Apple iMAC

Apple Apple iMAC
Hersteller: Apple
Kategorie: iMac
Preise: 120 Angebote ab 999
Testnote: -
Leserwertung:

3 1

23.02.2010, 09:53

Alexander Kuch

Vergleichstest

HP Touchsmart IQ820 (Platz 2)

Fazit: 2000 Euro sind ein stolzer Preis für einen Multimedia-PC, aber der HP Touchsmart IQ820 ist ja auch luxuriös ausgestattet und wartet mit vielen technische Leckerbissen auf. Die Gestaltung der Touchsmart-Oberfläche ist sehr gut gelungen und mit ein paar Tricks können Sie auch unter Windows getrost auf Tastatur und Maus verzichten. Aufgrund des überzeugenden technischen und optischen Designs ist der HP Touchsmart IQ820 wie geschaffen fürs Wohnzimmer und kann dort die TV- und Hifi-Anlage perfekt ersetzen.
Wie ein schwarz glänzender Monolith thront der schwergewichtige HP Touchsmart IQ820 auf dem Tisch: Mit TV-Tuner und 25,5-Zoll-Display kann der Riesen-PC in punkto Bildqualität und edler Verarbeitung manchem Fernseher das Wasser reichen. Dabei verpasst HP seinem edlen All-in-One-PC eine Ausstattung, die sich gewaschen hat: Blu-ray-Laufwerk, Touchscreen-Display samt dafür programmierter Touchsmart-Oberfläche, Webkamera, Lautsprecher, Bluetooth, Gigabit-LAN und schnelles WLAN - und damit sind die Ausstattungshöhepunkte noch längst nicht erschöpft. Für soviel Luxus bittet Sie HP allerdings ordentlich zur Kasse: 2000 Euro kostete das gute Stück ursprünglich.
Ausstattung: HP setzt auf den Intel-Prozessor Core 2 Duo P7450 mit einer Taktfrequenz von 2,13 GHz. Der Arbeitsspeicher hat eine Kapazität von 4 GB, verteilt auf zwei Speichermodule zu je 2 GB DDR2-SDRAM. Für die Grafikdarstellung ist der Notebook-Grafikchip Nvidia Geforce 9600M GS zuständig. Diese Grafiklösung besitzt einen eigenen Speicher von 512 MB, zusätzlich kann der Grafikchip bis zu 2,3 GB vom Hauptspeicher abzweigen. HP liefert das Gerät mit Windows Vista Home Premium in der 64-Bit-Variante aus. 640 GB fasst die Festplatte Samsung HD642JJ. Beim optischen Laufwerk geizt HP nicht und spendiert dem HP Touchsmart IQ820 ein Combo-Laufwerk in Slot-in-Bauweise, das Blu-ray-Medien liest und DVDs sowie CDs brennt. In punkto Konnektivität präsentiert sich der All-in-One-Riese auf der Höhe der Zeit: Gigabit-Ethernet, schnelles WLAN 802.11/b/g/n, und Bluetooth 2.0 lassen keine Wünsche offen. Tastatur und Maus funken kabellos zum PC, für die Bedienung des Mediacenters legt HP eine Infrarot-Fernbedienung bei. Auf den beiden schmalen Gehäuseseiten finden Sie die Regler für die eingebauten Lautsprecher, einen Speicherkartenleser für die Formate MMC, MS, SD und XD, eine Firewire-Buchse, 2 analoge Audio- sowie 2 USB-Schnittstellen. Mit einem separaten Schalter aktivieren Sie das blaue Umgebungslicht: Diese Beleuchtung strahlt vom unteren Gehäuserand auf den Schreibtischbereich vor dem HP Touchsmart IQ820, auf dem die Tastatur liegt. Damit können Sie den PC auch in abgedunkelten Räumen verwenden. Neben 3 USB-Buchsen finden Sie einen S-Video-Eingang, einen koaxialen TV-Eingang, S/P-DIF-out, 2 analoge Audiobuchsen und den schon erwähnten LAN-Anschluss.
