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Takems Blade (4 GB)

03.02.2009 | 14:28 Uhr |

Allerlei Extras, ein schönes Farbdisplay sowie ein besonders niedriger Preis - dies könnte das Rezept des Player-Herstellers Takems gewesen sein. Was dabei herausgekommen ist, erfahren Sie hier.

Günstig, mit allerlei Extras und obendrein günstig - keine schlechte Idee. Allerdings müssen auch Qualität, Handhabung, Ausstattung sowie natürlich auch der Klang mitspielen.

Ausstattung: Neben MP3-Songs vermag das Gerät auch MP4-Videos abzuspielen und JPEG-Bilder anzuzeigen. Hierzu hat der Hersteller ein 1,8-Zoll-großes Farb-TFT-Display eingebaut. Darüber hinaus kann der Takems Blade durch den eingebauten FM-Tuner auch Radioprogramme empfangen und aufzeichnen. Selbst Sprache nimmt das handliche Abspielgerät auf - direkt über das eingebaute Mikrofon. Ferner zählen eine Diashow-Funktion sowie ein Equalizer zur Ausstattung. Als Besonderheit legt der Hersteller ein Netzteil bei. So müssen Sie nicht immer den PC anwerfen, um den Akku das Players aufzuladen. Die Akkulaufzeit lag bei 8:15 Stunden - das ist relativ kurz.

Handhabung: Gut gefallen hat uns das kleine und leichte Gehäuse. Auch ein Display macht Laune, besodners wenn es farbig ist und eine hohe Auflösung bietet. Das vorliegende Modell bietet nur 162 x 128 Pixel - zu wenig für ungetrübten Foto- und Videospaß. Auch die Tastenbelegung war gewöhnungsbedürftig - ein Beispiel: Zur Lautstärkeregelung müssen Sie zuerst die Vol-Taste drücken - aber nicht zu kurz, sonst aktivieren Sie den A-B-Wiederholungsmodus. Erst dann können Sie mit den Skip-Tasten (vorwärts und zurück) die Lautstärke verändern.

Audioqualität & Klang: Je niedriger der Klirrfaktor am Messgerät, desto höher ist die Wertung in der Audioqualität. Der Blade zeigte einen Klirrfaktor von 0,043 Prozent - kein Spitzenwert, aber noch okay. Auch die Abweichung im Bass war zu verschmerzen, sie lag bei gerade mal 1 dB - im Hochtonbereich bei 0,35 dB. In Verbindung mit einem Ohrhörer verschlimmerte sich die Bassschwäche auf 13 dB - das ist zu hoch und deutlich zu bemerken. Die mitgelieferten Ohrhörer klangen entsprechend bassarm. Aber auch im Hochtonbereich konnten sie nicht überzeugen, denn sie hörten sich scharf an und neigten zu deutlichem Klirren.

Fazit: Günstiger Player der vieles kann, aber nichts richtig gut. Die Funktionen sind gelegentlich etwas umständlich. Auch der Klang wird echte Musikliebhaber nicht überzeugen.

Alternativen: Statt einem sehr günstigen Player wie etwa auch dem Teac MP-370 (Preis: 25 Euro), dem Trekstor i.Beat emo (Preis: 30 Euro) oder dem Takems Passion (Preis: 33 Euro) könnten Sie sich auch mal einem klanglich hochwertigeren Kandidaten zuwenden. Die bislang beste Klangqualität bescheinigten wir dem Sony NWZ-A828 (Preis: 124 Euro). Auch sehr gut gefiel uns der Creative Zen X-Fi , der für 136 Euro erhältlich ist. Und die beste Audioqualität, sprich die besten Messergebnisse erreichte ebenfalls der Sony NWZ-A828 (Preis: 124 Euro).

Varianten: Takems Blade (2 GB)

Takems Blade (4 GB)

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