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Das beste Mainboard mit Sockel LGA1156

30.10.2009 | 08:46 Uhr |

Intels neue Core-CPUs sind schnell, stromsparend – und inzwischen auch bezahlbar. Daher ist der Core i5 der ideale Prozessor zum Aufrüsten. Als Basis dient ihm ein Mainboard mit LGA1156. Die besten Modelle finden Sie in unserem Vergleichstest.

Anfang September hat Intel eine neue CPU für den Massenmarkt vorgestellt – den Core i5. Er eignet sich vor allem für Aufrüster, denn ein Core i5 mit Mainboard und Speicher kostet Sie etwa 330 Euro. Im Vergleich zur leistungsorientierten Core-i7-Plattform sind das gut 100 Euro weniger. Wir haben aktuelle Platinen für den Core i5 untersucht und präsentieren Ihnen auf den folgenden Seiten die fünf besten Modelle.

Prozessor und Chipsatz: Die technischen Besonderheiten
Die Neuerungen des Core i5 lassen sich vor allem in Verbindung mit dem dazugehörigen Chipsatz P55 Express sehen. Denn erstmals für einen Intel-Chipsatz ist der P55 Express nicht in North- und Southbridge aufgeteilt, sondern besteht nur aus einem einzigen Chip. Intel nennt diesen PCH (Platform Controller Hub) und lagert verschiedene Funktionen der früheren Northbridge in die CPU aus. So sitzen nun der Speichercontroller und der PCI-Express-Controller im Prozessor.
Der PCH übernimmt dagegen die I/O-Funktionen, die früher der ICH (also die Southbridge) geliefert hat und bindet somit die Peripherie an. Die Kommunikation zwischen PCH und CPU erfolgt über das Direct Media Interface (DMI). Insgesamt unterstützt der P55 Express 14 USB-Schnittstellen, sechs SATA-Ports und einen Gigabit-LAN-Anschluss. Auch ein SLI- oder Crossfire-Grafikkartenverbund ist möglich, allerdings nur mit jeweils 8facher Bandbreite auf den 16x-PCIe-Slots

Ausstattung: Manch altgedienter Anschluss ist verschwunden
Auffälligkeiten bei der Ausstattung fanden wir bei den beiden Gigabyte-Platinen GA-P55-UD4 und GA-P55-UD6, die nur noch einen PS/2-Stecker aufweisen. Auch waren die beiden Boards die einzigen im Testfeld, die Pins für Parallel- und Seriellport besitzen. Alle übrigen Platinen hatten nur Pins für einen Seriellport. Und die Gigabyte GA-P55-UD6 ist zudem mit sechs statt vier Speicherslots bestückt, auch wenn dies den maximal möglichen Speicherausbau von 16 GB nicht beeinflusst.

Speicherausbau: Kompatibilität nicht immer gegeben
Besondere Probleme tauchten allerdings beim Speicherausbau auf. So weigerten sich die Gigabyte GA-P55-UD4, die Intel Intel DP55KG und die Elitegroup P55H-A, mit unseren beiden OCZ-Riegeln zusammenzuarbeiten. Mit den Ersatz-Modulen von Corsair klappte der Test anstandslos. Falls Sie Ihr P55-Express-Board also Probleme macht, tauschen Sie zuerst den Speicher aus.

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