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Nexoc Osiris S627

21.01.2009 | 09:30 Uhr |

Sie wollen mehr Rechenleistung als ein Netbook bietet, aber trotzdem mobil arbeiten? Dann bietet sich ein günstiges Subnotebook an - zum Beispiel das Nexoc Osiris S627 Black.

Nexoc Osiris S627 im Sysmark-Vergleich
Vergrößern Nexoc Osiris S627 im Sysmark-Vergleich
© 2014

Das Nexoc Osiris S627 gibt es in vielen verschiedenen Ausstattungsvarianten. Unser Testmodell kostet rund 730 Euro: Damit ist es zwar deutlich teurer als ein Netbook, für ein Subnotebook aber sehr günstig. Nexoc setzt beim Osiris S627 auf einen Barebone von Clevo: Der matt-schwarze Deckel mit feiner Maserung und die Glanzlackierung des Displayrahmens sowie der Handballenablage wirken auf den ersten Blick sehr edel. Besonders robust ist das Gehäuse allerdings nicht: Es knarzt schon bei geringem Druck, auch die Unterseite wirkt wenig solide.

Tempo: Die Einsteiger-Doppelkern-CPU Pentium Dual Core T3200 (2,0 GHz) beschleunigt das Subnotebook im Sysmark 2007 auf sehr ordentliche 85 Punkte. Damit ist es zwar rund 30 Prozent langsamer als Subnotebooks, die mit einem aktuellen Core 2 Duo laufen. Aber seine Rechenleistung liegt höher als bei Subnotebooks mit einem stromsparenden (Ultra-)Low-Voltage-Prozessor. Zum Vergleich: Netbooks schaffen im Sysmark 2007 rund 35 Punkte.

Ausstattung: Die Festplatte des Osiris S627 ist mit 250 GB ausreichend groß, einen DVD-Brenner hat das Subnotebook auch an Bord. Komplett ist die Netzwerkausrüstung mit Gigabit-LAN, 11n-WLAN und Bluetooth. Einen HDMI-Ausgang oder Firewire-Anschluss besitzt das S627 nicht, dafür aber drei Audiobuchsen - darunter ein digital-optischer Ausgang -, eine 1,3-Megapixel-Webcam sowie einen Fingerprint-Leser. Den Kartenleser sichert Nexoc mit einem Plastikpfropfen, der sich aber nur umständlich aus dem Steckplatz herauspulen lässt.

Mobilität: Die Akkulaufzeit des Osiris S627 ist enttäuschend - nur knapp über zwei Stunden hält es ohne Netzstrom durch. Denn Nexoc stattet das Subnotebook mit einem 3-Zellen-Akku aus: Dadurch wiegt es aber immerhin unter zwei Kilogramm trotz des integrierten DVD-Brenners.

Ergonomie: Die Leuchtdichte des Displays ist sehr gleichmäßig verteilt, ansonsten kann es nicht überzeugen. Die Helligkeit reicht nur für Innenräume, unter freiem Himmel lässt sich das spiegelnde Display kaum ablesen. Den Vogel schießt das S627 aber beim Lautstärketest ab: Unter Last dröhnte der Lüfter mit über 4 Sone - die meisten PCs sind leiser als dieses Subnotebook.

Handhabung: Die Tastatur des Osiris S627 ist kaum kleiner als die eines Standard-Notebooks. Nur einige Satzzeichen-Tasten fallen schmaler aus. Das Schreibgefühl war okay, das Tasten-Feedback fanden wir allerdings zu lasch. Beim Touchpad nervte, dass die linke Taste einen sehr unterschiedlichen Druckpunkt bot, je nachdem, ob man sie am äußeren oder inneren Rand drückte.

Fazit: Verglichen mit anderen Subnotebooks spricht der günstige Preis für das Nexoc Osiris S627. Auch Rechentempo und Ausstattung sind okay. Doch bei wichtigen Kriterien für mobile Rechner wie Akkulaufzeit, Verarbeitung und Lautstärke fällt es durch.

Alternativen: Noch günstiger, aber deutlich rechenschwächer ist das Asus N10J mit dem Netbook-Prozessor Atom N270. Für rund 1000 Euro gibt es das Samsung Q210 Aura P8400 , das hohes Rechentempo und lange Akkulaufzeit bietet.

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