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Abit AX78

01.04.2008 | 10:31 Uhr |

Die Platine verbrauchte relativ wenig Strom und hatte einige Features, die die Installation vereinfachen.

Das Abit-Modell ist mit zwei 16x-PCI-Express-Slots ausgestattet. Allerdings arbeitet einer davon nur mit 4facher Datenrate. Parallele oder serielle Schnittstelle gibt's nicht mal zum Nachrüsten. Neben der Lüftersteuerung per Software bietet die Platine außerdem eine entsprechende Funktion im Bios. Praktisch fanden wir auch, dass die Platine drei Möglichkeiten zum CMOS-Clear bietet: Neben dem üblichen kurzen Herausnehmen der Batterie stehen ein Jumper auf dem Board und ein Kippschalter am ATX-Schnittstellenfeld zur Verfügung.

Das Booten von USB-Stick klappte tadellos und ging sehr schnell über die Bühne. Darüber hinaus können wir der AX78 eine besondere Auszeichnung für ihr Umweltbewusstsein verleihen - im Idle-Modus und bei Volllast erzielte sie den geringsten Stromverbrauch des ganzen Testfelds. Negativ ist dagegen, dass Abit keine Telefon-Hotline bietet.

Fazit: Die Abit-Platine gefiel uns vom Layout und der Handhabung sehr gut. Allerdings lag sie in punkto Schnittstellen nur im Mittelfeld. Bei den Tempotests bildete sie sogar das Schlusslicht.

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