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Kaspersky Internet Security 2011 im Real-World-Test

24.06.2010 | 11:45 Uhr |

Die neue Antivirus-Generation 2011 von Kaspersky Lab hat sich einem ersten Test unter realistischen Bedingungen gestellt. Der erste Eindruck ist sehr gut, nur der rigorose Kopierschutz ist fragwürdig.

Mit Kaspersky Internet Security 2011 bringt der russische Hersteller eine neue Generation seiner Schutzlösung gegen Malware-Angriffe auf den Markt. Das Magdeburger Testlabor AV-Test hat die Software bereits in einem ersten Testlauf auf Herz und Nieren geprüft. Unter den zu lösenden Aufgaben war auch ein Test unter Realbedingungen.

Der erste Prüfpunkt ist jedoch stets die Malware-Sammlung der Wildlist, in diesem Fall die neueste aus dem Mai 2010. Diese Pflichtübung aller Virenscanner hat KIS 2011 ohne Problem absolviert - alle 4.685 Schädlinge sind sowohl vom Virenwächter (On-Access-Scanner) als auch bei einem manuellen Suchlauf (On-Demand-Scan) entdeckt worden. Wer sich hierbei Patzer leistet, hat vor allem ein Problem bei der Qualitätssicherung.

Die zweite zu nehmende Hürde ist eine weitaus größere Auswahl aktueller Schädlinge aus den Kategorien Adware/Spyware, Backdoors, Bots, Viren, Würmer sowie verschiedene Trojanische Pferde, einschließlich Passwortspione. Insgesamt sind es 445.775 schädliche Dateien. KIS 2011 hat in diesem Prüfpunkt hervorragende 99,45 Prozent erreicht. Zudem sind bei der Gegenprobe mit etwa 200.000 harmlosen Dateien keine Fehlalarme aufgetreten.

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