösung von 5,3 Megapixeln entspricht.
Platz 2: Sony Alpha SLT-A35
Die Sony SLT-A35 erzielte hervorragende Ergebnisse bei den Rauschmessungen. Selbst bei höheren ISO-Werten blieben die Bildfehler vernachlässigbar. Auch bei der Eingangsdynamik schnitt die Spiegelreflexkamera sehr gut ab. Etwas schlechter fiel der Messwert der Ausgangsdynamik aus. Anders sieht es jedoch mit der gemessenen Auflösung aus: Zwar erzielte die Sony SLT-A35 mit dem getesteten Kit-Objektiv zumindest bei mittlerer und langer Brennweite in der Bildmitte eine hohe Auflösung (bei kurzer Brennweite war der Wert ausreichend). Die Messwerte fielen zum Bildrand hin jedoch so stark ab, dass dies in einem nur mangelhaften mittleren Wirkungsgrad resultierte, der umgerechnet gerade mal drei Megapixeln entspricht. Zudem wies das Objektiv eine extreme tonnenförmige Verzeichnung im Weitwinkel auf.
Die Sony SLT-A35 erzielte hervorragende Ergebnisse bei den Rauschmessungen. Selbst bei höheren ISO-Werten blieben die Bildfehler vernachlässigbar. Auch bei der Eingangsdynamik schnitt die Spiegelreflexkamera sehr gut ab. Etwas schlechter fiel der Messwert der Ausgangsdynamik aus. Anders sieht es jedoch mit der gemessenen Auflösung aus: Zwar erzielte die Sony SLT-A35 mit dem getesteten Kit-Objektiv zumindest bei mittlerer und langer Brennweite in der Bildmitte eine hohe Auflösung (bei kurzer Brennweite war der Wert ausreichend). Die Messwerte fielen zum Bildrand hin jedoch so stark ab, dass dies in einem nur mangelhaften mittleren Wirkungsgrad resultierte, der umgerechnet gerade mal drei Megapixeln entspricht. Zudem wies das Objektiv eine extreme tonnenförmige Verzeichnung im Weitwinkel auf.
Platz 1: Canon EOS 550D
Die Canon EOS 550D verhielt sich - auch dank ihrer zurückhaltenden Scharfzeichnung - vorbildlich hinsichtlich des Bildrauschens. Selbst bei der höchstmöglichen Empfindlichkeitsstufe ISO 6400 war der Messwert noch sehr gut. Die Eingangsdynamik war sehr hoch, die Ausgangsdynamik hoch. Das bedeutet, dass die Canon EOS 550D auch kontrastreiche Motive mit allen Details wiedergeben kann, ohne dass Lichter und Schatten zulaufen. Zudem produziert die DSLR viele Helligkeitsstufen zwischen den hellsten und den dunkelsten Bildbereichen.Mit dem Kit-Objektiv erzielte die Canon EOS 550D einen nur ausreichenden Wirkungsgrad, der umgerechnet einer Auflösung von 5,1 Megapixel entspricht. Grund dafür war, dass der Messwert bei mittlerer Brennweite deutlich unter den Messwerten im Weitwinkel- und Telebereich lag. Immerhin verliefen alle Ergebnisse relativ gleichmäßig bis zum Bildrand.
Die Canon EOS 550D verhielt sich - auch dank ihrer zurückhaltenden Scharfzeichnung - vorbildlich hinsichtlich des Bildrauschens. Selbst bei der höchstmöglichen Empfindlichkeitsstufe ISO 6400 war der Messwert noch sehr gut. Die Eingangsdynamik war sehr hoch, die Ausgangsdynamik hoch. Das bedeutet, dass die Canon EOS 550D auch kontrastreiche Motive mit allen Details wiedergeben kann, ohne dass Lichter und Schatten zulaufen. Zudem produziert die DSLR viele Helligkeitsstufen zwischen den hellsten und den dunkelsten Bildbereichen.Mit dem Kit-Objektiv erzielte die Canon EOS 550D einen nur ausreichenden Wirkungsgrad, der umgerechnet einer Auflösung von 5,1 Megapixel entspricht. Grund dafür war, dass der Messwert bei mittlerer Brennweite deutlich unter den Messwerten im Weitwinkel- und Telebereich lag. Immerhin verliefen alle Ergebnisse relativ gleichmäßig bis zum Bildrand.
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Vorherige Seite
Seite 1 von 2
Nächste Seite






