Günstig spielen
Fujitsu-Siemens Amilo Pa 3515
AMD will das mit der Puma-Plattform ändern: Der im Chipsatz M780G integrierte Grafikchip HD3200 soll auch für anspruchsvollere Spiele ausreichen. Fujitsu-Siemens setzt diese Grafiklösung im günstigen 15,4-Zoll-Notebook Amilo Pa3515 ein.
Mobilität: Der Chipsatz ist also durchaus spieletauglich. Besonders sparsam ist er allerdings nicht. Im Akkutest hielt das Amilo Pa 3515 zwar über 3,5 Stunden durch – sehr ordentlich. Allerdings klemmt Fujitsu-Siemens einen großen Akku (71 Wh) ans Notebook, das dadurch heftige 2,88 Kilogramm wiegt. Im Akkubetrieb nimmt der Laptop knapp 20 Watt auf – da sind einige Mobilrechner mit 3D-Karte sparsamer.
Ausstattung: Entsprechend der Preisklasse ist das Amilo Pi 3540 nicht besonders üppig ausgestattet. Vielen Anwendern werden aber 250-GB-Festplatte, DVD-Brenner und Fast-Ethernet-Netzwerk reichen. Das WLAN-Modul funkt mit dem aktuellen 11n-Standard. Bei den Schnittstellen gehen Firewire, Modem und TV-out ab. Dafür gibt es links zwei USB-Anschlüsse und rechts einen kombinierten USB-/e-SATA-Port. Ein externer Monitor kommt per DVI-I ans Notebook: Der passende Adapter, um einen analogen Monitor anzuschließen, liegt aber nicht bei. Ebenso wenig wie eine Recovery-DVD: Backup-Medien muss man sich selbst brennen.
Ergonomie: Die Bildqualität des spiegelnden Displays geht in Ordnung. Helligkeit, Kontrast und Farbdarstellung reichen für Alltagsaufgaben vollkommen aus – selbst für Filme und Fotos, obwohl es dafür natürlich deutlich bessere, aber auch sehr viel teurere Notebooks gibt. Der Lüfter läuft mit maximal 0,9 Sone: Durch das unauffällige, tiefe Drehgeräusch stört er aber nicht. Außerdem kann man ihn per Knopfdruck in einen leisen Modus versetzen, in dem er mit maximal 0,6 Sone arbeitet.
Handhabung: Die Tastatur überzeugte uns nicht – das Schreibbrett gibt beim Tippen etwas nach. Die Tasten besitzen nur einen geringen Hub und einen wenig ausgeprägten Druckpunkt. Wenigstens ist der Cursorblock abgesetzt: Blindschreiber werden das zu schätzen wissen.
Verarbeitung: Das Gehäuse im neuen schwarz-weißen Amilo-Design ist insgesamt ordentlich verarbeitet. Nur wenn man leichten Druck auf die linke Handballenablage ausübt, quietscht es vernehmlich – und da man das bei der Arbeit am Notebook oft tut, fehlt dies auch negativ auf.
Alternativen: Noch günstiger, aber dafür auch deutlich langsamer ist das Acer Extensa 5220-1A1G16. Das Fujitsu-Siemens Amilo Pa 2510 ist ähnlich gut ausgestattet wie das Amilo Pa 3515: Es hat aber eine kürzere Akkulaufzeit und eine schwächere CPU.



