Günstiges Leichtgewicht
MSI Wind U200 im Test
Die Festplatte im Wind U200 beispielsweise ist 320 GB groß, Netbooks haben höchstens eine 250 GB große Platte an Bord. Ausstattungsmerkmale wie HDMI-Ausgang für den Anschluss eines digitalen Monitors oder Gigabit-LAN für schnelles Netzwerk per Kabel sind bei Netbooks ebenfalls selten.
Auch das Tempo des Wind U200 liegt über Netbook-Niveau - aber nur knapp: Standard-Notebooks mit 15-Zoll-Display, die genauso günstig sind wie das Wind U200, bieten deutlich mehr Rechenleistung.
Das Wind U200 ist angenehm leicht - mit 1,48 Kilogramm wiegt es fast so wenig wie ein Netbook mit 10-Zoll-Display. Dafür enttäuschte es bei der Akkulaufzeit: 4,5 Stunden sind für einen Mobilrechner zu wenig - egal, ob man das Wind U200 mit einem Netbook oder einem leichten Notebook vergleicht.
Ebenfalls kaum tauglich für unterwegs ist das spiegelnde Display des MSI Wind U200: Für draußen ist es nicht hell genug - und auch drinnen wünscht man sich mehr Leuchtkraft. Weitere kleine Nervigkeiten störten uns im Test: Der Lüfter läuft ständig - leise zwar, in ruhiger Umgebung aber hörbar. Das Gehäuse des MSI Wind U200 sieht mit dem randlosen Glas-Panel gut aus, wirkt aber nicht robust. Man muss das geöffnete Notebook am Display nur leicht berühren, schon wackelt es. Bei unserem Testgerät funktionierte außerdem weder die Recovery-Funktion von der Festplatte noch konnten wir mit dem installierten Tool eine Backup-DVD erstellen.


