19.09.2008, 08:13

Thomas Rau

Günstige Laptops

Die besten Notebooks unter 500 Euro

Ein guter Laptop muss nicht teuer sein – und auch nicht klein und rechenschwach wie ein Eee PC. In der Preisklasse unter 500 Euro gibt es viele Notebooks, die für wenig Geld viel bieten.
Viele Anwender denken bei günstigen Notebooks nur an Eee PC & Co. Doch diese Netbooks kosten zwar nicht viel Geld, haben aber auch zahlreiche Nachteile: Kleines Display, unergonomische Tastatur, spartanische Ausstattung und bescheidene Rechenleistung. Wer sich damit nicht abfinden will, bekommt für unter 500 Euro eine große Auswahl an Standard-Notebooks. Sie machen als PC-Ersatz mit 15,4 Zoll großem Display und vielen Schnittstellen eine deutlich bessere Figur als die Netbooks. Bei Rechenleistung und Ausstattung sind sie ihnen sowieso haushoch überlegen.
Gut genug für Office & Co.
Die 500-Euro-Notebooks reichen für Office-Anwendungen und Internet-Surfen locker aus. Höchstens bei aufwändigen Excel-Berechnungen spürt man ihre Tempo-Defizite. Online sind auch anspruchsvollere Surf-Aufgaben, wie das Abspielen von Flash-Videos kein Problem. Auch Bildbearbeitung geht: Bei vielen Bildern oder rechenintensiven Filtern muss man aber länger warten.
Auch Multimedia ist für die Billig-Notebooks kein Fremdwort – so lange es nicht um Wiedergabe von High-Definition geht. Denn erstens fehlt den Notebooks dieser Preisklasse ein entsprechendes Blu-Ray-Laufwerk, zweitens sind CPU und Grafikeinheit bei ihnen zu schwach für eine ruckelfreie Wiedergabe und drittens erlaubt auch die Qualität ihrer Displays keinen HD-Filmgenuss. Fürs DVD-Anschauen oder die Wiedergabe von Divx-Filmen sind sie aber geeignet – selbst WMV-HD in 720p-Auflösung meistern fast alle problemlos.
Auch bei der Ausstattung muss man nicht viele Kompromisse machen: Ein DVD-Brenner gehört zur Standardausstattung. Die Festplatten sind je nach Notebook 120 bis 250 GB groß – für die meisten Anwender dürfte das genügen. Netzwerkseitig bieten die Billig-Notebooks Fast-Ethernet-Anschluss fürs Kabel-LAN und mindestens WLAN nach Standard 802.11g – einige Geräte arbeiten auch mit dem schnelleren 11n-WLAN. Bluetooth ist in dieser Preisklasse dagegen selten.
Bei den Schnittstellen muss man genauer hinschauen, ob die gewünschten Buchsen vorhanden sind: USB-Ports gibt’s immer – manchmal aber nur drei. Auch Firewire zum Anschluss eines Camcorders oder ein Speicherkartenleser ist meistens, aber nicht immer vorhanden.
Wann müssen Sie mehr investieren?
Notebooks mit einem hoch getakteten, aktuellen Mobil-Prozessor kosten 1000 Euro oder mehr. Das lohnt sich aber nur für Anwender, die diese Rechenleistung auch wirklich benötigen – zum Beispiel bei der Videobearbeitung, beim 3D-Modelling oder beim Erstellen aufwändiger Multimedia-Webseiten. Auch wer oft und viel mit mehreren Anwendungen gleichzeitig arbeiten, wird das Arbeitstempo der günstigen Notebooks nicht schätzen. Im Leistungs-Benchmark Sysmark 2007 liegen die Notebooks der 500-Euro-Klasse rund 30 bis 40 Prozent hinter der 800-Euro-Klasse. Verglichen mit den derzeit schnellsten Notebooks sind sie nur halb so rechenstark.
Auch 3D-Spiele können Sie bei den Billig-Notebooks vergessen – außer, Sie bevorzugen Klassiker, die vier Jahre oder mehr auf dem Buckel haben oder sind bereit auf die meisten Effekte und hohe Auflösungen zu verzichten. Ein Beispiel: Bei Far Cry schaffen die meisten 500-Euro-Notebooks bei minimalen Effekten und einer Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten nicht über 20 Bilder pro Sekunde.
Zugreifen – aber überlegt
In der 500-Euro-Klasse lauern allerdings auch viele Schnäppchenfallen: Hersteller schmeißen Ladenhüter oder veraltete Technik zu Spottpreisen auf den Markt. Häufig fehlt bei Billig-Angeboten auch Windows: Kein Problem, wenn man noch eine Lizenz frei hat oder ohnehin Linux nutzen will. Doch wenn man gleich nach dem Auspacken starten will, sollte man darauf achten, dass man ein Billig-Notebook mit vorinstalliertem Betriebssystem erwirbt.
Auf der nächsten Seite präsentieren wir Ihnen die besten Notebooks unter 500 Euro aus dem PC-WELT-Testcenter.
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