Grafikkarten tunen: Das müssen Sie wissen

Montag, 29.08.2005 | 16:44 von Christian Helmiss
Beim Chip- und Speichertakt einer Grafikkarte haben Sie immer Luft nach oben, denn kein Hersteller reizt die Chips bis zum Anschlag aus. Wie Sie Ihre Grafikkarte übertakten, erfahren Sie hier.

Beim Chip- und Speichertakt einer Grafikkarte haben Sie immer Luft nach oben, denn kein Hersteller reizt die Chips bis zum Anschlag aus. Was Sie maximal herausholen, hängt von der Qualität der Chips sowie deren Kühlung ab. So lassen sich etwa Speicherchips von Markenherstellern wegen der großzügigeren Sicherheitsreserven besser übertakten als No-Name-Chips.

Beim Grafikchip lässt sich keine generelle Prognose abgeben. Wer Glück hat, erwischt innerhalb der Baureihe einen Chip, der sich weit über dem Werkstakt betreiben lässt. Pechvögel kitzeln aus ihrem Grafikchip nur ein paar MHz mehr heraus. Eines aber ist sicher: Je besser Sie den Grafikchip kühlen, desto mehr Takt ist drin. Übersteigt dagegen die Chiptemperatur einen kritischen Wert, kommt es zu Bildfehlern, oder das Bild friert ein beziehungsweise der PC stürzt ab. Es gibt viele Möglichkeiten, einen Chip effizient zu kühlen. „Nackte“ Speicherchips sollten Sie unbedingt mit Kupferkühlkörpern bekleben. Eine leistungsstarke Kühler-Lüfter-Kombination entsorgt die Abwärme des Grafikchips besser. Zusätzlich sollten Sie aber auch die Umgebungstemperatur senken - etwa durch Gehäuselüfter sowie eine gezielte Lenkung des Luftstroms im Gehäuse.

Websites wie www.overclockers.de , www.pc-cooling.de und www.pctweaker.de bieten entsprechende Produkte an. Hinweis: Tauschen Sie die Originalkühlung aus, verlieren Sie natürlich die Garantie zu Ihrer Grafikkarte.

Montag, 29.08.2005 | 16:44 von Christian Helmiss
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