Ordnung in den heimischen Datendschungel bringt das NAS (Network Attached Storage). Die zentralen Datenspeicher lassen sich vom PC im Arbeitszimmer genauso ansprechen wie vom Notebook im Wohnzimmer oder per Netbook oder Tablet-PC von unterwegs aus. Die Netzwerkspeicher gibt es als reine Gehäuse oder mit nur einer Platte oder gleich mit mehreren eingebauten Festplatten.
Die Bildergalerie der besten zehn Netzwerkspeicher berücksichtigt nicht nur die unterschiedlichen NAS-Lösungen, sondern auch ihre Ergebnisse im Test.
Synology Diskstation DS-710+: Die Stärke des NAS-Leergehäuses liegt in der flotten Arbeitsweise. Wer massenhaft Daten transferiert oder ein schnelles RAID-System sucht, wird das hohe Tempo der Synology Diskstation DS-710+ zu schätzen wissen.
Lacie D2 Network 2: Der Netzwerkspeicher Lacie D2 Network 2 überzeugt anhand flotter Transferraten und geringem Betriebsgeräusch. Insgesamt ein empfehlenswertes NAS-System für den Einsteiger, der mit einer Einschachtlösung zufrieden ist.
Raidsonic Icy Box IB-NAS6210: Mit der Variante, RAID 1 über E-SATA zu lösen, wendet sich Raidsonic beim Leergehäuse Icy Box IB-NAS6210 an den preisbewussten Anwender. Er bekommt beim Netzwerkspeicher zudem ein ordentlich schnelles NAS, das allerdings fürs Konfigurieren eine Internet-Verbindung voraussetzt.
Buffalo Linkstation Duo LS-WX2.0TL/R1: Das Buffalo-NAS erwies sich als Netzwerkspeicher mit ordentlichen Tempowerten, ohne dabei allzu laut zu sein. Allerdings gibt es auch unter den Zweischacht-Systemen Vertreter, die weniger Energie benötigen.
Iomega Storecenter ix2-200: Das NAS-System Iomega Storcenter iX2-200 ist ein kompakter Netzwerkspeicher für Home Office, Selbstständige und Privatanwender. Die beiden Festplatten sind im RAID-1-Verbund konfiguriert.
Promise Smartstor NS4600: Für das Promise Smartstor NS4600 sprechen die umfangreichen Profifunktionen sowie die Multimediafähigkeiten. Der zu hohe Energiebedarf sowie die geringe Schreibgeschwindigkeit trüben das ordentliche Gesamtbild.
Netgear Stora MS2110: Dass sich dieser Netzwerkspeicher nur bei bestehender Internetverbindung konfigurieren lässt, ist sein auffälligstes Merkmal. Wen das nicht stört, erhält ein preiswertes NAS-System mit mittleren Ergebnissen in Tempo, Handhabung und Ausstattung.
LG N1T1: Das NAS kommt für Anwender in Frage, die neben einem Netzwerkspeicher auf Zusatzfunktionen wie DVD-Brenner Wert legen. Sie erhalten ein durchschnittlich schnelles, aber leises NAS-System zum günstigen Preis.
Trekstor Home Server e-Trayz: Der Trekstor Home Server e-Trayz ist ein günstiger Netzwerkspeicher, bei dem sich die Festplatten einfach auswechseln lassen. Allerdings darf man in Sachen Arbeitstempo nicht zu viel von diesem NAS-System verlangen.
HP Data Vault X312: Das NAS-System bietet zwar dank der vier Einschübe jede Menge Speicherplatz, kommt jedoch mit Mehrfachbelastung nicht gut zurecht. So eignet es sich zwar als Speicheriese, aber nicht als Anlaufzentrale für mehrere Nutzer gleichzeitig.