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Die Digitalkamera mit dem geringsten Bildrauschen
Die Nikon Coolpix S640 schnitt bei den Bildqualitätstests größtenteils gut ab. Lediglich die Helligkeitsverteilung gab Anlass zur Kritik. Die Auflösung war zwar etwas zu niedrig, verlief jedoch relativ gleichmäßig, was in einem befriedigenden Wirkungsgrad resultierte. Das ist besser als eine hohe Auflösung in der Bildmitte, die zum Bildrand hin abfällt und ebenfalls ein befriedigendes Durchschnittsergebnis liefert.
Die Fujifilm Finepix F600EXR lieferte eine nur befriedigende Bildqualität ab. Daran war vor allem die viel zu niedrige gemessene Auflösung Schuld. Sie ließ zum Bildrand hin stark nach, was sich in Unschärfen bemerkbar macht. Ansonsten bietet die 16-Megapixel-Kamera einige tolle Ausstattungspunkte wie den GPS-Empfänger, die Full-HD-Videofunktion und den regelbaren EXR-Bildsensor - dessen verschiedene Modi sollten Sie nutzen, um das beste aus Ihren Bildern herauszuholen.
Die Samsung EX1 hebt sich mit ihrem Objektiv von der Konkurrenz ab. Die Bildqualitätstests absolvierte sie größtenteils gut. Lediglich bei der Ausgangsdynamik war das Ergebnis zu niedrig. Und abgesehen von der VGA-Videoauflösung konnten auch die Ausstattung sowie die Bedienung der Kamera überzeugen.
Die Fujifilm Finepix F550EXR bietet einige tolle Ausstattungsmerkmale. Allerdings konnte sie mit ihrer Bildqualität nicht überzeugen: Die gemessene Auflösung war zu niedrig, das Bildrauschen bei höheren ISO-Werten zu stark und der Dynamikumfang zu gering. Einzig bei der Handhabung konnte die Kamera einige Punkte wettmachen - sie arbeitete schnell und ließ sich gut bedienen.
Die Casio Exilim EX-Z2000 machte ordentliche Bilder, auch wenn die Ausgangsdynamik etwas zu niedrig war. Dafür produzierte sie wenig Bildrauschen und eine relativ hohe Auflösung. Die Bedienung war intuitiv, außerdem arbeitete die Kamera schnell. Und dank der vielen Motivprogramme und der Premium-Automatik eignet sich die Casio Exilim EX-Z2000 besonders gut für Einsteiger.
Die zweite Fujifilm-Kamera mit EXR-Sensor schnitt im Test ordentlich ab. Einziger größerer Kritikpunkt war die Auflösung der Finepix F70 EXR, die etwas zu niedrig war. Dafür stellten wir einen hohen Dynamikumfang und ein gutes Rauschverhalten fest.
Wer eine Outdoor-Kamera sucht, der darf tief in die Tasche greifen - das ist bei der Olympus TG-810 nicht anders. Stolze 329 Euro UVP kostet die Digitalkamera, aus deren technische Daten lediglich die besonders hohe Bildschirmauflösung hervorsticht. Aber bei der TG-810 liegt der Fokus auch auf dem wasser-, staub-, stoß- und kälteresistenten Gehäuse. Ihr Bildqualität war befriedigend, woran in erster Linie die zu niedrigen Ausgangsdynamik schuld ist.
Bei der Sony Cybershot DSC-HX9V scheiden sich die Geister: Einerseits bietet die Digitalkamera einige tolle Ausstattungsmerkmale wie das 16fach-Zoom oder den GPS-Empfänger. Andererseits waren die Auflösung und der Dynamikumfang zu niedrig für eine Kamera mit 16-Megapixel-Sensor. In Anbetracht des stolzen UVP stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis daher nicht.
Obwohl die Olympus SZ-30MR einen recht geringen Dynamikumfang vorzuweisen hatte, sorgten das Rauschverhalten und der Wirkungagrad dafür, dass die Kamera bei den Bildqualitätstests gut abschnitt. Die Ausstattung bietet einige Schmankerl, die vor allem für Videofreunde interessant sind. Bei der Handhabung könnte Olympus jedoch noch nachbessern und die Kamera etwas schneller machen.
Bewegungsabläufe in nur einem Bild aufnehmen, die Belichtung automatisch ausgleichen und den Nebel aus Landschaften herausretuschieren - die Casio Exilim EX-H30 scheint eine Kamera für alle Situationen zu sein. Im großen und Ganzen hinterließ sie bei den Testern einen ordentlichen Eindruck. Die Bildqualität war okay, bis auf die zu niedrige Ausgangsdynamik. Wenn Sie jedoch allzu kontrastreiche Motive vermeiden, sollten Sie damit keine Probleme haben.


