Notebook

HP Pavilion DV6-6005sg im Test

Donnerstag den 19.05.2011 um 10:00 Uhr

von Thomas Rau

Das HP Pavilion DV6-6005sg nimmt mit einem Vierkern-Prozessor von AMD den Kampf gegen Sandy-Bridge-Notebooks auf. Im Test erfahren Sie, wer den Sieg davon trägt.
Vierkern-Notebook im Test: HP Pavilion
DV6-6005sg
Vergrößern Vierkern-Notebook im Test: HP Pavilion DV6-6005sg

Das HP dv6-6005sg steckt in einem modischen, dunkelbraunen Glanzgehäuse. Ebenfalls schick: Die seitlichen Anschlüsse sind auf einer umlaufenden chromfarbenen Leiste angebracht. Wer aufrüsten will, braucht keinen Schraubendreher: Die Bodenplatte löst man einfach durch einen Schieberiegel und kommt an Festplatte, WLAN-Modul und die RAM-Steckplätze, von denen einer noch frei ist.

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Geschwindigkeit

Trotz des Vierkern-Prozessors AMD Phenom II P960 kann das HP Pavilion dv6-6005sg bei Standardprogrammen nicht mit Sandy-Bridge-Geräten mithalten: Im Test war es beispielsweise rund 30 Prozent langsamer als das Acer Aspire 5750G mit Core i5-2410M. 
Dafür lieferte die Grafikkarte AMD Radeon HD 6650M eine ordentliche Spieleleistung, die für die meisten DirectX-10-Spiele in maximaler Auflösung reichte. Statt der 3D-Karte kann das Pavilion dv6 auch die sparsamere Chipsatz-Grafik HD4250 nutzen: Allerdings muss ihn umständlich per Treiber einschalten. Im Akkubetrieb wird immer die Chipsatz-Grafik benutzt. Wenn man die Grafikkarte wechselt flackert der Bildschirm dreimal – NvidiasOptimus-Technik arbeitet da eleganter.

Geschwindigkeit Messergebnisse
Startzeit 47 Sekunden
Geschwindigkeit bei Büro-Programmen 75 Punkte
Geschwindigkeit bei Multimedia-Programmen 108 Punkte
Geschwindigkeit bei 3D-Spielen 4056 Punkte
Brenndauer CD / DVD / Blu-ray (Minuten) 10:00 / 5:03 /
Kopie von DVD auf Festplatte (Minuten) 10:40
USB-Anschlüsse: Lese- / Schreibrate 147,5 / 85,0 MB/s

Ausstattung

Im Gegensatz zur Rechenleistung ist die Ausstattung des HP Pavilion dv6-6005sg sehr konkurrenzfähig. Es bietet zum Beispiel ein Blu-ray-Laufwerk sowie zwei USB-3.0.Anschlüsse: Die Buchsen sind aber nicht wie üblich blau gekennzeichnet. Ein Fingerabdruck-Sensor, der zusammen mit der Software Simple Pass 2011 als Alternative zur Kennworteingabe dient, hat das Pavilion dv6 ebenfalls an Bord.

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Bildschirm

Das spiegelnde Display bietet Durchschnittskost. Es ist einigermaßen hell und zeigte einen ordentlichen Kontrast. Allerdings gehört es nicht zu den Schnellschaltern: Seine Reaktionszeit lag deutlich hinter anderen Notebook-Bildschirmen.

Bildschirm Messergebnisse
Helligkeit 206 cd/m²
Helligkeitsverteilung 80 %
Kontrast 632:1
Entspiegelung gering

Mobilität

Auch beim Akkutest konnte das HP Pavilion dv6 der Sandy-Bridge-Konkurrenz nicht das Wasser reichen: Es lief knapp vier Stunden. Aktuelle Intel-Notebooks wie das Dell Inspiron 15R arbeiten im Akkubetrieb länger und schneller.

Mobilität Messergebnisse
Akkulaufzeit 3:54 Stunden
Gewicht: Notebook (mit Akku) / Netzteil 2,62 / 0,52 Kilogramm

Donnerstag den 19.05.2011 um 10:00 Uhr

von Thomas Rau

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