142005

Grafikkarten im Test: drastisches Tempoplus dank Treiberupdate

Wer alte Grafikkartentreiber verwendet, verschenkt Leistung. Wir haben das genau getestet: Eine aktuelle Treiberversion schaffte gegenüber eines gerade mal acht Monate alten Treibers bei anspruchsvollen 3D-Anwendungen teilweise über 20 Prozent mehr Leistung.

Wer eine ATI-Grafikkarte besitzt, könnte monatlich neue Treiber herunterladen. Es wird getunt, was das Zeug hält, das Bindeglied zwischen Hard- und Software auf aktuelle Spiele hin optimiert. Besitzen Sie eine Grafikkarte mit brandneuem Grafikchip? Die ersten Treiberversionen arbeiten noch auf Sparflamme, ausgereizt wird der Chip erst in den Folgeversionen.

Wir wollen es genau wissen: Wie stark wirkt sich ein Treiberupdate aus? Bei bester Bildqualität ließen wir Aquamark, Half-Life 2 und Doom 3 bei der hohen Auflösung 1600 x 1200 Bildpunkte laufen. Den ältesten lauffähigen Treiber, den wir noch für die Grafikkarte ATI Radeon X800 XT fanden, ist zwar erst rund acht Monate alt, dennoch ergaben sich deutliche Performance-Unterschiede. In der Tabelle finden Sie die getesteten Treiberversionen samt Datum der Veröffentlichung.

ATI - Treiberversion

Release-Datum

Catalyst 4.7

7.7.2004

Catalyst 4.10

14.10.2004

Catalyst 4.12

13.12.2004

Catalyst 5.2

09.02.2005

Catalyst 5.3

09.03.2005

Die Benchmark-Ergebnisse im Detail: Den Benchmark Aquamark 3 gab es zwar schon vor der Einführung des ATI-High-End-Chips Radeon X800 XT, dennoch zeigten die Treiberoptimierungen ihre Wirkung.

Schon eine drei Monate jüngere Version brachte 6,5 Bilder/s mehr - dies entspricht einem Tempoplus von 15,1 Prozent - kostenlos, steuerfrei und ohne aufwendige Tuning-Maßnahmen. Ähnliche Leistungsgewinne gab es bei Half-Life 2 und Doom 3 - mit einem aktuellen Treiber spielen Sie bei einem Tempoplus von über 10 Prozent sichtbar schneller.

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