Günstiges 17-Zoll-Notebook
HP Compaq Presario A910EG
Ausstattung: Das HP Compaq Presario A910EG bietet die Standards dieser Preisklasse – dazu gehören eine 160-GB-Fesplatte und ein DVD-Brenner, Fast-Ethernet-LAN und 11g-WLAN. Die Schnittstellen-Ausstattung enttäuscht dagegen: Nur drei USB-Ports, keine Firewire-Buchse und kein PC-Card- oder Expresscard-Steckplatz sind selbst auf diesem Preisniveau sehr dürftig. An einen digitalen Monitorausgang darf man da gar nicht erst denken. Einsteiger bekommen mit dem HP Total Care Advisor immerhin eine übersichtliche Software-Sammlung für Sicherheit und Systemanalyse. Recovery-Medien fehlen: Man muss sie über die mitgelieferte Software selbst erstellen – was aber nur einmal erlaubt ist.
Ergonomie: Das spiegelnde Display des A910EG schnitt bei den Messungen ordentlich ab. Leuchtdichte und Helligkeitsverteilung sind gut, der Kontrast ausreichend. Farben stellt es etwas blass, aber stimmig dar. Unter Last lässt sich der Lüfter mit maximal 1,2 Sone hörbar vernehmen, stört aber nicht.
Handhabung: Ins große Gehäuse passt ein vierspaltiger Ziffernblock für die Tastatur. Sie gibt beim Tippen ein wenig nach, die Tasten melden aber ein deutliches Druck-Feedback. Gewöhnungsbedürftig ist das Touchpad, dessen Oberfläche den Finger spürbar abbremst. Die Tasten liegen recht tief und besitzen daher so gut wie keinen spürbaren Druckpunkt.
Mobilität: HP spart beim A910EG am Akku, der nur 47 Wh fasst. Daher läuft das Notebook ohne Netzstrom nur knapp über zwei Stunden. Es ist dafür mit nur 3,1 Kilogramm aber auch einer der leichtesten 17-Zoll-Laptops.
Alternativen: Besser ausgestattet und deutlich schneller ist das Fujitsu-Siemens Amilo Xa 2528, das aber auch über 100 Euro mehr kostet. In derselben Preisklasse wie das Compaq Presario A910EG spielt auch das Asus F7F: Es ist allerdings etwas langsamer und sein Design deutlich schlichter.



