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Asus P7P55D Deluxe im Test

20.10.2009 | 11:04 Uhr |

Der Name lässt es ahnen - die Asus P7P55D Deluxe protzt nur so mit ihrer Ausstattung. Welche Vorzüge das Sockel-1156-Mainboard noch bietet, lesen Sie in unserem Test.

In der Deluxe-Version ist die Asus P7P55D mit drei Schaltern bestückt, die die so genannten "Overvoltage Settings" - im Bios angepasste Spannungswerte - für Speicher, Speicher-Controller und CPU aktivieren. Außerdem bietet die Asus P7P55D Deluxe mehr Slots und Schnittstellen als die Basis-Ausführung der Platine.

Ausstattung: So ist die Asus P7P55D Deluxe mit drei 16x-PCIe-Steckplätzen ausgestattet. Einer davon liefert jedoch nur 4fache Geschwindigkeit. Bei den beiden anderen Slots reduziert sich chipsatzbedingt die Bandbreite auf jeweils 8x, falls zwei Grafikkarten zu einem Verbund zusammengeschaltet sind. Die Asus P7P55D Deluxe unterstützt sowohl ATI Crossfire X, als auch Nvidias Quad-SLI.

Tempo: In unseren Benchmarks Cinebench und PCMark Vantage erzielte die Asus P7P55D Deluxe hervorragende Ergebnisse. Den Memory-Teil des PCMark Vantage absolvierte sie sogar als beste des Testfelds.

Overclocking: Nicht nur aufgrund der oben genannten Overvoltage Settings ließ sich die Asus P7P55D Deluxe sehr gut übertakten. Sie bot mit der getesteten Bios-Version auch viele andere Einstellmöglichkeiten für CPU, Chipsatz (PCH) und Speicher. So ließ sich etwa der jeweilige Zeitversatz (Skew Control) ändern. Alternativ zu den Optionen im Bios können Sie die beiliegende TurboV-Fernbedienung zum Übertakten nutzen. Sie ändert die Parameter, ohne dass Sie Ihre Beschäftigung am PC - Spielen, Arbeiten etc. - unterbrechen müssen.

Handhabung: Im ausgeschalteten Zustand verbrauchte die Asus P7P55D Deluxe noch ganze 2 Watt - das ist zuviel. Auch im Idle-Modus und bei Last lagen die Messwerte über dem Durchschnitt. Dafür gefiel uns das Platinen-Layout sehr gut, alle Slots waren einfach zugänglich, und auch der Lüfter ließ sich problemlos montieren. Die Lüftersteuerung übernimmt das Tool Fan Xpert.

Fazit: Die Asus P7P55D Deluxe war dank vieler Schnittstellen und Steckplätze üppig ausgestattet und schnitt auch bei den Tempotests sehr gut ab. Hinzu kommt, dass sich das Board auf mehrere Arten übertakten lässt und hierfür viele Optionen bietet. Einziger Nachteil: Die Platine ist nicht ganz billig.

Alternativen: Die MSI P55-GD80 war etwas besser ausgestattet als die Asus P7P55D Deluxe und deutlich genügsamer, was die Leistungsaufnahme angeht. Allerdings ließ sich die MSI-Platine nicht so gut übertakten, und sie kostet etwa 15 Euro mehr als ihre Asus-Kollegin.

Varianten:
Asus P7P55D
Asus P7P55D Deluxe
Asus P7P55D EVO
Asus P7P55D LE
Asus P7P55D Premium
Asus P7P55D Pro

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