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ZTE Blade III Produkteinschätzung

27.09.2013 | 08:05 Uhr

Das ZTE Blade III kostet im Fachhandel nur etwa 100 Euro und steht damit in Konkurrenz zum Ascend W1 von Huawei oder dem Xperia J von Sony. Schwächen in der Technik setzen dem ZTE-Gerät dabei nachhaltig zu.

Ein vier Zoll großer Touchscreen mit einer Auflösung von 480 * 800 Pixeln bildet das Herzstück des ZTE Blade III. Vier Gigabyte Festplattenspeicher bietet das Smartphone ebenfalls, per microSD-Karte darf aber erweitert werden. Das nur 130 Gramm schwere Handy wird von Android 4.0 angetrieben, ein 1,0 Gigahertz schneller Singlecore-Prozessor scheint dafür etwas zu schwach. Immerhin stimmt der Preis, denn die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei nur 199 Euro.

Vorteile des ZTE Blade III

Trotz des geringen Preises hat es der chinesische Hersteller geschafft, einen Bildschirm mit einer hohen Helligkeit zu verbauen. Auch der Einsatz bei Sonneneinstrahlung ist somit möglich. Das Gehäuse des Smartphones präsentiert sich ebenfalls von seiner stabilen Seite, was für einen Ladenpreis von etwa 100 Euro nicht erwartet werden kann. Schön ist außerdem, dass im Zeitalter von WhatsApp und Facebook auch das Telefonieren nicht zu kurz kommt: Das ZTE Blade III bietet eine durchgehend hohe Sprachqualität an.

Wer hin und wieder einige schöne Momente in Bildern festhalten möchte, bekommt außerdem eine absolut ausreichende Digitalkamera geliefert, welche nur mit High-End-Smartphones nicht mithalten kann. Ein wenig mitgedacht hat ZTE außerdem bei der virtuellen Tastatur, welche durch einige zusätzliche Eingabemodi das Tippen längerer Texte vereinfacht. Ansonsten läuft ein nahezu unverändertes Android auf dem Handy - und auch das kann für viele Anwender ein Vorteil sein.

Nachteile des ZTE Blade III

Die Leistung fällt natürlich äußerst zurückhaltend aus, an Spiele oder komplexe Apps ist mit dem Blade III somit nicht zu denken. Weiterhin weist das Display einen leichten Blaustich auf, ein etwas zu kühles Bild ist das Resultat. Schwach: Bei zu hoher Belastung stürzt das Betriebssystem ab und das Smartphone muss neugestartet werden. Für einen ausreichend großen Akku hat das Budget zu guter Letzt ebenfalls nicht mehr gereicht, denn nach etwa viereinhalb Stunden beim Surfen streicht das Gerät die Segel.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , Chip.de

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Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : 'Wie viele Geräte im Einsteigersegment sticht das ZTE Blade III kaum aus der Masse heraus – vermutlich ist das Budget hier einfach zu begrenzt, um einem Gerät so etwas wie "Charakter" mitzugeben. Andererseits heißt das auch, dass das Mobiltelefon kaum negativ auffällt: Das unprätentiöse Äußere wird niemanden vom Hocker reißen, aber auch niemanden verschrecken.' ...

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