Günstiges Leichtgewicht
Averatec 4600
Ausstattung: Anders als beim Rechentempo bietet das Averatec 4600 bei der Ausstattung nicht mehr, als man in dieser Preisklasse derzeit erwarten darf. Eine 160 GB große Festplatte, ein DVD-Brenner und 11g-WLAN finden sich auch in den meisten anderen Notebooks unter 500 Euro. Ähnlich sieht es bei den Schnittstellen aus: Das Averatec 4600 bringt mit drei USB-Ports, Kartenleser, Firewire und Web-Cam kaum mehr als eine Grundausstattung mit.
Mobilität: Mit 2,3 Kilogramm wiegt das Averatec 4600 rund 500 Gramm weniger als die meisten 15,4-Zoll-Notebooks. Auch die Akkulaufzeit von etwas mehr als drei Stunden ist ordentlich. Anders als ähnlich günstige Notebooks muss man den Averatec-Laptop also nicht nur auf dem Schreibtisch stehen lassen, so kann es auch sinnvoll mobil nutzen.
Ergonomie: Auf dem 14,1 Zoll großen Display zeigt das Averatec 4600 eine Auflösung von 1280 x 800 Bildpunkten. Verglichen mit der gleichen Auflösung auf einem 15,4-Zoll-Notebook wirken Schrift und Icons beim Averatec-Laptop etwas schärfer, aber auch kleiner. Die Bildqualität ist höchstens mittelmäßig: Das Display leuchtet in der Mitte zwar sehr hell, ist aber vor allem am oberen Rand deutlich dunkler. Auch bei Kontrast und Farbdarstellung ermittelten wir nur mäßige Werte. Die Lüftersteuerung hat Averatec nicht gut gelöst: Der Lüfter dreht auch unter hoher Last immer nur für wenige Sekunden auf volle Drehzahl und schaltet dann zurück, nur um wenig später hochzudrehen. Das stört die Konzentration deutlich stärker als ein gleichbleibendes Drehgeräusch.
Handhabung: Die Tastatur hat die von größeren Notebooks gewohnte Breite, die Tasten liegen im Standardabstand von 19 Millimetern. Beim Tippen gibt die Tastatur links und rechts mehr nach als in der Mitte. Die Tasten besitzen einen ausreichend spürbaren Druckpunkt. Beim schnellen Tippen fällt die klappernde Leerzeichen-Taste störend auf.
Verarbeitung: Auf Druck reagiert das Gehäuse des Averatec 4600 mit leichtem Knarzen. Es ist aber insgesamt solide verarbeitet. Zwar verzichtet Averatec beim Deckel auf ein glänzendes Lackdesign, dennoch bleiben Fingerabdrücke deutlich sichtbar. Arbeitet man länger am Notebook, erwärmt sich die rechte Handballenablage spürbar.
Alternativen: Ein bisschen günstiger, aber auch langsamer ist das Acer Extensa 5220-1A1G16. Über eine größere Festplatte mit 250 GB verfügt das Fujitsu-Siemens Amilo Pa 2510.






