Hardware im Test
Die Spiegelreflexkameras mit dem geringsten Bildrauschen
Digitalkameras im Preisvergleich
Bei kurzer und mittlerer Brennweite verlief die Auflösung der DSLR nahezu konstant. Lediglich im Telebereich verlor sie von der Bildmitte zum -rand um etwa 20 Prozentpunkte, was etwas zu viel ist. Dennoch erzielte die Kamera einen noch guten mittleren Wirkungsgrad. Was das Bildrauschen angeht, so lieferte die 1000D durchgehend gute bis sehr gute Ergebnisse - selbst bei ISO 1600, der höchst möglichen Empfindlichkeitseinstellung. Auch der Dynamikumfang entspach den hohen Erwartungen an eine DSLR: Die Eingangsdynamik der 1000D blieb bis einschließlich ISO 1600 sehr hoch, die Ausgangsdynamik hoch.
Mit dem Kit-Objektiv AF-S DX Nikkor 18-105 Millimeter erzielte die Nikon D90 einen nur ausreichenden Wirkungsgrad. Dafür verlief die Auflösung relativ konstant in allen drei Messbereichen. Ebenfalls positiv zu bewerten war das Rauschverhalten der SLR: Selbst bei ISO 3200, der höchstmöglichen Einstellungen, war das Testergebnis noch gut. Die Eingangsdynamik war sehr hoch, die Ausgangsdynamik hoch. Das bedeutet, dass Sie mit der Nikon D90 auch anspruchsvollere Motive, die sich durch hohen Kontrast und viele Details auszeichnen, realistisch wiedergeben können.
Bei mittlerer Brennweite verlor die Sony Alpha A500 zum Bildrand etwas an Auflösung. Dafür verliefen die Messwerte im Weitwinkel und Tele sehr gleichmäßig. Insgesamt erzielte die DSLR einen befriedigenden Wirkungsgrad von 61,5 Prozent, der umgerechnet einer Auflösung von 4,5 Megapixeln entspricht. Die Messungen des Bildrauschens absolvierte die Sony Alpha A500 mit Bravour: Selbst bei der höchstmöglichen Lichtempfindlichkeit ISO 6400 war das Ergebnis noch sehr gut.
Auch wenn der mittlere Wirkungsgrad "nur" befriedigend ist - die Nikon D5000 produzierte in allen drei Messbereichen eine relativ gleichmäßige Auflösung, die zum Bildrand hin nur wenig nachließ. Besonders lobenswert war jedoch ihr Rauschverhalten. Denn sogar bei ISO 3200, der höchstmöglichen Einstellung, war der Messwert noch gut. Gleiches gilt für den Dynamikumfang.
Hinsichtlich Bildrauschens schnitt die Sony Alpha A450 sehr gut ab. Alle Messungen bei ISO 200 bis ISO 6400 ergaben sehr niedrige Ergebnisse. Ebenso positiv fiel der Test des Dynamikumfangs aus. Die guten Messwerte bescheinigten der Sony Alpha A450, dass sie Motive mit starkem Kontrast darstellen kann, ohne dass viele Details in den Lichtern und Schatten verloren gehen. Vor allem strahlendes Weiß ist eine Stärke der Kamera.
Was das Bildrauschen angeht, so schnitt die Sony Alpha A380 bis ISO 400 sehr gut ab. Bei ISO 800 war das Testergebnis gut, bei ISO 1600 befriedigend, bei ISO 3200 mangelhaft - für eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) ungewöhnlich.
Was das Bildrauschen angeht, so erzielte die EOS 500D Spitzenergebnisse. Von ISO 100 bis ISO 1600 fanden wir nahezu keine Bildfehler. Auch der Dynamikumfang war bemerkenswert. Die Eingangsdynamik war sehr hoch, so dass die DSLR auch kontrastreiche Motive darstellen kann, ohne dass Lichter und Schatten ausbrennen. Die Ausgangsdynamik, die den Tonwertreichtum einer Kamera beschreibt, war ebenfalls hoch. Die 500D setzt damit viele Helligkeitsstufen zwischen den hellsten und den dunkelsten Bildbereichen ein.
Eine Spiegelreflexkamera ist nur so gut wie das verwendete Objektiv - das haben wir bei unseren Tests der EOS 50D deutlich gemerkt. Denn während die Kamera hinsichtlich des Bildrauschens und des Dynamikumfangs sehr gut abschnitt, verzeichnete das von uns eingesetzte Kit-Objektiv extrem.
Bei den Rauschmessungen zeigte sich die Sony Alpha A230 von ihrer Schokoladenseite. Bis auf das Testergebnis bei ISO 3200, das die Note "Ausreichend" erhielt, waren alle Werte gut bis sehr gut. Hinzu kommen eine sehr gute Eingangs- und eine gute Ausgangsdynamik. Das bedeuetet, dass die Spiegelreflexkamera (DSLR) auch kontrastreichere Motive darstellen kann, ohne dass Lichter und Schatten absaufen. Außerdem produziert die Sony Alpha A230 viele Abstufungen zwischen den hellsten und den dunkesten Bildbereichen.
Gab die Auflösung noch Anlass zur Kritik, so verhielt sich die Canon EOS 550D - auch dank ihrer zurückhaltenden Scharfzeichnung - vorbildlich hinsichtlich des Bildrauschens. Selbst bei der höchstmöglichen Empfindlichkeitsstufe ISO 6400 war der Messwert noch sehr gut. Die Eingangsdynamik war sehr hoch, die Ausgangsdynamik hoch. Das bedeutet, dass die Canon EOS 550D auch kontrastreiche Motive mit allen Details wiedergeben kann, ohne dass Lichter und Schatten zulaufen. Zudem produziert die DSLR viele Helligkeitsstufen zwischen den hellsten und den dunkelsten Bildbereichen.



