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BenQ W1000 im Test

21.12.2009 | 14:55 Uhr |

Der Benq W1000 ist ein Full-HD-Beamer fürs Kino zuhause. Er basiert auf der DLP-Technik und hat eine nativen Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten.

Der Beamer Benq W1000 zeigt sich in einem weißen, nicht allzu großen Gehäuse. Die Optik des Benq W1000 sitzt nicht zentral im Gehäuse, sondern auf der linken Seite. Der Benq W1000 basiert auf der DLP-Technik (Digital Light Processing), die gegenüber der LCD-Technik besseren Kontrast und fehlende Bewegungsunschärfen verspricht. Der Benq W1000 ist ein Full-HD-Beamer mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten.

Installation und Handhabung: Der Benq W1000 lässt sich unkompliziert anschließen und konfigurieren. Nach der Verbindung mit Blu-Ray-Player, DVD-Player oder Receiver gelangt man über das Bedienfeld am Benq W1000 oder die Fernbedienung ins übersichtliche Bildschirmmenü. Das Menü des Benq W1000 bietet alle wichtigen Einstelloptionen. Die Schnittstellen des Benq W1000 liegen gut zugänglich an der Rückseite des Gehäuses. Die warme Abluft wird seitlich aus dem Benq W1000 herausgeführt. Dadurch kann die warme Luft nicht in den Lichtstrahl des Benq W1000 geraten und störendes Hitzeflimmern verursachen. Nicht gut: Der Benq W1000 besitzt keinen horizontalen und vertikalen Lensshift. Praktisch ist dagegen der kleine integrierte Lautsprecher des Benq W1000. Er liefert natürlich keinen besonders guten Ton, aber für eine spontane Filmvorführung - ohne umständlichen Anschluss an die Stereoanlage - reicht die Qualität.

Bildqualität: Der Benq W1000 liefert ein recht helles Bild, das auch in nicht abgedunkelten Räumen das Fernsehen oder das Filme sehen erlaubt. Allerdings besitzt dieser Standard-Bildmodus keinen besonders guten Kontrast. Besser sind die Ergebnisse im Spar- und Filmmodus. Hier liefert der Benq W1000 kräftige Farben mit gutem Kontrast. In der Grundeinstellung wirkten besonders Hauttöne etwas unnatürlich. Eine Nachjustierung der Farboptionen des Benq W1000 verbessert die Darstellung deutlich. Die Ausleuchtung des Benq W1000 über den gesamten Bildbereich könnte besser sein. Bewegungsunschärfen bei schnellen Kameraschwenks etwa bei Sportübertragungen entdeckten wir nicht.

Ausstattung: Der Benq W1000 besitzt alle Schnittstellen, die ein moderner Beamer haben sollte. Neben zwei HDMI-Eingängen (Version 1.3 für die Dartsellung bis zur Darstellung von 1080p/24) besitzt der Benq W1000 diverse analoge Schnittstellen wie Komponente und S-Video. Daneben hat der Benq W1000 eine USB-Schnittstelle.

Stromverbrauch: Im Betrieb verbrauchte der Benq W1000 maximal 233 Watt - das ist nicht wenig. Im Standby-Betrieb ging der Bedarf auf niedrige 2,6 Watt zurück. Der Geräuschpegel ist besonders im Eco-Modus nicht besonders hoch. Bei leisen Filmszenen ist der Lüfter aber durchaus hörbar.

Fazit: Der Benq W1000 ist ein günstiger Full-HD-Beamer, der alle HD-Formate bis zu 1080p/24 wiedergibt. Die Bildqualität des Benq W1000 liegt auf durchaus gutem Niveau, eine Nachjustierung über das Bildschirmmenü steigert die Bildqualität zusätzlich. Der Geräuschpegel Benq W1000 ist nicht allzu hoch.

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