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HTC ChaCha im Test

10.08.2011 | 10:00 Uhr |

QWERTZ-Tastatur, Touchscreen, Facebook-Button: Das HTC ChaCha ist das ideale Smartphone für Netzwerker. Und das zu einem fairen Preis. Welche Stärken und Schwächen das Android-Smartphone bietet, verrät der Test.

"Das HTC ChaCha hat einen Facebook-Button, welcher Sie fast alles mit nur einem Fingertip sofort teilen lässt" - so bewirbt HTC das ChaCha. Und in der Tat: Kaum ein Smartphone dürfte sich derzeit besser eignen, unterwegs Nachrichten in Bild, Ton und Text zu posten als das HTC ChaCha.

Handhabung und Bildschirm

Denn mit dem HTC ChaCha lassen sich Fotos direkt auf Facebook hochladen: Sie starten die Facebook-App über die Facebook-Taste unter der QWERTZ-Tastatur. Danach können Sie beispielsweise ein Foto machen und auf Facebook online stellen. Einen Link, ein Video oder die Musik, die Sie gerade hören, können Sie ebenfalls teilen – allerdings funktionierte das im Test nicht über den Facebook-Knopf. Hierzu müssen Sie auf das Facebook-Infofeld in der Mitte des Touchscreens klicken und die Facebook-App von HTC manuell öffnen.

Das HTC ChaCha besitzt eine ausgezeichnete Tastatur, die mit großen Tasten, weiten Abständen zwischen den einzelnen Buchstaben und einem angenehmen Druckpunkt das Tippen einer Statusmeldung vereinfacht. Bei Dunkelheit ist sie relativ gut ausgeleuchtet, nur die Zahlen sind etwas schwer zu lesen. Eine virtuelle Tastatur bietet das ChaCha nicht. Trotz Tastatur mit 26 Buchstaben plus Pfeiltasten ist das HTC ChaCha angenehm flach und leicht sowie zudem solide verarbeitet. Für die Hosentasche dürfte es allerdings einen Tick zu breit sein.

Super-schlanke Smartphones im Vergleich

HTC ChaCha: schneller Netzwerker
Vergrößern HTC ChaCha: schneller Netzwerker
© HTC

Die QWERTZ-Tastatur erfordert Kompromisse: So misst der kapazitive Touchscreen, der gut auf jede Eingabe reagiert, nur 2,6 Zoll (6,6 cm) in der Diagonalen. Entsprechend gedrängt und klein wirken die Icons, die HTC standardmäßig auf den Startbildschirm packt. Die Schrift sieht dagegen messerscharf aus. Zwar ist die Auflösung mit 480 x 320 Pixeln nicht gerade üppig, aufgrund des kleinen Displays kommt das aber nicht zum Tragen.

Gelungen ist die Menüführung, basierend auf Android 2.3.3 und HTC Sense, die für das ungewöhnliche, fast quadratische Displayformat ansprechend adaptiert wurde. Persönliche Einstellungen wie Klingeltöne oder Display-Gestaltung lassen sich mit einem Klick auf das Maler-Icons rechts unten im Bildschirm schnell arrangieren. Ebenfalls praktisch: In der Mitte des Displays prangt ein Feld, das die letzte Statusaktualisierung Ihrer Facebook-Freunde anzeigt. Ein Klick, und Sie landen direkt in HTCs Facebook-App, um alle Infos zu lesen.

Ausstattung und Software (25 %)

GSM / UMTS / HSDPA / HSUPA / LTE

Quadband / ja / 7,2 / 2,0 / nein

Bluetooth / WLAN / GPS

2.0 / 802.11n / ja

interner Speicher / Speichererweiterung / Speicherkarte im Lieferumfang

1024 MB / Micro-SD / nein

installierte Software / verfügbare Apps

35 von 100 Punkten / 1 = sehr viele

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Prozessor: HTC ChaCha mit 800 MHz

Als Prozessor kommt ein auf 800 Megahertz getakteter Prozessor zum Einsatz, der auf je 512 MB Arbeitsspeicher und internen Speicher zugreifen kann. Und obwohl die Basisdaten gleich ausfallen, arbeitet das HTC ChaCha deutlich schneller als das HTC Salsa , weil das HTC ChaCha zum Testzeitpunkt ein kleines Bios-Update spendiert bekam. Von fast unscheinbaren Verzögerungen mal abgesehen, erfüllt es seine Aufgaben vom Scrollen durch Webseiten über das Aufrufen und Ausführen von Apps bis hin zum Zoomen mit mehreren Fingern recht ordentlich.

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HTC ChaCha mit 5-Megapixel-Kamera

Die Kamera, deren Objektiv leider nicht geschützt ist, wird per Touch ausgelöst. Einen eigenen Auslöser, Motivprogramme oder einen Makromodus gibt es nicht. Dafür steht ein LED-Licht zum Aufhellen des Motivs bereit. Der Autofokus lässt sich per Gesichtserkennung für Portraits einsetzen. Dank GPS wird auf Wunsch der Aufnahmestandort gespeichert. Die Bildschärfe war dort, wo fokussiert wurde, sehr hoch, fiel aber zum Bildrand hin ab und hinterließ Weichzeichner-Effekte. Die Videokamera machte ordentliche Aufnahmen, sofern der Anspruch nicht auf HD-Video liegt.

Testergebnisse

Browser: Geschwindigkeit / Flash unterstützt

10 995 Punkte / ja

Geschwindigkeit: Startzeit / Datenübertragung / Tempo-Messung (Smartbench)

00:11 Minuten / 01:43 Minuten / 865 Punkte

Akkulaufzeit

05:09 Stunden

Kamera: Auflösung / Bildqualität / Autofokus / Touch-Fokus / Makro / Motivprogramme / Bildstabilisator / optischer Zoom / digitaler Zoom / mechanischer Auslöser

2592 x 1952 Bildpunkte / 3 / ja / ja / nein / nein

Video: Auflösung / Bild- und Tonqualität / Bildstabilisator / Aufnahme Stereoton

720 x 480 Bildpunkte / mittel / nein / nein

Videoformate / Audioformate /DLNA

WMV v9, WMV v10, H.263, H.264, MPEG-4 / aac, ogg, m4a, mid, mp3, wav, wma9 / ja

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