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Die besten Digitalkameras mit Sucher

13.01.2009 | 14:31 Uhr |

Je kleiner die Kamera, desto seltener hat sie einen Sucher. Stattdessen muss das Display zum Einfangen der Motive herhalten. Doch nicht immer ist diese Art zu Fotografieren problemlos durchführbar. Denn auch das beste Display stößt irgendwann an seine Grenzen. Lesen Sie bei uns, welche aktuellen Kameras noch über einen Sucher verfügen und welches Modell davon das beste ist.

Kaum eine aktuelle Kompaktkamera besitzt noch einen optischen oder elektronischen Sucher. Grund dafür ist, dass die Hersteller ihre Geräte möglichst klein halten wollen und daher das Display zum Einfangen der Motive vorsehen. Prinzipiell ist dem auch nichts entgegenzuhalten: Der Bildausschnitt, der auf dem Kameradisplay zu sehen ist, stimmt meist exakt mit dem gemachten Bild überein, da die Kamera die Daten direkt vom Bildsensor abgreift. Auch benötigen moderne Bildschirme längst nicht mehr so viel Strom wie noch vor ein paar Jahren, gehen bei ständigem Gebrauch also nicht mehr zu Lasten der Akkulaufzeit. Außerdem haben die Hersteller die Qualität der Vorschau, sprich, die Display-Auflösung, optimiert. Und die Schirme sind immer größer geworden, was das Einfangen eines Motivs vereinfacht.

Doch egal, wie gut oder praktisch ein Display ist: Wenn die Sonne scheint, geben die meisten Bildschirme kaum noch etwas wieder - und nur wenige Kompaktkameras lassen sich mit einer Sonnenblende ausstatten. In solchen Situationen ist ein Sucher unabdingbar. Soll Ihre zukünftige Kamera über einen Sucher verfügen, bleibt Ihnen fast nur der Griff zu einer Bridge-Kamera. Diese Geräte sind jedoch im Vergleich zu einer Kompaktkamera recht groß und schwer. Ansonsten stattet lediglich Canon manche Kompaktmodelle der Ixus- und Powershot-Reihe mit einem Sucher aus. Eine eher exotische Lösung hat Ricoh im Sortiment: Das Hersteller bietet für seine GX200 optional einen Sucher zum Aufstecken an.

Was den Suchertyp angeht, so gibt es derzeit zwei Arten: Ein optischer Sucher ist an das Zoomobjektiv einer Digitalkamera gekoppelt und besteht wie dieses aus einem Linsensystem. Da ein optischer Sucher jedoch sehr klein ist und oberhalb des Objektivs sitzt, stimmen Sucher- und Bildausschnitt nur zu etwa 85 Prozent überein. Beim elektronischen Sucher wird das Bild auf ein Mini-Display projiziert, das durch das Guckloch der Kamera zu sehen ist. Hier stimmen Bildausschnitt und Sucherbild wie bei einem "großen" Kamera-Display in der Regel zu 100 Prozent überein.

Wir haben aktuelle Bridge- und Kompaktkameras mit Sucher getestet und nach ihrer Bildqualität bewertet ( Testverfahren DC Tau ). Die Top 10 stellen wir Ihnen auf Seite 2 dieses Tests detaillierter vor. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir die verlinkten Einzeltests aus Zeitgründen nicht aktualisieren können, so dass Preise und Einzelwertungen (Punkte bzw. Noten) nicht mehr aktuell sind. Aktuelle Einzelwertungen (max. 100 Punkte) finden Sie in der Tabelle auf dieser Seite. Auf Seite 3 präsentieren wir Ihnen spezielle Kauftipps der Redaktion - etwa die Kamera mit der besten Bildqualität beziehungsweise das Modell mit dem geringsten Bildrauschen. Suchen Sie grundlegende Tipps zum Kamerakauf, sollten Sie einen Blick in unsere Kaufberatung Digitalkameras werfen.

Rang

Kameramodell

Bildqualität

Ausstattung

Suchertyp

1

Fujifilm Finepix S100FS

83

51

elektronisch

2

Casio Exilim Pro EX-F1

83

51

elektronisch

3

Kodak C653

78

34

optisch

4

Canon Powershot A650 IS

78

45

optisch

5

Canon Powershot A720 IS

77

44

optisch

6

Fujifilm Finepix S9600

77

51

elektronisch

7

Canon Digital Ixus 960 IS

76

47

optisch

8

Canon Powershot G9

76

54

optisch

9

Canon Powershot G10

75

57

optisch

10

Panasonic DMC-FZ18

75

55

elektronisch

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