Günstiger 11n-WLAN-Router

Belkin N+ Wireless Router im Test

Montag, 09.11.2009 | 09:30 von Thomas Rau
Der Belkin N+ ist ein günstiger 11n-WLAN-Router mit Gigabit-Switch. Unser Test klärt, ob er bei Tempo und Ausstattung mit teureren WLAN-Routern mithalten kann.
Günstiger 11n-WLAN-Router im Test: Belkin N+
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Der Belkin N+ sitzt in einem matt-schwarzen Gehäuse. Den WLAN-Funkverkehr wickelt der Router über zwei externe Antennen ab, die sich nicht wechseln lassen. Der WLAN-Router unterstützt den Draft-11n-Standard, funkt aber im Gegensatz zu teureren WLAN-Routern nur über die 2,4-GHz-Frequenz.

Tempo des Belkin N+
Bei den Tempo-Tests zeigte der Belkin N+ eine starke Leistung: Über die kurze Messdistanz von drei Metern erzielte er 94 MBit/s. Auch über längere Entfernungen waren die Transferraten verhältnismäßig hoch: Über 40 Meter schaffte der Belkin N+ noch sehr gute 36 MBit/s. Dabei half dem WLAN-Router, dass er in unserer störungsfreien Testumgebung auf 40-MHz-Kanälen übertragen konnte, da Belkin als Standardeinstellung klugerweise einen automatischen Wechsel zwischen 20- und 40-MHz-Kanälen vorgibt.

Sicherheit beim Belkin N+
Der Belkin N+ ist ab Werk unverschlüsselt. Auch der Konfigurations-Assistent erzwingt keine Verschlüsselung, empfiehlt dem Anwender aber wenigstens, WPA2 zu verwenden. Auch um den Passwort-Schutz für das Konfigurationsmenü muss sich der Anwender selbst kümmern. Wie alle aktuellen 11n-Router bietet der Belkin N+ aber WPS (Wifi Protected Setup), um eine sichere WLAN-Verbindung per Knopfdruck oder Eingabe einer PIN aufzubauen.
Außerdem bringt der Belkin N+ zwei Merkmale mit, die in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich sind: Über den ECO-Modus lässt sich die WLAN-Funktion zeitgesteuert abschalten. Per Gastzugang können Sie Besuchern mit Belkin N+ Zugang zum Internet gewähren, aber verhindern, dass sie aufs lokale Netzwerk zugreifen können: Dabei kann man eine eigene SSID fürs das Gastnetz vergeben, und es auch unabhängig vom Haupt-WLAN verschlüsseln.

Ausstattung des Belkin N+
Im Belkin N+ sitzt ein 4-Port-Switch mit Gigabit-Tempo. Welcher Port mit dem Netzwerk verbunden ist, lässt sich aber an den LEDs des WLAN-Routers nicht erkennen - er bietet nur eine LED-Leuchte für alle Ports.
USB-Massenspeicher wie Stick oder Festplatte kann man ebenfalls an den Belkin N+ anschließen. Nach dem Installieren der beigelegten Software Storage Manager auf dem lokalen Rechner tauchte das USB-Gerät im Explorer als Netzlaufwerk auf. Alternativ lässt sich über die Eingabe der IP-Adresse des Routers auf den USB-Speicher zugreifen. Im Router-Menü selbst gibt es keine Einstellmöglichkeiten für den USB-Zugriff. Der Belkin N+ lässt sich auch im Access-Point-Modus betreiben.

Handhabung des Belkin N+
Die Bestwertung in dieser Kategorie verdient sich der Belkin N+ vor allem durch seine niedrige Leistungsaufnahme. Sowohl im WLAN-Betrieb als auch ohne Funkübertragung zeigte sich der Router extrem genügsam.
Das Router-Menü ist recht übersichtlich - aber nur, weil es nicht besonders viele Einstellmöglichkeiten bietet. Die grundlegenden Optionen sind aber vorhanden: Damit wird der Belkin N+ den meisten Anwendern ausreichen, für ambitionierte Netzwerker fällt sein Funktionsumfang aber zu spartanisch aus.

Fazit
Der Belkin N+ punktet mit hohem Übertragungstempo und niedrigem Stromverbrauch. Außerdem ist er noch sehr günstig, zumal er Ausstattungsmerkmale wie Gigabit-Switch, USB-Anschluss und Gastzugang mitbringt. Der Belkin N+ ist empfehlenswert für Anwender, die einen unkomplizierten WLAN-Router für die 2,4-GHz-Frequenz suchen.

Montag, 09.11.2009 | 09:30 von Thomas Rau
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