Blickfang des HP Touchsmart IQ820 ist das riesige Breitbild-Display mit einer Bild-Diagonale von stolzen 25,5 Zoll. Dieser Bildschirm hat eine spiegelnde Oberfläche und ist als Touchscreen nutzbar. Das Gehäuse des PCs ist mit einer edlen Klavierlack-Oberfläche verkleidet. Da sowohl auf dem Monitor als auch auf der Gehäuseoberfläche jeder Fingerabdruck sichtbare Spuren hinterlässt, liefert HP ein Display-Putztuch mit. Auf der rechten unteren Ecke des Bildschirmrahmens finden Sie eine Taste mit Haus-Symbol. Damit starten Sie die von HP selbst entwickelte Touchsmart-Oberfläche. Diese Benutzeroberfläche überzeugt durch intuitive Bedienung.
Tempo: 4896 Punkte erreicht der HP Touchsmart IQ820 im Benchmark 3D Mark. Damit läuft die Videowiedergabe bei Blu-ray-Filmen flüssig und ohne Ruckler. Für anspruchsvolle 3D-Spiele ist diese Rechenleistung allerdings zu gering, da es sich beim Notebook-Grafikchip Nvidia Geforce 9600M GS um eine abgespeckte Variante des Desktop-Chips handelt. Ältere DirectX-9-Spiele laufen in der Regel aber flüssig - wenn auch nicht immer in der nativen Auflösung mit voller Bildqualität. Mit 5939 Punkten bei PC Mark 05 überrundet der PC seinen kleinen Bruder HP Touchsmart IQ500 (5501 Punkte) zwar nur knapp, mit dieser Leistung können Sie aber problemlos Musik und Fotos bearbeiten. Insbesondere die Touchsmart-Oberfläche verbraucht nur wenig Systemleistung. Möchten Sie Videos in der PAL-Auflösung (768 x 576 Pixel) editieren, wird der PC dies in annehmbarer Zeit erledigen. Wenn Sie allerdings Videos in HD-Auflösung bearbeiten möchten, müssen Sie sich auf eine längere Rechenzeit einstellen.
Ergonomie: Ein durchschnittlicher Multimedia-PC zieht ohne Bildschirm etwa 60 bis 100 Watt im Desktop-Modus aus der Steckdose. Rechnen wir den Verbrauch eines externen TFT-Displays von etwa 50 Watt dazu, kommen wir insgesamt auf über 100 Watt. Unter diesen Gesichtspunkten ist der Stromverbrauch des HP Touchsmart IQ820 mit 85,7 Watt im Desktop-Betrieb akzeptabel. Unter Volllast steigt der Verbrauch auf 120,4 Watt. Der kleinere Vorläufer HP Touchsmart IQ500 hat im Vergleich dazu noch 155 Watt geschluckt. Inzwischen gibt es allerdings Komplett-PCs inklusive Display wie den Averatec All-in-One A1, der nur 33,3 Watt verbraucht. Allerdings setzt dieser PC konsequent auf Strom sparende Komponenten wie Intels Atom-Prozessor und GMA-Chipsatz und schafft deswegen nur einen Bruchteil der Rechenleistung, die der HP Touchsmart IQ820 vorweisen kann. Mit 25,7 dB(A) im Desktop-Modus arbeitet der PC zwar nicht flüsterleise, das Betriebsgeräusch wirkt aber keineswegs störend. Selbst unter Last arbeitet der Lüfter auf demselben Geräuschniveau und die Festplatte ist nur durch ein leises Knistern wahrnehmbar. Das Ergebnis: Die minimale Steigerung der Lautstärke unter Volllast auf 26,4 dB(A) ist mit dem Ohr kaum hörbar. Selbst Nettops wie der Wortmann Terra PC-Home 3000 i230 XPH und der Medion Akoya E2005 D Nettop rauschen mit über 28 dB(A) hier wesentlich lauter.
Ausführlicher Testbericht: HP Touchsmart IQ820 im Test
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