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Kodak M530 im Test

25.02.2010 | 08:45 Uhr |

Die Kodak M530 kommt im schicken zweifarbigen Gehäuse. Auf der übersichtlich gestalteten Rückseite dominiert das 2,7 Zoll große Display. PC-WELT klärt im Test, ob die Digitalkamera auch mit der Bildqualität punkten kann.

Mit der M530 bringt Kodak ein günstiges Modell für Fotoneulinge, die möglichst viele Einstellungen ihrer Kamera überlassen wollen. So ist das Gerät mit einem Automatikmodus ausgestattet, der das Motiv selbständig analysiert und gegebenenfalls die Gesichtserkennung oder ein Motivprogramm zuschaltet.

Ausstattung: Die Kodak M530 richtet sich in erster Linie an Einsteiger. Daher lassen sich in der Programmautomatik (P-Modus) lediglich die Lichtempfindlichkeit, der Weißabgleich, der Farbmodus und die Schärfe ändern. Auch die Belichtungskorrektur funktioniert nur im P-Modus. Interessant: Der höchste Empfindlichkeitswert ist ISO 1000.

Alle Bilder, die Sie auf einer Speicherkarte ablegen, lassen sich über den Share-Knopf der Kodak M530 mit einem Attribut versehen, etwa um sie später zu Flickr, Facebook, YouTube oder dem Kodak-eigenen Online-Album Kodak Gallery zu schicken. Auch ein Versand per Mail ist auf diese Weise möglich. Zuguter Letzt können Sie Bilder in der Kamera zuschneiden und kopieren.

Handhabung: Bei der Kodak M530 lassen sich die wichtigsten Bildparameter über die i-Taste ändern. Die Moduswähltaste auf der Kameraoberseite bringt Sie in die Vollautomatik, das Menü der Motivprogramme oder den Filmmodus. Nervig: Nach jedem Ausschalten ist die Kodak M530 wieder zurück in der Vollautomatik, egal, was Sie zuvor eingestellt hatten. Immerhin bleiben geänderte Bildparameter erhalten.

Wenn Sie die Kodak M530 das erste Mal an den PC anschließen, startet ein Assistent, über den Sie Kodaks Easyshare-Software herunterladen. Mit diesem Programm lassen sich Bilder verwalten und beispielsweise zu Grusskarten gestalten.

Bildqualität: Bei mittlerer und langer Brennweite verlief die Auflösung der Kodak M530 einigermaßen gleichmäßig. Dafür lag der Weitwinkel-Wirkungsgrad in der Bildmitte bei 105 Prozent - was auf die starke Scharfzeichnung zurückzuführen ist - und fiel zum Bildrand hin auf unter 50 Prozent ab. In Bildern macht sich dies dadurch bemerkbar, dass in der Bildmitte Artefakte auftreten, am Bildrand hingegen Unschärfen. Insgesamt erzielte die Kodak M530 einen befriedigenden Wirkungsgrad von 65,7 Prozent, der einer effektiven Auflösung von 5,1 Megapixeln entspricht.

Hinsichtlich des Bildrauschens schnitt die Kodak M530 überwiegend ausreichend ab. Lediglich bei ISO 80 waren die Messwerte befriedigend. Dafür war der Dynamikumfang hoch, was bedeutet, die Kamera nimmt auch kontrastreiche Motive mit vielen Details auf, ohne dass Schatten und Lichter absaufen beziehungsweise überstrahlen. Zudem produziert die Kodak M530 viele Helligkeitsstufen zwischen den hellsten und dunkelsten Bildbereichen.

Fazit: Die Bildqualiät der Kodak M530 konnte uns nicht überzeugen. Vor allem das Bildrauschen und die Auflösung bei kurzer Brennweite gaben Anlass zur Kritik. Dafür sorgt der hohe Dynamikumfang für kontrastreiche Bilder.

Alternativen: Die Kodak Z1085 IS gibts für etwa 20 Euro weniger, dafür arbeitet die Kamera auch "nur" mit 10 Megapixeln. Ihre Bildqualität war besser als die der Kodak Z530, vor allem hinsichtlich des Wirkungsgrads und des Bildrauschens. Aber auch die Ausgangsdynamik war etwas höher.

Varianten:
Kodak M530 rot
Kodak M530 dunkelgrau
Kodak M530 grün
Kodak M530 blau

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