Hardware im Test
Die Notebooks mit dem hellsten Display
Mit den Top-Displays in den Subnotebooks von Apple oder Samsung kann der 13,3-Zoll-Bildschirm im Acer Travelmate 8371 nicht mithalten. Doch für Büroaufgaben reicht seine Qualität auf jeden Fall aus: Denn es strahlt mit 203,4 cd/m2 hell genug, um es auch abseits des gut beleuchteten Schreibtisches problemlos ablesen zu können. Außerdem ist das Display angenehm gleichmäßig ausgeleuchtet.
Das Display im Asus K70 gehört zu den besseren Bildschirmen bei Notebooks dieser Preisklasse: Es ist im Mittel 203,4 cd/m2 hell und gibt Farben recht ordentlich wieder. Weniger gut gefielen uns der geringe Kontrast und die ungleichmäßige Ausleuchtung.
Die Bildqualität des 13,3 Zoll großen, spiegelnden Displays ist mit 206,1 cd/m2 sehr ordentlich: Es ist recht hell und stellt Farben ordentlich dar. Der Kontrast könnte allerdings höher liegen.
Das Display bietet mit 210 cd/m2 eine sehr hohe durchschnittliche Helligkeit – so kann man trotz des spiegelnden Displays auch draußen recht gut mit dem U3S arbeiten. Auch die übrigen Messwerte bescheinigtem dem Display gute Qualität – allein der Kontrast lag mit 87:1 sehr niedrig.
Apple bleibt beim Display dem Seitenformat 16:10 treu. Die meisten Notebook-Hersteller setzen nur noch 16:9-Displays ein. Das 13,3 Zoll große und spiegelnde Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung zeigt 1280 x 800 Bildpunkte. Wie bei allen Apple-Notebooks ist seine Bildqualität sehr gut: Es strahlt mit 214,2 cd/m2 äußerst hell und bietet einen überragend hohen Kontrast. Farben zeigte es kräftig und satt. Allerdings war das Display sehr ungleichmäßig ausgeleuchtet - vor allem unten war es deutlich dunkler als in der Mitte.
Das 13,4 Zoll große Display im MSI X340 zeigt 1366 x 768 Bildpunkte. Es strahlt sehr hell - im Mittel mit 217 cd/m2. Allerdings besitzt es eine spiegelnde Oberfläche, sodass man unter freiem Himmel im Display vor allem sich selbst sieht. Fürs ergonomische Arbeiten mit dem MSI X340 unterwegs braucht man einen gut beschirmten Schattenplatz. Schwach fielen die Messwerte für Kontrast und Helligkeitsverteilung aus - hier schneiden die meisten Subnotebooks besser ab als das MSI X340.
Ideal für unterwegs: Der Bildschirm des Lenovo Thinkpad X100e ist mit 225,6 cd/m2 sehr hell, kontraststark und entspiegelt - auch unter freiem Himmel lässt er sich gut ablesen. Er zeigt eine Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten.
Spitze bleibt auch beim neuen Modell des Apple Macbook Pro 15 das Display: Es gibt kaum Notebooks mit besserer Bildqualität. Zwar spiegelt das Display im Macbook Pro 15, strahlt aber mit 239,8 cd/m2 so hell, dass man es auch meist unter freiem Himmel gut ablesen kann. Auch beim Kontrast und der Blickwinkelstabilität ermittelten wir Top-Werte für das Macbook-Pro-Display. Für 45 Euro Aufpreis bietet Apple das MAcbook Pro 15 übrigens auch mit einem entspiegeltem Display an.
Das zweite Highlight neben dem geringen Gewicht ist das sehr helle und kontraststarke Display des Macbook Air. Zwar besitzt das Panel eine spiegelnde Oberfläche: Doch dank der hohen Helligkeit von 265,6 cd/m2 lässt es sich auch draußen gut ablesen. Außerdem zeigte sich das Display im Test deutlich blickwinkelstabiler als die Bildschirme der meisten Subnotebooks. Auch die Farbwiedergabe beim Macbook Air ist top.
Das 13,3-Zoll-Display zeigt die für diese Diagonale übliche Auflösung von 1280 x 800 Bildpunkten. Dank LED-Hintergrundbeleuchtung strahlt es extrem hell und erreicht mit durchschnittlich 282 cd/m2 sogar fast die von Samsung versprochenen 300 cd/m2 - damit ist es auf jeden Fall Outdoor-tauglich. Die gleichmäßig verteilte Leuchtdichte sorgt für ein angenehmes Bild. Nur die Kontrastwerte enttäuschten im Test.
Das spiegelnde Display passt zwar zum glanzlackierten Gehäuse des Samsung X460-Premium P8600 Perris: Business-Anwender bevorzugen aber ein entspiegeltes Display. Das 14-Zoll-Display im Samsung X460-Premium P8600 Perris leuchtet mit 291,8 cd/m2 allerdings sehr hell - es überstrahlt damit auch unter freiem Himmel die Reflexionen einigermaßen und lässt sich gut ablesen.


