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MSI K9A2 Platinum

09.04.2008 | 10:32 Uhr |

Dank vieler Schnittstellen und Steckplätze konnte uns die Ausstattung der Platine überzeugen.

Das MSI-Board ist mit vier PCIe-16x-Slots bestückt, von denen zwei jedoch nur mit 8facher Datenrate arbeiten. Bei Vollbestückung reduziert sich die Geschwindigkeit bei allen Steckplätzen auf 8x. Neben zwei externen SATA-Buchsen bietet die Platine auch zwei Firewire-Schnittstellen. Eine davon befindet sich auf einem Slotblech, das auch zwei USB-Schnittstellen beherbergt. Zwei SLI-Steckverbindungen liegen ebenfalls bei.

Die Kandidatin ließ sich auch gut übertakten. Beispielsweise bot sie Optionen zum Ändern des Multiplikators. Was die Geschwindigkeit angeht, konnte die MSI-Platine voll punkten. Sie hatte die besten Ergebnisse im gesamten Tempotest und auch im Cinebench-Benchmark. Umso verwunderlicher, dass sie sehr lange brauchte, um unser Win PE vom USB-Stick zu booten.

Das Platinen-Layout gefiel uns nur bedingt: So waren die zwei PCIe-16x-Steckplätze mit 16facher Datenrate im Handbuch mit der Farbe "mazarine", also einem Blauton, beschrieben. Da die vier Slots jedoch alle blau sind, wenn auch in zwei unterschiedlichen Schattierungen, gestaltete sich die Identifikation etwas schwierig. Hinzu kommt, dass eine lange Grafikkarte den Pin-Anschluss des Netzteil-Lüfters blockierte.

Fazit: Die Platine arbeitete schnell und zuverlässig. Zwar gab's bei der Handhabung einige Punktabzüge. Die Ausstattung war jedoch gut.

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