21.11.2011, 09:09

Michael Schmelzle

Mini-PC fürs Wohnzimmer

Zotac Zbox Nano AD10 Plus im Test

Mini-PC im Test: Zotac Zbox Nano AD10 Plus

Der Mini-PC Zotac Zbox Nano AD10 Plus ist klein, leicht und kostet keine 300 Euro. Der Test prüft, wie gut sich der HTPC als Multimedia-Abspielzentrale fürs Wohnzimmer eignet.
Stellen Sie sich ein Pfund Schwarzbrot in Scheiben vor - ungefähr diesen Volumen nimmt der PC-Winzling Zotac Zbox Nano AD10 Plus ein. Exakt sind es bei der 557 Gramm leichten Zbox mit Abmessungen von 127 x 127 x 45 Millimetern knapp 0,73 Liter. Trotzdem soll der kleine PC ganz schön kräftig sein. Dank der AMD-CPU E-350, die den Grafikkern Radeon HD 6310 integriert, verspricht Zotac die ruckelfreie Wiedergabe von Full-HD-Videos.

Hardware-Ausstattung der Zotac Zbox Nano AD10 Plus

Der Dual-Core-Prozessor AMD E-350 arbeitet, je nach Auslastung, mit einer Taktrate zwischen 800 und 1600 MHz. Jedem CPU-Kern steht ein zweistufige CPU-Pufferspeicher von 64 KB L1- sowie 256 KB L2-Cache zur Verfügung. Der Sockel-FT1-Prozessor beherrscht zeitgemäße CPU-Funktionen wie die aktuellen Befehlssatzerweiterungen (MMX, 3DNow und SSE 1 bis 4A), Virtualisierung (AMD-V) und 32/64-Bit-Unterstützung (x86-64).
Bereits im AMD E-350 integriert ist der knapp 500 MHz schnelle DirectX-11-Grafikkern Radeon HD 6310, der auf 80 universelle Shader-Einheiten zurückgreifen kann. Über ein internes 128-Bit-Speicherinterface greift sich die Grafiklogik 384 MB des Hauptspeichers ab.
In der Zotac Zbox Nano AD10 Plus steckt die hauseigene Hauptplatine Hudson M1, die auf dem AMD-Chipsatz A40/A50 basiert. Das Lösen der vier Schrauben auf der Unterseite der Zbox ermöglicht den Zugang zu den beiden einzigen flexibel bestückbaren Schnittstellen, dem SATA-Anschluss und der SO-DIMM-Speicherbank (Small Outline Dual Inline Memory Module).
Zotac hat die Zbox Nano AD10 an dieser Stelle mit der 2,5-Zoll-Festplatte Samsung Spinpoint M7 HM321HI bestückt, die 320 GB Bruttokapazität bietet. Hinzu kommt ein 2-GB-DDR3-Speichermodul von Micron, das mit einer Frequenz von 667 MHz und 7-7-7-20er-Zugriffszeiten arbeitet.
Die Zbox besitzt auf der Hauptplatine den gängigen 7.1-Sound-Chip von Realtek. Raumklang gibt es allerdings nur über den HDMI-Ausgang, da der Zotac-PC aufgrund der kompakten Abmessung nur einen analogen Stereo-Ausgang hat und sich die SP/DIF-Buchse spart.
Mit Gigabit-Netzwerk, 802.11n-WLAN-Modul, Bluetooth-3.0-Chip und Infrarot-Empfänger zeigt sich die Hauptplatine der Zbox dafür ausgesprochen kommunikativ. Hinzu kommt eine WLAN-Antenne für den rückseitigen Anschluss sowie ein externer IR-Empfänger mit USB-Kabel. Eine passende Fernbedienung - kompatibel zum Windows Media Center - liegt der Zbox inklusive zweier Knopfzellen ebenfalls bei. Die "Hardware"-Ausstattung komplettiert eine VESA-Halterung, mit der Sie den Mini-PC direkt hinter dem Bildschirm befestigen können.

Schnittstellen der Zotac Zbox Nano AD10 Plus

Auf der Vorderseite der Zotac Zbox Nano AD10 Plus sitzen - von links nach rechts - Einschaltknopf, Aktivitäts-LEDs für die Festplatte und das WLAN-Modul, der Infrarot-Empfänger, ein 6-in-1-Kartenleser (MMC, MS, MS Pro, SD, SDHC, XD) sowie zwei Klinkenbuchsen für Kopfhörer (oder Line-Out) und Mikrofon.
Das rückseitige Anschlussfeld der Zotac Zbox Nano AD10 Plus reiht - wieder von links nach rechts folgende Anschlüsse auf: Stromversorgung, Display-Port, HDMI-, 2x USB-3.0, 1-GBit-Netzwerk, 2x USB-2.0, eSATA und WLAN-Antenne. 

Software-Lieferumfang der Zotac Zbox Nano AD10 Plus

Spartanisch präsentiert sich die Zotac Zbox Nano AD10 Plus beim Software-Lieferumfang. Das ist aber nicht weiter verwunderlich, schließlich will der Hersteller den Straßenpreis unter 300 Euro drücken. Daher verzichtet Zotac auf ein Betriebssystem und Programme, sondern legt nur eine Treiber-DVD bei.
Hilfreich sind hingegen der detaillierte mehrsprachige Quick Start Guide sowie das - leider nur englischsprachige - Handbuch. Hier erklärt der Hersteller in Wort und Bild alles Notwendige zur Betriebssystem-Installation und Inbetriebnahme der Zotac Zbox Nano AD10 Plus.
Einzig der Hinweis, dass die USB-3.0-Buchsen bei der Windows-Installation nicht ansprechbar sind, fehlte in der Beschreibung. Zotac hat aber zugesichert, hier einen extra Zettel beizulegen, der darauf hinweist, dass Sie das Installationslaufwerk und die Maus an die USB-2.0-Buchsen anschließen müssen.
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