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Die besten Digitalkameras bis 150 Euro

22.07.2008 | 14:04 Uhr |

Die Flut an neuen Digitalkameras nimmt kein Ende. Wer da nicht genau weiß, was er will, ist schnell verloren. Meist ist der Preis ein erstes Auswahlkriterium. Wir haben uns Kameras bis 150 Euro angeschaut.

Selbst wenn Sie sich eine Preisgrenze gesetzt haben, gibt es immer noch verschiedene Gesichtspunkte, die Sie beim Kauf einer Digitalkamera beachten sollten. Zuerst einmal gilt: Eine hohe Auflösung ist kein Garant für gute Bilder! Und auch, wenn Sie Ihre Kunstwerke später ausdrucken wollen, reicht eine Kamera mit 6 bis 8 Megapixeln locker aus. Alles, was darüber hinausgeht, brauchen Sie entweder für Vergrößerungen oder für die Weiterverarbeitung der Bilder.

Auf das optische Zoom achten
Neben der Auflösung ist auch das Zoom ein wichtiges Kriterium beim Kamerakauf. Vergessen Sie hier jedoch nie den Unterschied zwischen optischem und digitalem Zoom: Denn anders als beim optischen Zoom, wo ein Linsensystem für die Vergrößerung sorgt, rechnet die Kamera beim Digitalzoom den Bildausschnitt auf die gezoomte Größe hoch. Das geht auf Kosten der Bildqualität, da es sich nicht um "echte" Bildinformationen handelt.
Ein zweiter Nachteil des Digitalzooms ist, dass Sie nie die volle Kameraauflösung nutzen können. Denn als Berechnungsgrundlage für die Vergrößerung dient die ausgewählte Auflösung einer Kamera. Arbeitet ein Gerät beispielsweise mit 1600 x 1200 Pixeln, liegt bei einem digitalen 2fach-Zoom die Ausgabeauflösung bei 800 x 600 Pixel. Die Formel lautet: eingestellte Auflösung/digitaler Zoomfaktor = Ausgabeauflösung. Je höher also der Digitalzoom ist, desto weniger Pixel haben Sie für das Bild.

Manuelle Einstellungen
Natürlich können Sie die Möglichkeiten einer 150-Euro-Kamera nicht mit denen einer teureren Kollegin vergleichen. Dennoch bieten auch einige günstigen Modelle heutzutage schon Halbautomatiken und andere manuelle Optionen. Auf jeden Fall sollte Ihre Kamera einen unterdrückten Blitz besitzen. Alles andere ist zwar praktisch, aber nicht wirklich nötig. Wesentlich wichtiger ist dagegen der Weißabgleich. Hier sollte Ihre Kamera mindestens Einstellungen für Kunstlicht/Neonröhre, Glühlampe, Tageslicht und Wolken zulassen. Optionen wie "Sonnenuntergang" oder ein manueller Weißabgleich sind in dieser Preisklasse eher Ausnahmen. Auch Motivprogramme sollten vorhanden sein. Die wichtigsten sind hier neben dem Makro-Modus die Optionen "Porträt", "Landschaft", "Sport/Action" und "Nachtaufnahme". Zu guter Letzt sollte Ihre Kamera einen manuell wählbaren Empfindlichkeitsbereich bieten - ISO 100, 200 und 400 sind optimal, wobei Sie beachten sollten, dass gerade Kameras aus dem unteren Preissegment bei höheren Empfindlichkeiten zu starkem Bildrauschen neigen.

Um Ihnen einen Eindruck zu geben, wie die Auflösung mit der Bildqualität zusammenhängt, haben wir Ihnen auf dieser Seite die fünf Kameras unter 150 Euro mit der besten Bildqualität zusammengestellt. Die fünf Kameras mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis finden Sie dagegen auf Seite 2 dieses Artikels. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir die verlinkten Tests aus Zeitgründen nicht aktualisieren können.

Produktname

Auflösung (Megapixel)

Bildqualität (max. 100 Punkte)

Bildrauschen

1

Kodak C653

6,1

76

3,86

2

Kodak V803

8,0

71

4,00

3

Canon Powershot A470

7,1

69

3,99

4

Nikon Coolpix L12

7,1

69

2,49

5

Casio Exilim Hi-Zoom EX-V7

7,1

68

2,58

Je kleiner der Wert ist, desto besser

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