Fazit:Der HP Officejet Pro 8000 Wireless erwies sich im Test als ausgewogener Büro-Drucker. Er lässt sich von mehreren Anwendern aus dem Netz und drahtlos ansteuern. Die Druckaufgaben meisterte er zwar nicht im allerschnellsten Tempo, dafür jedoch verlässlich und zu günstigen Seitenpreisen.
Besonderheit: Den Tintenstrahldrucker Officejet Pro 8000 Wireless sieht HP im Büro im Einsatz. Deshalb setzt der Hersteller bei diesem Officejet-Modell auf pigmentierte Tinten. Diese befinden sich in separaten Kartuschen, die wiederum von den Druckköpfen getrennt sind.
Ausstattung: Auf den ersten Blick ist der HP Officejet Pro 8000 Wireless sehr wuchtig gebaut. Allerdings rechtfertigt der Drucker diese Konstruktion mit einer integrierten Duplex-Einheit und einer Papierkassette für maximal 250 Blatt. Gleichzeitig zeigt sich der HP Officejet Pro 8000 Wireless flexibel in Sachen Ansteuerung: Er bringt neben dem üblichen USB-Port eine Ethernet-Schnittstelle und sogar WLAN mit.
Verbrauch: Gerade im Büro sind die Folgekosten von besonderer Bedeutung. Legten wir beim HP Officejet Pro 8000 Wireless die Patronen mit der höchsten Füllmenge zugrunde, kamen wir auf 1,4 Cent für die schwarzweiße und 4,2 Cent für die farbige Seite - äußerst günstige Seitenpreise. Im Standby-Modus zeigte unser Messgerät 3,5 Watt an. Ausgeschaltet ging der Stromverbrauch auf 0,5 Watt herunter. Das ist ein ordentliches Energiemanagement, das der Hersteller allerdings noch verbessern könnte. Der Grund: Die 0,5 Watt im ausgeschalteten Zustand zog allein das externe Netzteil.
Tempo: Im Textdruck kam der Officejet Pro 8000 Wireless auf ordentliche 59 Sekunden für zehn A4-Seiten. Aktivierten wir den doppelseitigen Druck, sank die Geschwindigkeit bei dieser Aufgabe auf 2:59 Minuten. Zehn farbige Seiten unseres PDFs dauerten 7:04 Minuten - vergleichsweise ordentlich flott.
Qualität: Für Pigmenttinten lieferte der HP Officejet Pro 8000 Wireless doch recht leuchtende Farben ab. Schwierige Farbgebungen wie Hauttöne sind allerdings nicht seine Stärke. Hier erkannten wir einen klaren Rotstich. Außerdem blieb auf Fotos ein leichtes Raster erkennbar. Dafür beherrscht der Tintenstrahler den Randlosdruck - selten bei Bürogeräten. Texte hatten eine gute Schwarzdeckung. Lobenswert fein zeichnete das Officejet-Modell Linien. Allerdings störten Satellitentröpfchen die Buchstabenschärfe ein wenig.
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