Was diese Monsterkarte kann? DirectX 10-Titel stark beschleunigen, HD-Videos flüssig wiedergeben und beste 3D-Bildqualität bis 1600 x 1200 Pixel darstellen. Leise ist sie obendrein!
Diese Grafikkarte hat wenig mit einer Referenzkarte zu tun. Lüfter, Taktraten und sogar die Innereien des Chips unterscheiden sich vom Referenzmodell deutlich. Aber all das verrät schon der Name "Geforce GTX 260 Sonic 216 SP" - zumindest dann, wenn man die Namenszusätze zu deuten weiß: "Sonic" bedeutet beim Grafikkartenhersteller Palit, dass ein anderer Kühlkörper verwendet wird und die Taktraten von Chip und Grafikspeicher hochgedreht sind. Und tatsächlich, statt eines Nvidia-Standardkühlers wurde hier ein Spezialkühler mit zwei großen Lüftern eingesetzt. Der Grafikchip werkelt mit 625 MHz, der Speicher mit 2200 MHz - normal wären 576 respektive 1242 MHz. Der Zusatz "216 SP" (Stream Processor) nennt die Anzahl der Shader, also 216 Stück. Normalerweise arbeiten im Geforce GTX260 192 Shader. Erklärung: Der 260er ist eigentlich ein Geforce GTX 280 mit 240 Shadern, die jedoch nicht alle im werkseigenen Test einwandfrei funktionierten. Doch statt den Chip wegzuwerfen, deaktiviert Nvidia einfach eine ganze Reihe an Shadern, taktet sie niedriger und verkauft den Chip dann etwas günstiger als 260er-Version. Aufgrund der deaktivierten Bereiche ist die Karte im Strombedarf genügsamer als eine Geforce GTX280 - statt einem 8poligen und einem 6poligen Stromanschluss braucht eine Grafikkarte mit
Geforce-GTX260-Kern daher nur zwei 6polige Stecker.
3D-Leistung: Die aufgemotzte Grafikkarte ist etwas flotter als ein AMD-ATI-Radeon-HD4870-Modell - damit bietet der neuer 260er-Chip ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis, schließlich kosten beide Karten ungefähr gleich viel. Die 260er ist jedoch merklich langsamer als eine Karte mit Nvidia-Geforce-GTX-285-Chip, der wiederum auch über 100 Euro teurer ist. In der Praxis heißt dies, dass Sie beispielsweise den sehr anspruchsvollen 3D-Titel Crysis mit 1600 x 1200 Bildpunkten bei höchster Bildqualität gerade noch so spielen können - im Benchmark-Durchlauf kam die Palit Geforce GTX260 auf 23 Bilder/s. Damit ist sicher: Alle neuen 3D-Kracher von 2009 und 2010 werden mit dieser Grafikkarte auch bei hohen Auflösungen und anspruchsvollen Bildeinstellungen durchweg flüssig laufen.
Ausstattung: Die Karte bringt 896 MB GDDR3-Speicher mit, die über ein 448 Bit breites Interface angesprochen werden. Das sind sehr ungewöhnliche Werte, meist werden 512 oder 1024 MB verbaut und diese mit 128-, 256- oder 512-Bit-Bussen versorgt. Die Schnittstellenausstattung birgt hingegen keine Überraschungen. Wie üblich warten zwei DVI-Buchsen, ein TV-Ausgang sowie eine SLI-Schnittstelle auf Anschluss. Das Netzteil - 500 Watt sollte es zu liefern imstande sein - schließen Sie über zwei 6polige Stecker an. Im Lieferumfang gibt es ein Handbuch - das deutschsprachige Kapitel ist mit zwei Seiten extrem knapp -, eine Treiber-CD, einen DVI-VGA-, einen DVI-HDMI- sowie einen S-HDTV-Adapter.
Infos zur Handhabung, das Testfazit, Varianten und Alternativen finden Sie auf der nächsten Seite dieses Tests.
Spezialkühlkörper
Diese Grafikkarte hat wenig mit einer Referenzkarte zu tun. Lüfter, Taktraten und sogar die Innereien des Chips unterscheiden sich vom Referenzmodell deutlich.
Spezialkühlkörper
Diese Grafikkarte hat wenig mit einer Referenzkarte zu tun. Lüfter, Taktraten und sogar die Innereien des Chips unterscheiden sich vom Referenzmodell deutlich.
Leises Betriebsgeräusch
Diese Karte ist mit ihrem großen Doppellüfter-Design deutlich leiser als das Referenzmodell von Nvidia, welches nur auf einen Lüfter zurückgreifen kann. Im Windows- und (HD-)Video-Betrieb arbeitete sie kaum hörbar. Unter Last trat die Karte sanft aus der allgemeinen Geräuschkulisse hervor - unangenehm laut oder störend war sie jedoch in unseren Tests nicht.
Aufgemotzter Geforce GTX260
Der Grafikchip werkelt mit 625 MHz, der Speicher mit 2200 MHz - normal wären 576 respektive 1242 MHz. Der Zusatz "216 SP" (Stream Processor) nennt die Anzahl der Shader, also 216 Stück. Normalerweise arbeiten im Geforce GTX260 192 Shader.
GTX260: ein abgespeckter 280er
Der 260er ist eigentlich ein Geforce GTX 280 mit 240 Shadern, die jedoch nicht alle im werkseigenen Test einwandfrei funktionierten. Doch statt den Chip wegzuwerfen, deaktiviert Nvidia einfach eine ganze Reihe an Shadern, taktet sie niedriger und verkauft den Chip dann etwas günstiger als 260er-Version.
Nur zwei 6polige Anschlüsse
Aufgrund der deaktivierten Bereiche im 3D-Chip ist die Karte im Strombedarf genügsamer als eine Geforce GTX280 - statt einem8poligen und einem 6poligen Stromanschluss braucht eine Grafikkarte mit Geforce-GTX260-Kern daher nur zwei 6polige Stecker.
Testfazit
Flotte Grafikkarte für den Einstieg in den High-End-Bereich. Das getunte Modell besticht durch hohe Leistung und einen besonders leisen Lüfter - vergleichbare Konkurrenzprodukte sind deutlich lauter.
Schnittstellen
Die Schnittstellenausstattung birgt keine Überraschungen. Wie üblich warten zwei DVI-Buchsen, ein TV-Ausgang sowie eine SLI-Schnittstelle auf Anschluss.
Ausstattung und Dreingaben
Im Lieferumfang gibt es ein Handbuch - das deutschsprachige Kapitel ist mit zwei Seiten extrem knapp -, eine Treiber-CD, einen DVI-VGA-, einen DVI-HDMI- sowie einen S-HDTV-Adapter.
3D-Mark Vantage
Dieser DirectX-10-Benchmark bezifferte die Leistung der Palit-Grafikkarte auf 12.265 3D-Marks.
3D-Mark 06
Im DirectX-9-Benchmark erreichte die Grafikkarte 14.406 3D-Marks.
GPU-Z
Das Tool zeigt übersichtlich alle Kenndaten einer Grafikkarte an.
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