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BenQ W1000

22.12.2009 | 12:45 Uhr |

Der Benq W1000 ist ideal fürs Heimkino. Der Full-HD-Beamer arbeitet mit DLP-Technik bei einer Auflösung von 1920 x 1080.

Testbericht zum Benq W1000

Der Full-HD-Beamer hat ein weißes, nicht allzu großes Gehäuse. Seine Optik sitzt auf der linken Seite im Gehäuse. Der Benq W1000 arbeitet mit DLP-Technik (kurz für: Digital Light Processing). Gegenüber der LCD-Technik verspricht sie besseren Kontrast und verhindert Bewegungsunschärfen bei schnellen Kameraschwenks. Der Benq W1000 hat eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln und ist ein preiswerter Full-HD-Beamer.

Benq W1000: Installation und Handhabung: Der Benq W1000 ist schnell angeschlossen und konfiguriert. Sein übersichtliches Bildschirmmenü bietet alle wichtigen Einstellmöglichkeiten. Alle Schnittstellen sind gut zugänglich an der Gehäuserückseite des Benq W1000 angebracht. Die warme Abluft entweicht seitlich. So gerät sie nicht in den Beamer-Lichtstrahl und verursacht kein störendes Hitzeflimmern. Manko: Der Benq W1000 hat keinen vertikalen und horizontalen Lensshift. Praktisch ist dagegen ein kleiner integrierter Lautsprecher. Er liefert zwar keinen besonders guten Sound, aber wenn man spontan etwas vorführen will, ohne erst die Stereoanlage anzuschließen, reicht die Qualität.

Benq W1000: Bildqualität: Der Benq W1000 bringt ein recht helles Bild, sodass man auch in Räumen fernsehen oder Filme schauen kann, die nicht abgedunkelt sind. Dieser Standard-Bildmodus zeigt allerdings keinen besonders guten Kontrast. Im Spar- und Filmmodus sind die Ergebnisse besser. Hier zeigt der Benq W1000 durchweg kräftige Farben und Kontrast. Besonders Hauttöne wirken in der Grundeinstellung etwas unnatürlich. Wenn man die Farboptionen nachbessert, wird die Darstellung aber deutlich besser. Bei der Ausleuchtung über den vollen Bildbereich könnte der Benq W1000 besser sein. Bewegungsunschärfen, etwa bei schnellen Kameraschwenks, haben wir nicht bemerkt.

Benq W1000: Ausstattung: Der Benq W1000 verfügt über alle Schnittstellen, die man an einem modernen Beamer braucht: zwei HDMI-Eingängen (in der Version 1.3 für alle Formate bis zur 1080p/24-Darstellung), diverse analoge Schnittstellen wie S-Video und Komponente sowie eine USB-Schnittstelle.

Benq W1000: Stromverbrauch: Der Benq W1000 brauchte im Betrieb maximal 233 Watt - nicht wenig. Im Standby-Betrieb waren es nur niedrige 2,6 Watt. Besonders im Eco-Modus ist der Geräuschpegel nicht besonders hoch. Allerdings ist der Lüfter bei leisen Filmszenen durchaus hörbar.

Fazit: Mit dem Benq W1000 bekommen Sie einen günstigen Full-HD-Beamer. Er gibt alle HD-Formate bis 1080p/24 wieder. Seine Bildqualität liegt auf gutem Niveau. Außerdem ist der Benq W1000 relativ leise.

Quelle: PC-Welt

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