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BenQ W6000 im Test

16.12.2009 | 18:33 Uhr |

Der Benq W6000 ist ein Beamer fürs Heimkino, der die Full-HD-Wiedergabe beherrscht. Die Bildqualität des Benq W6000 liegt dank moderner Technik auf hohem Niveau.

Der Beamer Benq W6000 präsentiert sich in einem schwarzen Kunststoffgehäuse in Klavierlack-Optik. Der Benq W6000 ist ein Full-HD-Projektor mit einer nativen Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten bei einem Seitenverhältnis von 16:9. Das Bild projiziert der der Benq W6000 mit der DLP-Technik (Digital Light Processing) auf die Leinwand. Die Technik des Benq W6000 basiert auf Mikrospiegeln, die das Licht der Projektionslampe auf die Leinwand ablenken und das Bild erzeugen. Diese Technik des Benq W6000 bietet gegenüber der LCD-Technik einen deutlich besseren Kontrast und verhindert Bewegungsunschärfen bei schnellen Kameraschwenks.

Installation und Handhabung: Der Benq W6000 lässt sich schnell aufbauen und an individuelle Bedürfnisse anpassen. Nach dem Anschluss an HD-Player oder -Receiver startet man das Einstellungsmenü des Benq W6000. Dank der übersichtlichen Struktur ist die passende Konfiguration des Benq W6000 problemlos und nach wenigen Minuten gefunden. Der Umfang der Einstellmöglichkeiten des Benq W6000 ist zudem reichhaltig. Positiv: Die Lüftungsschlitze sind an den Gehäuseseiten des Benq W6000 angebracht. Dadurch gelangt die warme Abluft nicht in den Lichtstrahl des Benq W6000, ein störendes Hitzeflimmern im Bild wird so verhindert. Die Schnittstellen des Benq W6000 liegen leicht zugänglich an der Rückseite des Gehäuses. Die Fernbedienung ist beleuchtet - gut in dunklen Räumen.

Bildqualität: Der Benq W6000 lieferte auf den ersten Blick ein sehr helles, strahlendes Bild. Kein Wunder angesichts der maximalen Lichtleistung des Benq W6000 von 2500 Ansi-Lumen. Soviel bieten normalerweise nur Business-Beamer. Mit dem Benq W6000 lässt sich so auch in recht hellen Räumen noch gut fernsehen oder Filme schauen. Die hohe Lichtleistung geht aber zu Lasten des Kontrastverhältnisses. Deutlich besser für das Filmvergnügen funktioniert der "Spar-Modus" des Benq W6000. Dank reduzierter Lichtleistung (1100 Ansi-Lumen) bietet der Benq W6000 einen sehr guten Kontrast, satte, aber dennoch natürliche Farben und eine hohe Bildschärfe. Auch die Bildtiefe des Benq W6000 überzeugte - vor allem bei HD-Filmen. Aber der Benq W6000 glänzte durch den verwendeten HQV-Chip (Hollywood Quality Video) auch beim Upscaling von DVD-Material auf die Full-HD-Auflösung. Und selbst das normale Fernsehsignal bringt der Benq W6000 gut auf die Leinwand. Bewegungsunschärfen bei schnellen Kameraschwenks entdeckten wir nicht.

Ausstattung: Der Benq W6000 hat ein gutes Schnittstellenangebot. Neben zwei HDMI-Anschlüssen (Version 1.3) besitzt der Benq W6000 drei analoge Video-Eingänge - unter anderem Komponente. Daneben gibt es USB- und VGA-Schnittstellen. Der Benq W6000 beherrscht alle HD-Bildformate bis hinauf zum besten 1080p/24-Modus für ruckelfreie Bilder.

Stromverbrauch und Geräuschpegel : Der Benq W6000 verbrauchte im Betrieb deutlich über 300 Watt Strom - das ist heftig. Immerhin sank er im Standby-Betrieb auf moderate 2,6 Watt. Nicht besonders gut schlug sich der Benq W6000 bei unseren Geräuschmessungen. Im Standard-Modus lag der Pegel des Benq W6000 bei bis zu 37 dB(a) - das ist ziemlich laut. Im Spar-Modus war es noch 32 dB(a) - nicht besonders störend, bei leisen Filmszenen aber noch deutlich hörbar.

Fazit: Der Benq W6000 ist ein Full-HD-Beamer, der alle HD-Wiedergabeformate bis 1080p/24 beherrscht. Durch die DLP-Technik liefert der Benq W6000 ein kontrastreiches Bild mit kräftigen, natürlichen Farben. Der Benq W6000 lässt sich einfach konfigurieren und bedienen. Den guten Gesamteindruck schmälern der hohe Stromverbrauch und der deutlich wahrnehmbare Geräuschpegel.

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