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HIS Radeon X1600 Pro Iceq

21.04.2006 | 11:00 Uhr |

Die Grafikkarte mit leisem Iceq-Kühlkörper arbeitet mit einem Einsteiger-Grafikchip und liefert genug Leistung, um in alle 3D-Titel hineinschnuppern zu können.

3D-Leistung: In unserem Testrechner war die Nvidia-Grafikkarte ziemlich schnell und lag bei weniger anspruchsvollen 3D-Titeln wie Far Cry und Unreal Tournament 2004 tempomäßig etwas vor den vergangenen Geforce-6800-Ultra-Grafikkarten. Bei aktuellen Spielen wie etwa Fear reichte ihre Kraft um die Bildqualität aufs Maximum und die Auflösung auf 1024 x 768 Pixel zu stellen – die durchschnittliche Bildrate lag so immer noch bei flüssigen 27 Bildern/s.

Nur aktuelle Karten bringen die naturgetreuen 3D-Effekte: HDRR (High Dynamic Range Rendering) etwa erlaubt bei sehr hellen Lichtquellen realitätsgetreue Überbelichtungseffekte. Treten Sie beispielsweise in einem 3D-Spiel aus einem dunklen Raum ins helle Sonnenlicht, werden Sie kurzzeitig geblendet, sehen also erstmal recht wenig. Um solche Lichteffekte erfahren zu können, ist die Unterstützung des Shader Model 3.0 Pflicht, da nur mit dieser Version solche komplexen Shader-Befehle möglich sind. Nvidia unterstützt das Shader Model 3.0 seit der Geforce-6-Familie, ATI zog erst mit der aktuellen X1000er-Grafikchipgeneration nach. Im Gegensatz zu Nvidia können Sie bei den ATI-Chips HDRR und Kantenglättung (Fachbegriff: Anti-Aliasing) gleichzeitig aktivieren - und zwar alle unterstützten Anti-Aliasing-Modi.

HD-Filme decodieren: HD-Videos sind im H.264-, AVC-Codec oder WMV9-Format komprimiert – nur aktuelle Grafikkarten unterstützen die Rechner-CPU beim Decodieren, da sie alleine nicht in der Lage ist, hoch aufgelöste HD-Videos flüssig wiederzugeben. Die Geforce-7300er-Reihe von Nvidia kann HD-Videos in der 720p-Auflösung decodieren. Ab der 7600er-Serie beherrschen die Chips 1080i. Die Leistung des Rechners sollte auf 3-GHz-Pentium-4-Rechner-Niveau liegen. Bei ATI unterscheidet sich die Leistung von Chip zu Chip: der Radeon X1600 kann HD-Videos auch mit der hohen Bitrate von 40 MBit/s bis hin zur 720p-Auflösung decodieren. Und die Premium-Modelle X1800 und X1900 schaffen maximal 1080p. Für die Videowiedergabe empfiehlt ATI eine 2,8-GHz-Pentium-4-Rechner-CPU.

Einen Testbericht von aktuellen AGP-Grafikkarten finden Sie im Artikels „ AGP-Grafikkarten im PC-WELT-Test “.

Wie wir im PC-WELT-Testcenter Grafikkarten testen, erfahren Sie hier .

TESTERGEBNIS

3D-Leistung (45%)

3,2

Ausstattung (30%)

3

Handhabung (15%)

2,7

Service (10%)

4,1

Qualitätsnote

3,1

Preis-Leistungs-Note

2,4

Preis:

rund 130 Euro

Anbieter:

HIS

Service/Garantie

01805/006368 (0,12 Euro/Min.) / 24 Mon.

http://germany.hisdigital.com

TECHNISCHE DATEN

Grafikchip

ATI Radeon X1600 Pro

Arbeitsspeicher

256 MB DDR2-SDRAM

Speicherdatenbus

128 Bit

Grafikchiptakt (MHz)

500

Speichertakt (MHz)

400 (800 effektiv)

Speicherzugriffszeit

2,6 ns

Grafikchipkühlung

aktiv

Speicherchipkühlung

keine

Stromanschluss

ja

Schnittstellen

VGA, DVI, TV-out

Lieferumfang

DVI/VGA-Adapter, S-VHS/Composite-Adapter, PowerCinema, 1 Spiel

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